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Rendler Backspin Pressure


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17 Antworten in diesem Thema

#1 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 22 Juni 2005 - 08:12

Cogito


Spielklasse KL
VH Geospin 1,5mm (fett frisch)
RH Superblock OX

Das Holz besitzt ein Birke Außenfurnier auf der VH und ein Anegré Außenfurnier auf der RH. Die von mir gespielte Version: Mittelblatt, Kegelgriff.

VH

- beim Kontern und Blocken bemerkt man gleich den erhöhten „Dampfdruck“, mit dem das Holz arbeitet. Passive Schläge sind sehr einfach und sicher zu spielen. Wenn man dann mal Druck machen will, wird der Turbolader zugeschaltet und Präzision ist gefordert.

- Schuß: traumhaft. Schon mit einer kleinen aber heftigen Bewegung kann man sicher Granaten loslassen, die wie an der Schnur gezogen einschlagen.

- Tospin: sehr schön variabel zu gestalten. Ob mit mehr Rotation als Translation oder ob umgekehrt: beides ist sehr sicher und vor allem einfach zu spielen.

- Schupfen ist problemlos und ohne Trampolineffekt möglich

- US Verteidigung: ich bin total überrascht, daß mit einem heftig frischgeklebten Geospin hierzu überhaupt was sagen kann. Aber es ging ! Sowas habe ich schon lange nicht mehr hingekriegt und noch nie mit einem Holz solchen Tempokalibers.

RH

- Block auf Topspin: <Jubelfant> hervorragend ! Nochmal deutlich mehr als mit dem Neubauer Spezial. Für mich bisher das Holz mit der brutalsten Schnittumkehr. Kleiner Wermutstropfen war das Tempo. Anfangs sprangen mir öfter Bälle zu hoch und weit ab – ideale Vorlagen für den Gegner. Und auch jetzt erfordert die RH noch ein hohes Maß an Konzentration und Feinfühligkeit. Dann jedoch kann man die Bälle nicht nur beliebig kurz gestalten, sondern sie kommen auch sehr schnell und direkt also für den Gegner höchst unangenehm.

- lange US Abwehr geht sehr gut. Es ist möglich, damit (halt für Superblock Verhältnisse) sehr guten US zu erzeugen.

- der Druckschupf geht sehr gut. Auf Grund des höheren Tempos kommen sie sehr schnell und sind für den Gegner entsprechend unangenehm.

- Heber sind deutlich schwieriger zu spielen. Aufgrund des höheren Tempos muß man höllisch aufpassen, daß sie nicht hinter den Tisch gehen. Das geht einfacher bei Bällen mit US und ist schwieriger bei rotationslosen Bällen.

- Schuß ist auf diesem Holz auch mit der Superblock Schnecke so möglich, daß der Gegner Probleme bekommt. Mit dem KS1 und dem Backspin Control war das zwar ebenfalls sehr sicher aber uneffektiver, da halbwegs routinierte Gegner die meist mühelos unter Kontrolle bekamen.


Zusammenfassung

Das Backspin Pressure ist plaziert sich zwischen dem Backspin Control und neben dem Neubauer Spezial.

Bei der VH ist das Tempo gegenüber dem Control nochmals deutlich gesteigert. Ob es jetzt etwas weniger, gleich oder etwas höher als das des Neubauer Spezial ist, vermag ich aus der Erinnerung nicht so genau zu sagen. Überhaupt ist die VH der des Neubauer Spezial sehr ähnlich.

Bei der RH ist das Tempo gegenüber dem Control leider ebenfalls deutlich gestiegen, dafür wird man aber mit der bisher besten Schnittumkehr belohnt. Es muß jedoch vermerkt werden: wenn der Gegner weiß, wie er gegen GLN zu ziehen hat (also schnell und weniger Spin), dann kann er auch hier sehr oft nachziehen und mit seinem Angriff durchdringen ! In der RH sehe ich auch den größten Unterschied zum Neubauer Spezial: mehr Spinumkehr bei etwas verringertem Tempo.

