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Rendler Offplay


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5 Antworten in diesem Thema

#1 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 10 Februar 2005 - 12:44

Konter

Testholz: Re-Impact OFFPLAY Wellenrand
Beläge: VH: Tibhar Rookie D.Tecs 1,8; RH: Black Techno 1,5
Reverenzholz: Re-Impact F4 MD Spezial
Beläge: VH: Tibhar Rookie D.Tecs1,8; RH: Black Techno 1,8
Testdauer: 2 Stunden
Spielklasse: Kreisliga /vorne

Erster Eindruck:
Der OFFPLAY-Schläger ist etwas schwerer und Kopflastiger als mein
F4 MD Spezial-Schläger.
Die Verarbeitung des Holzes ist makellos. Der gerade Standartgriff ist wie für mich gemacht.
Nach den ersten Schlägen ist klar, dass sich das OFFPLAY viel direkter spielt als
mein F4 MD Spezial.
Nach meinem Empfinden ist der Katapult beim OFFPLAY kurz und heftig. Der Schläger ist sehr schwingungsarm.

Die Vorhand (Ahornseite):

Obgleich der Funieraufbau ähnlich ist zeigt sich sofort das, das OFFPLAY schneller ist als das F4 MD Spezial.
Kontern geht von Anfang an gut.
Beim Block spielt ich zu Anfang noch ein paar Balle über den Tisch, hat sich aber nach wenigen Schlagen gelegt, danach konnte ich sicher aktive wie auch passive Blocks spielen. Bei aktiven Blocks ist der Ballabsprung flacher und schneller als mit den F4 MD Spezial. Bei passiven Block hatte ich keine Probleme mit der Umstellung auf das OFFPLAY. Mit beiden Hölzern kann man ansatzlos aus dem Spiel heraus passive Blocks spielen.

Mit dem Topspin hatte ich zu Anfang so meine Probleme.
Zu Beginn konnte hatte ich eine recht hohe Fehlerquote.
Aufgrund des hohen Grundtempos des OFFPLAY schaffte ich es nicht mehr als drei Tops hintereinander zu ziehen. Aber nach zirka 10 Minuten hatte ich das besser im Griff. Beim schnellen Top springen die Bälle ganz flach ab. Langsame Spins haben viel Rotation. Das Gegenziehen am Tisch ist wohl die parade Disziplin des OFFPLAY.
Hier kann man die Power des Holzes voll ausschöpfen.

Mit dem Schuss gab es keine Probleme. Alle Schüsse kommen mit beiden Hölzern hart, platziert und sicher.

Am Anfang hatte ich beim OFFPLAY Probleme beim Schupfen. Die Bälle waren etwas zu lang. Das ist wieder auf das höhere Grundtempo zurück zuführen.
Man gewöhnt sich aber schnell daran und dann klappts recht gut, aber mit weniger Unterschnitt als mit den F4 MD Spezial.

Keine Probleme hatte ich kurioser weise mit kurzen Aufschlägen, Die kamen von Beginn an flach und mit viel Unterschnitt.

Die Rückhand (Bucheseite)

Zu Anfang hatte ich massive Probleme mit der Buche- Black Techno- Kombi.
Obwohl der Techno auf dem OFFPLAY nur 1,5mm stark war, ist er sehr viel schneller als der 1,8 auf dem F4 MD Spezial.

Beim aktiven Blocken und Kontern hat das OFFPLAY einen sehr flachen und sehr schnellen Ballabsprung. Kommen diese Bälle sind Sie enorm gefährlich. Je Aktiver man spielt desto besser geht es, jedoch bleibt so manches im Netz hängen.
Die passiven Blocks, die ich mit den F4 MD Spezial super sicher spiele, gelingen mit dem OFFPLAY nicht. Die Bälle segeln immer über die Grundlinie hinaus.

