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> Rendler Backspin Pressure 08
Cogito
Geschrieben am: Montag, 22.September 2008, 11:58 Uhr
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ttulli

Spielklasse: Landesliga vorne TTVWH

Bisher:
Holz: Krenzer Spezial Kombi mit VH Esche und RH Birke
Beläge: VH Nimbus2.0, RH Swing Back IF OX
Im Frühjahr ausführlicher Test mit beiden Medusas und gleichen Belägen.

Ich habe das BSP08 mit den gleichen Belägen 2x Training 1x Punktspiel getestet.

Rückhand:
Die RH hat bei weitem nicht soviel Katapult wie die des KSK. Dadurch wird der Block mit dem SB IF deutlich sicherer und kontrollierter. Trotzdem bietet die Rückhand mehr Tempo als die Medusaversionen. Dies ermöglicht es, den Gegner gut unter Druck zu setzen.
Wenn ich den Ball optimal treffe, kommt der Block mit offenem Schlägerblatt sehr kurz und unangenehm für den Gegner und der Abstechblock flach und gerade noch auf den Tisch. In Notsituationen, in denen ich gerne in die alte Bewegung mit dem SBS zurückfalle, wird der Block noch immer ein paar Zentimeter zu lang. Ich werde das Holz nächste Woche noch mit dem Insider ausprobieren. Vielleicht kann ich damit gerade das Problem noch beheben.
Schnittumkehr ist vorhanden aber nicht mit SBS-Zeiten zu vergleichen. Das liegt aber wie wir alle wissen nicht am Holz. Ich versuche jetzt jede Möglichkeit zum Angriff auch mit den Noppen zu nutzen und geht das geht mit dem BSP08 sehr kontrolliert und schnell.

Vorhand:
Das ist das eigentlich geniale an dem Holz. Die VH ist sehr kontrolliert zu spielen. Dabei hat sie ein ungeheuerliches Tempo. Schneller als Medusa und auch schneller als KSK 06. Ich empfinde den Ballabsprung nicht ganz so flach wie in der Beschreibung angedeutet. Er ist flach, aber nicht so flach wie beim alten BSP oder beim KSK Birkeseite. Ich kam mit beidem nicht zurecht.
Bei allen von mir verwendetet Schlägen, hatte ich mehr Kontrolle bei trotzdem hohen Tempo als beim KSK. Ich spiele Topspin, Schuss und gelegentlich auch Schupfball beim Return. Vielleicht eignet sich das Holz sogar zur Schnittabwehr, die mir dem KSK für mich nicht zu spielen ist. Das muss ich erst noch weiter ausprobieren.

Insgesamt hat das BSP08 mit dem alten wenig zu tun. Der Ballabsprung ist nicht ganz so flach, das Anschlagsgefühl nicht so schwammig sondern viel direkter, das Gewicht des Holzes sagt mir jetzt mehr zu (nicht mehr so schwer). Das einzig vergleichbare ist das flotte Tempo auf der Vorhand.

Fazit:
Zur Kurzbeschreibung reichen zwei Worte: Kontrolle und Tempo
Eine temporeiche VH, die sehr kontrolliert zu spielen ist. Für re-impact-Verhältnisse wenig Katapult, wodurch auch die RH mit langen Noppen sicher zu spielen ist. Trotzdem hat auch die RH genug Tempo, den Gegner unter Druck zu setzen. Ob der Insider noch besser zum Holz passt, werde ich nächste Woche testen.

Furniere:
Ich bin alles andere als ein Holzexperte. Ich tippe auf VH Buche und RH Esche. Vielleicht kann sich Achim einmal zum Aufbau äußern und mich korrigieren.

Name:
Für mein Empfinden hat das BSP08 wenig mit dem alten BSP zu tun. Das Holz ist eher eine deutlich schnellere Version des Medusa. So würde ein „Medusa Fast“ als Name besser passen. Vielleicht kann auch hier Achim für etwas Klarheit sorgen.


