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Rendler Konterspin 4


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3 Antworten in diesem Thema

#1 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 01 Oktober 2004 - 05:55

Konter

Spielklasse kL /vorne
Reverenzschläger Re-impact T4 und Re-impact F4 MD Spezial jeweils mit der Standart Bereifung (siehe Signatur).

Vom Gewicht her liegt das KS4 nahe beim F4 und etwas über dem T4.
Die Verarbeitung des Holzes ist makellos.
Die Grundgeschwindigkeit des KS4 liegt unterhalb von T4 und F4.
Die Kontrolle des KS4 ist hervorragend, hier ist es seinen Testpartnern überlegen
Die höhe des Ballabsprungs liegt zwischen den des T4 (hoher Absprung) und den des F4 MD Sp. das einen flachen Absprung hat.
Der Katapult des KS4 liegt nach meinem Empfinden auch zwischen dem heftigen Katapult des T4 und des kurzen Katapult des F4 MD Sp.

Doch nun zu den Spieleigenschaften
Vorhand
Kontern geht von Anfang an super.
Die Blockeigenschaften des KS4 sind sehr gut. Man kann mit diesem Holz sehr kontrolliert Blocken, vor allem passive Bälle können damit sehr leicht gespielt werden. Hier liegt das KS4 vor dem T4 allerdings leicht hinter den F4 MD SP.

Mit dem Topspin gab es keine Probleme.
Auch hier besticht das KS4 durch seine tolle Kontrolle, gerade bei langsam gespielten Tops kommt
diese schön zum tragen, hier hat das Holz Vorteile gegenüber den beiden Mitstreitern. Ich habe allerdings so meine Schwierigkeiten richtig schnelle Bälle zu erzeugen, das geht mit den beiden Andern besser. Die Bälle springen flach ab. Die Spins haben nach Aussage meiner Trainingspartner viel Rotation. Beim Gegenziehen am Tisch ist das KS4 dem T4 überlegen hingt aber hier dem F4 MD Sp. nach.

Mit dem Schuss gab es kein Probleme. Alle Schüsse kommen hart platziert und sicher.

Schupfen
Hier ist das KS4 nicht zu schlagen. Schupfbälle jeder Art sind ohne Probleme zuspielen. Der Absprung ist flach und die Bälle haben ordentlich Unterschnitt. Ich weiß nicht was ich zum Schupfen mit dem KS4 noch schreiben soll, es ist einfach eine Wonne.
Aufschläge
Ich habe leider im Testzeitraum keine Aufschläge mit dem KS4 gemacht, deshalb kann ich darüber keine Aussage tätigen.

Lange Abwehr
Für mich Neuland, aber mit der KS4 Rookie Kombi kann ich eine „recht gute“ lange Abwehr spielen. Ich war selbst überrascht wie viele Bälle ich noch bringen konnte. Meine Returns hatten nach Aussage meines Trainingspartners wenig Unterschnitt, was aber eher an meiner Abwehrtechnik als an der Holz- Belagkombi hängen dürfte.

Die Rückhand

Block und Konter
Das gleiche Bild wie bei der Vorhand. Bei schnellen Block und Kontern hat das F4 MD Sp. die Nase vorn, aber am variabelsten kann man mit dem KS4 blocken und Kontern.

Topspin
Der Topspin ging auch von Anfang an klasse. Die Bälle sind schnell oder soft kein Problem. Die Rotation ist nach Aussage meiner Trainingspartner sehr stark. Aber auch hier zeigen sich die Schwerpunkte der Verschiedenen Konstruktionen ganz klar. Während F4 MD Sp. und T4 ganz eindeutig Richtung Powertops gehen, zeigt das KS4 eindeutig Allroundoffensive Eigenschaften.

Der Schuss ging einfach gut, schnell und sicher, muss aber nicht mehr Einsatz gespielt werden.

Schupfen
Anlog zur Vorhand heimst auch jetzt das KS4 die Bestnoten ein. Schupfen geht einfach besser als mit den beiden anderen Hölzern.

Lange Abwehr
Das geht einfach mit dem Holz recht gut. Mit dem Techno bekomme ich auch mehr Unterschnitt in die Bälle, was aber an der längeren Bewegung hängt die ich mit der Rückhand mache.
Lange Abwehr kann ich mit dem T4 nicht und mit dem F4 MD Sp. gar nicht.