Der Topspin bereitete am Anfang auch Probleme. Auch hier zeigt sich das OFFPLAY nicht so Fehlerverzeihend wie das F4 MD Spezial. Spielt man schnelle Tops besticht das OFFPLAY mit einer enormen Durchschlagskraft. Die Bälle haben viel Rotation, sind sehr flach und schnell. Bei langsamen Tops stieg meine Fehlerquote sofort wieder massiv an. Viel der Softspins habe viel Rotation, segelten jedoch oft einfach über die Grundlinie hinweg.

Der Schuss ging einfach gut, schnell und sicher.

Beim Schupfen mit dem OFFPLAY gingen mir zu Beginn auch wieder einige Bälle ins Netz. Das hat sich aber nach einigen Bällen gelegt. Seltsamer Weise hab ich das Gefühl mit der Buche-Techno-Kombi mehr Unterschnitt in die Schupfbälle zubekommen als mit der Ahorn-Techno-Kombi.

Der Aufschlag ging toll. Kurioser Weise lagen die Stärken des OFFPLAY auch hier in kurz gespielten Aufschlägen.

Der Wellenrand.
Ich machs kurz. Ich spüre keinen Unterschied zwischen Wellenrand und Normalrand. Er fällt auch von der Optik kaum auf.

Fazit:
Die zwei Stunden Test mit dem OFFPLAY haben mir mächtig Spaß gemacht. Die Stärken des Holzes sind ganz klar schnelle Bälle aller Art und kurze Aufschläge.
Mit der Ausgewogenheit des F4 MD Spezial kann sich das OFFPLAY nicht messen. Muss es aber auch nicht, denn die Zielgruppe ist eine andere. Das OFFPLAY ist für Spieler gemacht die nach spätestens drei Schlägen den Ballwechsel beenden wollen. Der Ballabsprung ist allgemein flacher als beim F4 MD Spezial. Im Bereich Tempo ist für mich das OFFPLAY eine ganze Kategorie höher angesiedelt als das F4 MD Spezial. Ein Holz für „JUNGE WILDE“.

#2 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 10 Februar 2005 - 12:46

4MD!

Auch ich hab das Offplay im direkten Vergleich zum 4 MD Spezial gespielt, belegt mit gleichen Belägen also VH Neos sound 1,8mm frisch und Palio CJ8000 1,8mm unfrisch.
Allerdings spielte ich das Modell ohne Wellenrand.
Spielklasse: 1.KK, vorne

Erster Eindruck:

Sehr gute Verarbeitung, Griff liegt sehr gut in der Hand. Das Holz ist etwas schwerer und minimal dicker als mein 4 MD S , etwas kopflastiger..

VH :
Die VH hat auch Ahorn-Birke-Furniere wie das 4 MD Spezial.

-Konter: Man merkt direkt , dass es schneller ist, hohe Geschwindigkeit, aber Kontrolle ist noch gut, Ballabsprung empfand ich etwas flacher , macht nach einigen Eingewöhnungsschlägen ne Menge Spass, geht ab wie ein rotes Mopped !

-Schupf: Bedingt durch das etwas höhere Grundtempo anfangs etwas hoher Ballabsprung , aber durchaus zu kontrollieren und im späteren Verlauf auch flach genug, denke minimal weniger Efffet möglich.

-TS : Da geht die Post ab, schneller TS mit viel Kraft ist die Domäne dieses Holzes, man kann mächtig Dampf machen, langsame drallreiche sind dagegen schwierig .TS-TS-Duelle mit "Konter" endeten oft an der Bande , nicht durch Fehler bgrin.gif

-Block: Wie schon erwähnt finde ich den Ballabsprung etwas flacher, Blocks landeten mir öfters im Netz , aktive Blocks sind klasse , passive sind deutlich schwerer zu kontrollieren als mit dem 4 MD S , landen oft hinterm Tisch.


RH:
Die Rh hat Bucheaussenfurniere, ist wohl auch noch Birke drunter wie beim SLOFF .