Meine Testberichte beziehen sich natürlich immer auf meine rein persönlichen Empfindungen und Erfahrungen und bieten keine objektiven Fakten. Das würde ich mir nicht anmaßen.

Anmerkung zur Griffform:
Mein Testholz hat die Sonderform konkav Biber. Das ist eine lustige Spielerei, die gut und angenehm in Hand liegt. Ob sie aber im Spiel Vorteile bringt, bleibt wohl dahingestellt. Ich jedenfalls könnte mich daran gewöhnen, so einen Biberschwanz in der Hand zu halten.


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Holz: Re-Impact Tachi
VH: Hexer Duro 2,1mm
RH: Grass D.Tecs/0,5mm
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Cogito
Geschrieben am: Montag, 27.Oktober 2008, 18:03 Uhr
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Gro

Spielklasse: OL
VH: Friendship Higher 1,5
RH: Hallmark Mirage 1,0

Vergleichshölzer: Medusa 2, Achim Select M3

Ein sehr interessantes Holz.

Konter- und Blockverhalten ist sensationell. Habe noch kein Re-Impact Holz gespielt, wo der Block so schnell nach unten geht. Dadurch ist es möglich, selbst harte schnelle Topspinns kurz hinter das Netz zu blocken. Auf der RH kam mir das Holz zunächst sehr langsam vor, obwohl es das gar nicht ist, da die Blockbälle zunächst in das Netz gingen. Doch schon nach einigen Bällen konnte ich die schnellen Topspinns so kurz ablegen wie noch mit keinem anderen Holz von Re-Impact.

Lange Abwehr mit VH und RH problemlos. Da hatte ich beim Vergleichsholz Achim Select M3 in der VH mit dengleichen Belägen wesentlich mehr Schwierigkeiten.
Die Schnittumkehr ist auf der RH, wie beim M3, unglaublich gut. Doch hier klappt auch der VH Abwehrball mit richtig viel Schnitt.

Das zweite große Plus: der Schuss. VH-Schuss, selbst aus der Distanz unglaublich sicher. Ist eigentlich nicht meine Stärke, war aber mit dem Holz aus beinahe allen Lagen zu spielen, selbst auf flache Topspins. Schlägerdrehen und dann RH-Schuss – SENSATIONELL – habe ich selten so gut und sicher gespielt und getroffen. Genauso dann der RH-Block mit gedrehtem Schläger.

Nachteil: Verhalten bei Bällen wenn ich über den Ball gehe. Kann natürlich an meiner Technik liegen. Aber beim Topspin musste ich so extrem nach oben ziehen, um den Ball über das Netz zu bekommen. Mit dem Medusa ziehe ich sensationell sicher und gut. Mit dem Achim Select M3 muss ich mich schon mehr konzentrieren, klappt aber dann auch sehr sicher. Mit dem Code 812 war meine Trefferquote miserabel. Aber wenn ich den Topspin getroffen habe, hat den keiner meiner Testgegner, immerhin VL bis OL Mitte, auf den Tisch geblockt. Kann natürlich auch an meiner geringen Trefferquote liegen, doch es war unglaublich viel Rotation drin.

Fazit: ein Traumholz für mich, da ich mehr als selten zum Topspin komme und lieber den Gegner ausblocke und viele Zwischenschläge einstreue.
Im Vergleich zum Medusa und dem Achim Selekt M3 war das Code 812 im Training das Holz mit dem ich am erfolgreichsten spielte. Auch lt. Aussage meiner Gegner, die den Block vom 812 am unangenehmsten empfanden.


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Holz: Re-Impact Tachi
VH: Hexer Duro 2,1mm
RH: Grass D.Tecs/0,5mm
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Cogito
Geschrieben am: Dienstag, 30.Dezember 2008, 09:29 Uhr
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markn

Spielklasse: Bezirksliga
VH: Sriver FX schwarz
RH: Insider OX rot
Vergleichsholz: Dr. Regelmann Spezial


Ich habe das BSP 2008 einen kompletten Trainingsabend getestet, von daher bin ich nur begrenzt aussagefähig und der Testbericht fällt daher entsprechend kurz aus.