Fazit
Das F4 MD SP. wird auf lange Zeit mein Wettkampfholz bleiben.
Das KS4 ist aber genau das was ich gesucht habe, ein Holz mit überragender Kontrolle und trotzdem schnell genug um alle Offensivtechniken im Schüler und Jugendtraining demonstrieren zu können.
Das KS4 ist eine Allroundwaffe für Spieler die Ihre Gegner in lange Ballwechsel verwickeln und im Spiel eine große Technikvielfalt zeigen wollen. Das Holz macht jeden Tempo und Schnittwechsel mit. Allroundoffensive Pur!

#2 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 15 Oktober 2004 - 02:53

Brati

Beläge: Vorhand: Stiga Neos Tacky 1,5 mm mit einer Schicht frischgeklebt
Rückhand: Dr. Neubauer Scalpel ox, rot

Spielstärke: Bezirksklasse unten bis mitte

Spielsystem: Vorhand: Topspin, Block und Konter und ab und zu mal lange Abwehr
Rückhand: Störspiel am Tisch und je nach Lust und Gegner lange bis mittellange Abwehr (+drehn mit NI-Topspin)


Mein normales Holz ist ein KSK, dass ich mit den gleichen Belägen spiele.

Von der Grundgeschwindigkeit empfinde ich das Holz etwas langsamer als das KSK. Auf der VH sind aber härtere Schläge möglich, wobei die Rückhand langsamer ist. Der Unterschied im Katapultverhalten ist deutlich zu spüren. Der Ballabsprung ist auf beiden Seiten etwas flacher als beim KSK. Die Verarbeitung des Holzes ist excellent.
Für die Soundfetischisten: VH knallt abartig und meine OX-Noppen haben sich auch noch nie so angehört.

Vorhand

Der Topspin ist in allen Variationen einfach und sicher zu spielen.
Gerade auf Unterschnitt (gegen einen Abwehrer getestet) konnte ich problemlos hintereinander TSs ziehen und diese auch sehr leicht in Länge und Effet variieren. Gegentops am Tisch und aus der Halbdistanz sind auch gut möglich. Bei weiterer Entfernung vom Tisch stößt dann der 1,5er Belag an seine Grenzen. Hier kann ich dann nur noch über den Spin (der bei diesem Holz extrem sein kann) punkten, nicht mehr so über das Tempo.
Block und Konter sind einfach und effektiv. Bälle springen nicht hoch ab, so dass auch passive Blocks bei guter Platzierung gefährlich bleiben. Aktive Blocks (eigentlich schon mehr ein Schuss) haben finale Wirkung. Apropos Schuss: Hart, platziert, final.
Flips gehen deutlich einfacher als mit dem KSK und sind sehr genau platzierbar.

Lange Abwehr geht nach kurzer Eingewöhnung gut zu spielen und ich hab auch richtig viel US in die Bälle bekommen, deutlich mehr als beim KSK.

Schupfbälle haben ausreichend Effet und werden auch nicht zu lang und springen angenehm flach ab.

Aufschläge enthalten viel Effet und könne auch ausreichend kurz gehalten werden

Was mir beim KSK besonders gut gefällt ist die Möglichkeit am Tisch unheimlich viele Bälle einfach ganz trocken wegzuschießen, seien es Aufschläge, Schupfbälle oder sonst dergleichen. Diese Möglichkeiten bietet das KKS 4 auch, kann aber auch gut sein dass der Tacky hier einen Großteil der Arbeit übernimmt.

Ich war mir anfangs nicht sicher, ob der 1,5 mm Belag ausreichend Tempo bietet und werde am Dienstag auch noch mal einen 1,8 mm Magna auf der VH probieren, aber bis jetzt bin ich mit dem gebotenem Tempo absolut zufrieden.

Rückhand

Auf der Rückhand hat das Holz einen deutlich geringeren Katapult als das KSK und auch ein geringeres Grundtempo.