-Konter: Deutlich schneller , mir zu schnell, Ballabsprung ist noch flacher als auf der VH, ich ging dann einen Schritt zurück , dann passte es, mächtig Temporeserven für die Halbdistanz.

-Schupf: Mit etwas zurückgenommenem Krafteinsatz sehr gut, schön flach, Kontrolle minimal schlechter, Effet wohl gleich.

-TS: Bedingt durch mein Kaputtes Handgelenk gehn sowieso nur so ne Art Schlagspin, die kommen dann aber auch brachial, Kontrolle nicht einfach.

-Block : Deutlich schlechter , mir viel zu schnell, passiv sehr schwer, aktiv dagegen sehr gut und schnell, Buche is wohl nicht so mein Furnier, auch wenn es beim Offplay erstaunlich viel kontrolierter ist als beim "normalen" 4 MD !


Fazit: Das Offensivholz für sehr aktive Angreifer, die volles Risiko gehn , aber doch nicht ganz auf Kontrolle verzichten wollen !
Schneller und schlechtere Kontrolle als das 4 MD Spezial , aber Kontrolle auf hohem Nivea gemessen am Tempo !
Für mich keine Alternative, da die grosse Spielfreude damit , die Sicherheit bei den kleinen Punkten nicht wettmachen kann.

#3 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 12 Mrz 2005 - 10:15

Ole77


Spielklasse ???

Beläge: VH Butterfly Bryce 1,9 (frisch, 2 Schichten Spinny Top), RH Butterfly Sriver FX, Donic Desto F3, Andro Rev. C.O.R. SS, Stiga Neos Sound (jew. 1,8/1.9, unfrisch)

Testdauer: seit 20.01.05

Da dies mein erster Testbericht ist, gebe ich außerdem die Hölzer an, die ich den letzten 24 Monaten gespielt habe. Das mag helfen, meine Eindrücke einzuordnen (muß es aber nicht): Butterfly Primorac Carbon, Donic Persson Impuls 7.0, Re-Impact LL F4, Re-Impact F4 MD Spez.; kurzzeitig getestet habe ich Butterfly Cofferlait, Re-Impact T4 und zum Spaß Re-Impact KKS1 mit langen Noppen.

Mein Testbericht erfolgt erst jetzt, da ich (inzwischen) der Meinung bin, belastbare Aussagen über ein Holz erst dann treffen zu können, wenn ich:

1. mindestens 40-50 Std. damit gespielt habe

und

2. somit auch in der Lage bin, die (subjektiv) passenden Beläge zu ermitteln.

Vorausschicken möchte ich außerdem, dass ich im Januar (logischerweise) kein OffPlay bestellt habe (Markteinführung im Februar), sondern Achim mit einem Sonderbau nach meinen Wünschen beauftragt habe, der dem heute als OffPlay bekanntem Holz entspricht.

Das OffPlay (damals als Sonderbau bestellt) sollte folgendes ermöglichen:

Topspin-orientierte Vorhand, wie ich sie vom F4 MD Spez. kannte (mit erhöhtem Tempo bzw. mehr Durchschlagskraft) kombiniert mit einer Rückhand, die im direkteren Spiel (Schlagspin, Schuß, Block, Konter; in dieser Reihenfolge nach Spielanteilen) effektiver, d.h. mit flacherem Ballabsprung zu spielen ist (ebenfalls mit im Vergleich zum F4 MD Spez. erhöhtem Grundtempo).

Idealerweise sollte das Holz dabei noch möglichst schwingungsfrei/-gedämpft wirken.

Da ich grundsätzlich vermute, nach 50 Stunden mit jedem halbwegs geeigneten Holz jeden „Grundschlag“ zumindest „gut“ zu beherrschen, erspare ich mir zu erwähnen, daß Topspin, Konter, Schuß und Block usw. natürlich sicher zu spielen sind.