Rückhand:
Die RH hat deutlich weniger Katapult als das Dr. Regelmann Spezial. Dadurch wird der Block mit dem Insider deutlich sicherer und kontrollierter, auch bei harten temporeichen Topspins.
Ich habe unseren besten Topspinspieler zuerst gegen das BSP 2008+Insider und sofort danach gegen das DRS+Insider ziehen lassen. Er meinte ich mache zwar weniger Fehler mit dem BSP08, allerdings seien die Blockbälle vom DRS etwas gefährlicher, flattriger und schwerer anzunehmen für ihn. Beide Hölzer harmonieren insgesamt sehr gut mit dem Insider.

Vorhand:
Mit der VH kann man einen kontrollierten, spinnigen Topspin ziehen und sehr gut schiessen. Ich empfinde den Ballabsprung nicht ganz so flach wie in der Beschreibung angedeutet. Er ist flach, aber nicht ganz so flach wie beim DRS. Im Vergleich zum DRS mehr Spin, etwas weniger Tempo und „Dampf“ in den Schlägen


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Holz: Re-Impact Tachi
VH: Hexer Duro 2,1mm
RH: Grass D.Tecs/0,5mm
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Cogito
Geschrieben am: Freitag, 09.Januar 2009, 10:09 Uhr
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Dr.Hack

Spielklasse: Bezirksklasse
VH: Stiga Boost TC 1,8 mm
RH: Swing Back IF ox
Referenzholz: Sonderbau mit Vorhand OFF-, 6 mm Balsa Kern, Rückhand All.

Holz wurde 3x im Training ( ca. 6 Std. ) gegen unterschiedliche Gegner gespielt.

Rückhand: kaum Katapult, sehr kontrolliert, direkter mittelharter Ballanschlag; schneller als das Medusa 2 mit der Eschefurnierrückhand; mittelflacher Ballabsprung.
Blocks auf Topspin waren kurz zu setzen; nach 3 Blocks war sogar Unterschnitt im Ball.
Angezogene Bälle aus dem Handgelenk auf leere Schupfbälle oder mit leichtem bis mittlerem Unterschnitt kamen flach und unangenehm für den Gegner. Druckschupf war ebenfalls gut spielbar.
Schuss und Konterball ( bei richtiger Stellung und Schlägerblatthaltung) funktionierte ebenfalls sehr kontrolliert und mit genügend Tempo. Abwehrbälle hinter dem Tisch kamen flach und präzise zurück. Schupfbälle über dem Tisch waren sehr gut in die Ecken oder sehr kurz zu platzieren. Ball blieb schön flach. Tempo ca. All.

Vorhand: ebenfalls sehr kontrolliert, Tempo mit dem gespielten Belag etwa im Off- Bereich anzusiedeln, Ballabsprung mittelflach, Ballanschlag trotz des Buchefurniers nicht so hart wie die Rückhand, ebenfalls direkt aber deutlich flotter.
Blocks und Konterschläge waren sehr sicher und mit guter Länge. Schuss war schön zu platzieren mit ausreichend Tempo. Topspins waren sehr bissig mit flacher Flugkurve ( liegt teilweise am gespielten Belag, da Dieser eine flache Flugkurve beim Topspin hat ), wurden nicht zu lang, viel Spin im Ball.
Schupfbälle waren mit sattem Unterschnitt flach zurückzuspielen. Schupfduelle gegen Sicherheitsspieler, die mich kurz auf der Vorhand halten wollten, waren kein Problem.
Mit der Vorhand lässt sich sehr schnell vom passivem Spiel in ein druckvolles Offensivspiel umschalten.