In der Abwehr kann man ordentlich reinhacken und so auch sehr viel US erzielen. Die Bälle sind einfach in der Länge zu variieren und genau platzierbar. Abwehr direkt am Tisch klappt wegen des relativ geringen Tempos auch.
Blocks gehen von allein. Hier reicht schon einfaches hinhalten für viel US. Wenn man leicht gegen geht, kommen abartige Flugkurven zustande und der Ball springt und rollt zum Netz zurück , wenn ihn der Gegner nicht trifft.
Was beim KSK nicht ging, hier aber möglich ist, ist das Kontern auf Rollaufschläge und leere Bälle. Der Angriff auf US ist ebenfalls einfacher als mit dem KSK. Druckschupf spiele ich kaum, hier bevorzuge ich dann eher seitlich weggezogenen Bälle.
Beim Schuss auf hohe Bälle am Tisch tue ich mich immer schwer. Diese Bälle beantworte ich lieber mit einer langgezogenen Abwehrbewegung. Sie springen dann nach Auftreffen auf des Gegners Hälfte kaum noch hoch und sind sehr schwer zu returnieren.

Beim Spiel Noppe gegen Noppe hat man gute Karten. Wenn der Gegner mit der Noppe angreift kann man gut abwehren, man kann Schupfduelle mitgehen ohne dass der Ball zu hoch steigt und man kann auf des Gegners Abwehr Angriff spielen. Ein beliebtes Training mit unserem Abwehr ist, dass ich ihm abwechselnd mit NI-VH und LN-RH in seine Rückhand ziehe. Ich mach dabei keine Fehler für ihn wird es aber oft eng - vor allem weil ich seinen Abwehrball von meinem VH-TS mit meiner Noppe sehr einfach schießen kann und er hat dann größte Problem den ball wieder auf die Platte zu bringen.

Was von anfang an einfach ging, war das Spiel mit dem NI-Belag auf der Rückhand.
Hier spiele ich oft TS auf Schupfbälle und ab und zu mal lange Abwehr.

Dieses Holz wird wahrscheinlich mein KSK ablösen. Die VH spielt sich mindestens genauso gut und die RH ist genauso gefährlich, aber besser zu kontrollieren und das Kontern klappt besser.

#3 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 09 November 2004 - 12:41

Kaffeetrinker

Spielklasse: ??

VH: BTY Tackiness D 1,7mm
RH: Palio 8000 1,5mm ~38°
beide unfrisch

Spielweise:
Allround, ersten weichen Topspin, dann Ausblocken/Kontern wenn ich nicht selber ausgeblockt werden ....
Mit der RH etwas passiver als die VH, dafür klappt der Rh Schuß bei höheren Bällen recht sicher.

Doch nun zum ersten Test:
Da das 4er Modell laut Re-Impact Homepage etwas langsamer ist als das 5er habe ich etwas schnellere Beläge draufgeklebt, VH Neos Tacky 1,8 und RH Sriver FX 1,7mm.

Endlich in unserer Halle angekommen konnte ich endlich mit den neuen Holz spielen.

Das Einkontern klappte tadellos, VH wie RH.

Von den ersten Topspins mit der VH gingen einige über die Platte, nach kurzer Eingewöhnungsphase kam die aber sehr sicher und laut meinem Trainingspartner auch mit ordentlich 'Suppe' drin.

Bei der RH klappte das Kontern klasse, aber der zwangsweise frischgeklebte Sriver ist doch deutlich dynamischer als mein unfrischer Palio. Wenn ich gut zum Ball stand, kamen auch die RH Tops. (Allerdings nicht so sicher wie gesünscht)

Im Verlaufe des Abends habe ich gemerkt, dass das Einspielen immer sehr gut klappte, ich im Spiel aber aufgrund der schnelleren Beläge viele Bälle hinter den Tisch befördert habe.

Um das Holz objektiver testen zu können, habe ich am Samstag den Schläger für Montag vorbereitet. Diesmal kam auch auf das KS4 ein Tackiness D in 1,7 auf die Vh, für die RH gab's einen Sriver L in 1,3.

Schon klappte das Ganze um Einiges besser, besonders die VH hatte die gewohnte Sicherheit sowohl bei Topspins als auch beim Abschluss. Für die RH habe ich mir einen etwas zu langsamen Belag ausgesucht, nach kurzer Umgewöhnung hatte ich aber auch da fast meine gewohnte Sicherheit.