Da viele wesentliche Eigenschaften von Konter und 4MD! bereits richtig (natürlich subjektiv) beschrieben wurden, beschränke ich mich hier auf Ergänzungen.

Konter meinte, der Katapult des OffPlay wäre „kurz und heftig“. Ich würde sagen, er setzt etwas später ein, als vom F4 MD Spez. gewohnt, ist aber deutlich stärker.

Ich persönlich bin daher sogar der Meinung, daß Schupf und kurzer Aufschlag (oder, wie Hurz67 sagen würde: das „Leichtspiel“) kontrollierter und gefühlvoller zu spielen sind, obwohl das OffPlay tatsächlich eine ganze Klasse schneller ist.

Auch bin ich inzwischen der Meinung – vor allem auf der Buche-RH – mehr Unterschnitt bei Schupf und Aufschlag zu erreichen als mit dem F4 MD Spez., das ich zuvor seit Juni 2004 gespielt habe.

Meine ursprünglichen Anforderungen an das Holz wurden erfüllt. VH-Topspin in allen Variationen geht sehr leicht von der Hand und macht genauso wie die RH aufgrund des erhöhten Grundtempos und des starken Katapulteffektes richtig viel Spaß; man ist jederzeit in der Lage enormen Druck auszuüben.

Das Holz ist meiner Meinung nach in seiner Bandbreite nicht beschränkter als das F4 MD Spez. (eher etwas höhere Bandbreite). Es ermöglicht mir nicht nur gefühlvolles „Leichtspiel“, sondern auch - sowohl am Tisch, als auch als der Halbdistanz – aus beinahe jeder Situation zwingend zu agieren (deutlich druckvoller/gefährlicher als mit dem F4 MD Spez.).

Relevante d.h. signifikante „Nachteile“ konnte ich nicht feststellen. Dies dürfte großenteils darauf zurückzuführen sein, dass dieses Holz nach meinen Vorlieben gefertigt wurde. Spieler, die das F4 MD Spez. als schnell empfinden werden möglicherweise mit dem OffPlay Probleme haben. Ebenso Spieler, die nicht mit der nötigen Konsequenz zu Werke gehen.

Nach der inzwischen beträchtlichen Testdauer kann ich außerdem feststellen:

Das OffPlay ist das erste ,von mir gespielte Re-Impact, das sich auch mit härteren, katapultstarken Belägen gut spielen lässt (z.B. mit dem Butterfly Bryce (frischgeklebt, s.o.) harmoniert, den ich seit über 3 Jahren auf meiner VH bevorzuge - juhuu!!!). Für die RH galt während der Testphase folgendes (natürlich subjektiv): Donic Desto F3=zu weich/zu indirekt, Neos Sound (frisch und unfrisch)=zu weich/zu viel Katapult, Andro Revolution C.O.R. SS (Empfehlung von Achim)=gute Härte/zu viel Katapult, Butterfly Sriver FX=zu weich/aber idiotensicher(wenig Katapult)

#4 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 31 Mrz 2007 - 03:09

Mr.President

Spielklasse - Bezirksliga Senioren - mittleres PK

Offplay Spezial - Standardgröße und gerader Griff
VH Donic F3 Desto 1,8 - RH Nittaku Moristo 1,3



Nach 3 Wochen Testzeit mit dem Offplay Spezial aus dem Hause Rendler
hier meine Erfahrungen.

VH

- Das Holz ist für jede Form von Topspin wie geschaffen. Schnelle Schlagspins oder gefühlvolle Topspins sind möglich, der weiche Anschlag ermöglicht eine relativ hohe Sicherheit.

- Endschläge gelingen präzise und mit enormen Tempo.

- Der Vorhandkonter bereitet mir noch einige Schwierigkeiten, eine exakte Schlägerführung ist hier (für mich) erforderlich.

- Der Vorhandblock ist präzise und schnell.

- Schupfbälle spielen sich sicher, geraten mitunter zu hoch, auch hier muss ich meine Technik verbessern. Kurzableger sind für ein so schnelles Holz gefühlvoll spielbar.