Fazit: Sehr kontrolliertes Holz mit 2 verschiedenen Seiten für agressive Allroundspieler oder sicherheitsbewusste Angreifer die kontrolliert angreifen wollen und den Gegner mit einer sicheren aber aggressiven Vorhand unter Druck setzen wollen. Die Rückhand ist denke ich für Materialspiel ( lange Noppen, Anti oder auch kurze Noppen ) ausgelegt. Mit Dieser lässt sich aber auch sehr sicher angreifen.
Eigentlich ein schnelleres direkteres Medusa. Im Offensivspiel dem Medusa überlegen, aber mindestens genauso sicher. Hat mit dem alten BSP nichts mehr gemein.


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Holz: Re-Impact Tachi
VH: Hexer Duro 2,1mm
RH: Grass D.Tecs/0,5mm
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Cogito
Geschrieben am: Mittwoch, 21.Juli 2010, 08:32 Uhr
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Mobuaner

Spieklasse: Kreisliga
VH: Tenergy 64 1.7mm
RH: Dr. Neubauer Diamant 1.2mm (Temporeduzierte Seite)


Ich spiele seit über 5 Jahren ein MA1, welches im Angriff gut mit der Noppe harmoniert, in der Abwehr allerdings die Bälle häufig unkontrolliert drüber rausspringen. Schüsse und harte Topspins ware kaum zu retournieren.

Die Umgewöhnung fiel mir relativ leicht, da das MA1 im gegensatz zum BSP ein Ecke schneller ist.

Der Ballabsprung in der VH ist wie beschrieben sehr flach, vorallem Blocks auf schnelle Topspinangriffe kann man sehr gut platziert zurückspielen, vorallem auch kurz und für den Gegner schwer berechenbaren Winkel setzen. Der Anschlag in der Vorhand ist ähnlich direkt wie beim MA1, das ??Furnier?? sieht auch sehr ähnlich aus.
Topspins lassen sich variabel spielen, egal ob hart oder weich. Beim Schuss muss das Blatt aber mehr geschlossen werden als beim MA1, sonst gingen die Bälle drüberraus.
Die Ballgeschwindigkeit beim Schuss ist mehr als ausreichend, da dort ebenfalls durch die gute Kontrolle eine ungewohnte Platzierung möglich ist.

So, nun zum eigentlichen Grund meines Testes. Die Rückhand:

Schüsse auf die RH, sofern man hinter den Ball kommt lassen sich sehr gut blocken, vorallem sehr flach, wenn man das Blatt nicht allzu geöffnet hinhält kommen die Bälle fast automatisch vor der weißen Linie auf . Ich spiele aktiv mit meiner kurzen Noppe, das heißt langsame Topspins in der Angriffsvorbereitung, als auch schnelle Topspins als Abschluss, beides ist problemlos möglich. 2-3x eine leichten RH Topspin, spätestens beim dritten Wechsel steht der Ball so hoch, das man ihn je nach Stellungsspiel mit Vor- oder Rückhand abschießen kann.
Aufschlagsannahme ist mit der RH eine wahre Freude, egal was an Schnitt kommt, ob man den Ball rüberlegt oder kurz anzieht, die Kontrolle und die Rückmeldung sind enorm.
Lange Abwehr ist durchaus möglich, allerdings muss man dafür anderthalb meter hinter dem Tisch stehen und wenn ich dort stehe, dann greife ich lieber per RH-Topsin an. Interessant sind allerdings lange Bälle in die VH, diese kann man wirklich durch ein abknicken des Gelenks mit der RH leicht anziehen und kurz hintes Netz setzen, was für viele Gegenspieler äußerst unangenehm wird, da statt einem erwartetenTopspin oder Konterball ein leerer Ball hinterm Netz regelrecht runterfällt. Der auch von Achim beschriebene Flattereffekt ist deutlich höher als beim MA1, was sich vorallem bei Konterschlägen bemerkbar macht.

Das Holz hat bei mir nach 6 Stunden Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen. gedrade für Spieler von kurzen Noppen, kann ich das Holz nur empfehlen. Ich habe mir jetzt eines bei Achim bestellt und freue mich schon sehr darauf.


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Holz: Re-Impact Tachi
VH: Hexer Duro 2,1mm
RH: Grass D.Tecs/0,5mm
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