Die VH Topspins ließen sich sehr sicher spielen und plazieren, selten klappten die Tops longline so sicher. Der Ball hatte eine super Flugkurve, beim Auftreffen auf die gegnerische Tischhälfte ist der Ball teilweise kaum noch abgesprungen. Auch beim Gegenziehen hatte ich aufgrund des gewohnten Belags keine Probleme.

Vh Block und Konter ließen sich sehr sicher spielen, gerade Bälle, die ich so eben noch erreicht habe, kamen noch sauber auf die richtige Seite.

VH Unterschnitt habe ich anfangs kaum gespielt, aufgrund der recht langsamen Belagwahl für die Rh bin ich dann auch des öfteren mal nach hinten gegangen (worden).

Unterschnittabwehr und auch Schupfbälle ließen sich sehr sicher spielen und hatten genug Unterschnitt, was die überdurchschnittlich vielen ins Netz gezogenen Tops meines Trainigspartners zeigten.

Rh Block, Konter und Schuss kamen sehr sicher, bei 1,3mm sollte das auch so sein...
Meine Tops landeten öfter mal im Netz, das kommt aber auch bei anderen Hölzern öfter vor.


Fazit:
Ein klasse Allroundholz mit dem man alles spielen kann. Vom Ballanschlag sehr angenehm, auf der VH war kaum ein Unterschied zu meiner Buche-Limba Kombi, die RH ist etwas direkter als bei meinem Holz aber auf jedem Fall auch sehr kontrolliert.
Ein Testholz im Verein, das haben auch ein paar Kollegen mal gespielt. Dabei zeigte sich, dass das Holz mit den richtigen Belägen sicher auch für OFF- geeignet ist.

Was mir nicht so gut gefiel war der Griff. Schon bei leicht schwitziger Hand wird der lackierte Griff schnell rutschig. Außerdem ist der Unterschied von meiner üppigen Schiffsschraube zu dem geraden Griff des Testholzes doch deutlich. Das hat beim subjektiven Empfinden sicher auch etwas ausgemacht.

#4 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 04 Januar 2005 - 06:24

mathew

Testbericht Re-Impact Konterspin 4
1.VH: Nittaku HP@ 1,6mm RH: DHS DFG 1mm beides unfrisch
2.VH: Neos Tacky 1,5mm, Friendship 729 Japan Schwamm 1,8mm 45° RH DHS Fog ox
Spielklasse: Landesliga/1.Landesklasse Brandenburg

Spieltyp: VH Block; Konter; erster oft "tödlicher" Topspin wenn sich die Gelegenheit bietet
RH abwartenderes Allroundspiel mit Block , Treibschläge, Noppentopspin und Unterschnittabwehr
Referenzmaterial: Ich spiel z.Zt. ein Andro Chopper(def + bis All-) mit dem Fog auf der Rh und einem 2,1mm Hadou (vom Bäcker auf der VH). Da der Hadou zwar eine ausgezeichnete Kontrolle bietet, aber ich irgendwie keinen Druck mit meiner VH-Technik erzeugen kann , probierte auch ein ich ein schnelleres Holz (Banda Scandik). Ergebnis: Vh genauso drucklos im Topspin (jeder Depp kann die blocken) aber alle Schläge weitaus unkontrollierter.
RH war schneller hatte mehr Unterschnitt in der klassischen Verteidigung, aber weniger Flattereffekt bei Spiel über dem Tisch, Angriff (Noppentop +Schuß) ähnlich gut wie beim Chopper nur halt schneller.
Als einziges Re-Impact habe ich letzte Saison ein halbes Jahr ein 3MA mit einem 1,8mm Juic Scramble 21 bzw. 1,5mm Mark v gespielt beides auf der VH. Auf der Rh hatte ich einen Tack C bzw. C&D in 1,5mm . Wegen der Schnittanfällgkeit der Kombi bin ich dann wieder auf ein normales Holz gewechselt, was sich deutlich positiv in meiner Einzelbilanz zeigte.
Aber jetzt zum Test