RH

- Die schnellere Rückhandseite habe ich durch einem dünnen Schwamm entschärft. Damit sollen meine Schupf, Konter, Block und Endschläge an Sicherheit gewinnen.

- Der Rückhandtopspin gehört nicht zu meinen Stärken, daher hierzu keine Kommentar.

- Endschläge sind auch hier präzise und mit hohen Tempo zu spielen.

- Der Konter bereitet, im Gegensatz zur VH keine Probleme.

- Blockbälle gelingen exakt und druckvoll.

- Der Rückhandschupf ist flach und mit viel Unterschnitt spielbar und auch hier sind Kurzableger möglich.


Fazit: Wie der Name schon sagt, ist das Holz für alle Offensivspieler geeignet. Tischnah oder aus der Halbdistanz schliesst sich nicht aus. Reine Tempospieler bevorzugen schnellere aber auch härtere Offprügel.
Wer als Offensivspieler aber gerne Tempo mit Gefühl verbindet und das Balsagefühl mag, für denjenigen ist das Offplay-Spezial sicherlich eine Empfehlung.

#5 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

  • Admin
  • 3.562 Beitrge

Geschrieben 20 November 2007 - 06:19

Roboblock

Hier mein Testbericht:
RefHolz: Sondercode 103
Beläge: Stiga Innova Ultraleicht 1,8
Spielklasse: Landesliga

Nach dem Mein Holz ähnlich aufgebaut ist konnte ich den unterschied schon beim kontern merken. Es fehlte mit etwas an Lebendigkeit. Aber das war nicht schlimm da die Sicherheit zugenommen hat. Also musste ich auf der Vorhand beim Konter/Topspin etwas mehr noch vorne gehen. Machte sich sehr bemerkbar beim Gegentop aus der Halbdistanz. Ich konnte fester auf den Ball gehen was nicht gerade schlecht war. bgrin.gif

Dann kam die Rückhand dran wo mein Holz sehr dynamisch ist und etwas weicher im Anschlag. Da hatte dieses Holz mich total überrascht. Durch das härtere Außenfurnier war der Ball beim Konter/Block so direkt und gut das mein Partner mich fast aus der Halle werfen wollte cl.gif Ich habe den Ball beim Block etwas fallen lassen und bin dann gerade aus dem Handgelenk nach vorne. So hat es ausgesehen als würde ich jeden Topspin als Endschlag beantworten. In der steigen Phase war es etwas schwieriger den Ball zu platzieren(Also Geduld!).
Der RH Top kommt auch sehr direkt mit sehr viel Drall!! Mehr wie mein Holz im Vergleich. Da es etwas schwerer und kopflastiger ist, lässt sich die Bewegung schön aus dem Handgelenk steuern. So verblüffender weise muss ich sagen das ich Bälle in der steigenden Phase mit Spin am/über dem Tisch sehr gut beantworten konnte. Mit sehr wenig fehler. Man muß bei der Ausführung von dem Schlag sehr genau spielen und die Schlagbewegung bewusst nach vorne machen.
Zum Aufschlag/Schupf bleibt zu sagen das ich auf der Rückhand mehr Schnitt rein bekommen habe wie auf der Vorhand. Was mich etwas störte war die Spin-/Schnittentwicklung auf der Vorhand die manchmal schwächer ausgefallen ist wie bei meinem Holz. Aber das mehr auf der Rückhand gleicht es wieder aus.
Fazit: Holz ist für Angriffsspieler die schnell den Punkt suchen und mit der der RH gelegentlich schießen oder Konterspin spielen. Kann aber auch was für Halbdistanzspieler sein die mit Druck von hinten spielen und so auf Fehler vom Gegner warten können(dann aber Belagstärke beachten). Belag in 2.0 kann man auch spielen aber dann keine Frischklebebelag da sonst der Katapult zu groß ist und man den Schläger nicht mehr unter Kontrolle bekommt.

#6 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

  • Admin
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Geschrieben 09 Juni 2008 - 12:26

Pekosro

Spielklasse: Kreisliga
VH: Donic JoGold 2.0 (jetzt JoPlatin 1.8)
RH: Donic JoGold 2.0 (JoPlatin 1.8)
Referenzholz: DONIC Waldner Dotec Carbon

Hallo,

ich habe zwar schon im April das Holz gekauft, wollte aber nicht vor Saisonende
umsteigen. Erste Test war mit alten JoGold Belägen.
Aufgeklebt und aus zeitlichen Gründen 1 Woche abgelagert. Mein altes Donic Holz ist nun nicht gerade langsam, aber ich hatte das Gefühl von einem Abwehrholz auf ein Off++ Holz gewechselt zu haben. Subjektiv doppeltes Tempo. Ich habe dann neue Beläge montieren lassen und spiele so fast 4 Wochen.
Kurzfazit: S U P E R clap

Ich spiele viel mit Schlagtopspin (beidseitig).

Kontern: ging gleich sehr sicher. Nach Verkürzen der Schlagbewegung auch super
auf der Rückhand.

Topspin: Gegen Abwehr muß ich noch üben ansonsten sehr sicher mit hohem Tempo und viel Spin (ich finde, dass der JoPlatin auch super passt...). Probleme sind bauartbedingt:
1) Nur nach vorne
2) Achtung: ich habe mir fast die Muskeln gezerrt, da der Schläger viel
leichter ist. Vielleicht kennen das einige vom "Gewichtstraining".
Also Vorsicht bei Umstellung. Probleme macht daher auch der Topspin aus der Halbdistanz, da das Timing nicht stimmt. Man zieht und der Schläger trifft den Ball zu früh, weil das Ding so leicht ist bgrin . Das ist natürlich kein Problem des Schlägers

Block: Eine Freude ! Wenn man nur halbwegs richtig zum Ball steht, geht alles von
alleine. Super Kontrolle. Hart, weich egal wohin - es geht.

Schupf: Das hat mich am meisten überrascht. Am ersten Abend habe ich gleich gegen einen älteren Block/Konterspieler bei uns gespielt, der auch unangenehm
schupft, um den Gegener aus dem Rhythmus zu bringen. Da ich teilweise noch
viele Bälle zuweit gezogen habe, habe ich versucht zu schupfen und ihn ganz
locker nach hause geschickt. Super Kontrolle und Gefühl. VIEL mehr als mit dem
sicherlich nicht schlechten Donic Holz.

Endschlag: Da reicht ein :dance: - man kann fast alles schießen und das meiste
ist so schnell, daß der Gegner erst reagiert, wenn der Ball schon vorbei ist ...

Also nach einer kurzen Eingewöhnungsphase will ich zumindest nicht mehr zurück.
Das hohe Tempo ist nicht jedermanns Sache, macht aber einen Höllenspaß.
Ach ja, nur so am Rande: im Training habe ich auch schon damit Schnittabwehr
gespielt. Man muss ebenfalls die Bewegung umstellen, dann geht auch so etwas
überraschend gut. Ist kein ToniHold, aber es geht wirklich gut!

Nachteile: Gibt es auch, wenn auch nur - aus meiner Sicht - marginal.
Ich habe schon stark schwitzende Hände, aber bei dem Holz "klebte" der Griff
schon nach Minuten. Hat sich etwas gebessert.
Griffschalen sind empfindlich. Bei hochgeworfenen Vorhandangaben greife ich komplett um.
Mittlerweile haben meine Fingernägel diverse Eindrücke hinterlassen.
Nur als Anregung. Vielleicht 2 x Pakettlack über die Griff ?

Fazit: Nicht billig, aber auf jeden Fall sollte es jeder Offensivspieler mal getestet haben. Es macht wirklich Spaß !




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