VH: Einkontern und Blocken ging, als hätte ich nie was anderes gespielt, einfach traumhaft. Ich mußte die Bewegung aber, wie bei jedem Re-Impact bisher, aktiver ausführen.. Flip uns Schupf über dem Tisch war ebenfalls recht einfach und sicher zu spielen, wie beim Hadou auf dem Chopper.
Der Topspin war das Sahnestück , auch wenn er mir anfangs oft über den Tisch hinausging. Sowohl über dem Tisch als auch aus der Halbdistanz sehr sicher, variabel und mit sehr viel Spin. Mit dem Hadou war dieser Schlag auch sehr sicher , aber konnte von jedem geblockt werden. Hier hat ihn fast keiner meiner Gegner effektiv zurückgeblockt. Und wenn kam ein brachialer Schuss meinerseits, was eigentlich nie meine Stärke war. Selbst der Topspin auf sehr starken Unterschnitt war problemlos und wiederum sehr druckvoll Spielbar. Einer der Hauptgründe warum ich vom 3MA wechselte waren die Probleme beim Top auf Unterschnitt.
Die VH hatte nur ein Manko: Unterschnittabwehr ging gar nicht. Meist waren meine Versuche zu hoch und /oder zu weit. Für mein Spiel mit Noppen auf der RH ist diese Unterschnittabwehr essentiell, also ein KO-Kriterium.
Beim zweiten Test mit dem Neos Tacky ging die Unterschnittabwehr sehr sicher und mit viel Schnitt. Leider waren die Konter -und Blockeigneschaften, sowie Topspin und Schuss nicht mehr so herausragend wie beim HP@. Zum Schluß probierte ich den Friendhip 729 mit Japanschwamm. Leider war der fast neu und so klebrig, daß der Ball bei langsam gespielten Bällen kaum den Schläger verließ, dementsprechend komisch war das Spile . Jedoch bestätigte sich mein Eindruck, das ein härterer Schwamm(wie bei HP@) und eine klebrig griffige Oberfläche(wie beim Tacky) wohl die optimale Kombi wäre/ist.


RH: Ich konnte mit der Noppe wie immer alles spielen, nur wußte ich selbst nicht was ich genau mache. Mal klappte ein Ball ein anderes Mal gar nicht, ich hatte keinerlei Kontrollgefühl. In der langen Abwehr war zwar sehr viel Unterschnitt und auch Tempo drin sehr ähnlich wie beim Banda Scandik, aber die Platzierung kriegte ich nicht hin. Mal zu weit , mal zu hoch , mal zu kurz, mal zu flach. Beim Block am Tisch dasselbe. Wenn der kam war er sehr schnell und druckvoll, hatte aber wenig Flattereffekt. Bedingung: Wenn er kam, was nicht so oft der Fall war. Dasselbe beim Noppentopspin sehr effektiv, aber viel zu unsicher.
Am Montag probier ich dann mal den Fog in ox, und siehe da: Die Sicherheit war da.
Sehr gut klappte alles auf Schnitt des Gegners. Unterschnittabwehr auf Topsin, Block auf Topsin, Abstecher auf Topspin. Dasselbe mit Angriffen auf Unterschnitt(Noppentop und Schuß).
Problematisch waren Treibschläge die Spieleröffnung auf schnittlose Bälle.
Ähnliche Ergebnisse hatte ich bei einem 20-minütigen Test mit einem Fakir ox. Sämtliche Schläge auf Schnitt des Gegners konnte ich wieder sehr sicher und eklig zurückbringen. Selbst der Noppentopspin mit weit geöffnetem Schlägerblatt klappte problemlos.

Fazit:
Die VH ist bisher das Vielseitigste was ich bisher gespielt habe. Absolut klasse für variables Allroundspiel am Tisch oder tischfern, je nach Belagwahl. Nicht zu schnell, nicht zu langsam, super Kontrolle bei "allen" Schlägen.

Die Noppen-RH war für mich nur in OX kontrollierbar, wahrscheinlich durch den immer noch, wenn auch gedämpft, vorhandenen Katapulteffekt. Mit 1mm Schwamm war es einfach zu unsicher, wenn auch leicht variabler. Seine Stärke liegt vor allem in der Schnittumkehr, deshalb ist gerade ein Störspiel (Block, Druckschupf,Schuß)am Tisch mit glatte Noppen aus meiner Sicht prädestiniert. Aber auch für Abwehrspieler, die mit langen Unterschnittbewegungen operieren, wäre es einen Test wert




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