Fazit
Mit dem KS1, dem Backspin Control sowie dem Backspin Pressure bzw. Neubauer Spezial bzw. dem KS5 steht jetzt eine fein abgestufte Modellpalette zur Verfügung, die jedem das optimale Feintuning erlauben sollte.

p.s. ein kleiner Wermutstropfen: das Holz ist mit 79g für ein Re-Impact untypisch schwer. Es sollte für das Topspin orientierte Spiel daher mit einem nicht zu langsamen katapultfreudigen und/oder frisch geklebten Belag gespielt werden. Sonst bedarf es einer sehr schnellen Armbewegung für den als Endschlag gedachten Topspin. Gleichzeitig sorgt jedoch die höhere Masse für die sehr hohe Genauigkeit beim Schuß.

#2 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 06 Juli 2005 - 08:31

Pete

VH: Tibhar Super Defence 40 in 1.0 mm
RH: Hallmark Original bzw. Dr. Neubauer Super Block

Mein Spiel:

RH: Noppenblock, Abstechen, Schupf mit LN und nach Drehen mit NI, Druckschupf, Noppen-Konter(falls die Noppen dies möglich machen)
VH: Schuss, Block, Konter, Schupf

VH:
Bisher war für mich die VH des KS1 Referenz, d.h. sehr gute Angriffsoption (Schmetterball, bei extremen Unterschnitt, wenn ich mal den Schläger gedreht hatte).

Hier ist das Pressure nochmals deutlich schneller, ohne dabei aber unkontrolliert zu wirken. Schmetterbälle waren sehr sicher und extrem schnell und hart zu spielen.

Trotz der schnelleren VH ist aber der Schupfball immer noch sehr sicher und mit sehr viel Unterschnitt zu spielen.

Fazit: Die Vorhand gewinnt im Vergleich zum KS1 noch an Gefährlichkeit, da die Schmetterbälle härter und schneller zu spielen sind und das ohne Kontrollverlust im Schupf-Spiel.

RH:
Mit der Rückhand des KS1 war ich im passivischen Spiel eigentlich immer sehr zufrieden, aber bei Noppenblocks hatte ich immer wieder etwas Kontrollprobleme (schwammiges Gefühl). Hier liegen Welten zwischen dem Pressure und dem KS1. Das Pressure ist viel direkter. Somit lassen sich Noppen-Blocks sehr sicher und sehr flach spielen. Zudem sind sie sehr schnell, was dem Gegner nur wenig Reaktionszeit läßt. Nachziehen war kaum noch möglich (vorallem beim Super Block).

Die sehr viel größere Direktheit erlaubt es mir auch sehr viel agressiver mit den Noppen in die Bälle zu gehen und somit den Gegner stetig unter Druck zu setzen. Dabei bildet für mich vorallem der Super Block mit dem Holz eine herausragende Kombination. Der Hallmark Original spielt sich zwar auch nicht schlecht, kann aber nicht ganz so agressiv (Druckschupf) eingesetzt werden. Dafür bietet der Hallmark auf dem Pressure sehr gute Möglichkeiten des Noppen-Konters und Noppen-Schusses. Dies war mir so mit dem Super Block nicht möglich.

#3 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 14 Juli 2005 - 01:13

ttuli

Spielklasse: Bezirksliga vorne
Vergleichsholz KSK
Beläge: VH Mambo H 1,8mm frisch, RH Superblock OX rot

Das Testholz von Achim ist wohl ein Mittelblatt. Da ich sonst Großblatt spiele standen die Beläge etwas über. Das ist zwar gewöhnungsbedürftig, stört aber nicht weiter.
Viel ungewöhnlicher ist da das spürbar höhere Gewicht des Holzes.

Rückhand:
Die Rückhand ist einiges schneller als die des KSK.
Der Block kommt aber noch gut auf den Tisch, nur die Stopblocks sind nicht mehr drin. Dafür kommt der Block schnell, flach und platziert. Das ist mindestens genauso gefährlich.
In der langen Abwehr tut das höhere Tempo dem Superblock ganz gut, so wird der Abwehrball länger und damit auch gefährlicher.
Am besten haben mir die Angriffsoptionen gefallen. Ich konnte mit dem Superblock aktiv nach vorne spielen und die Bälle fielen den Gegnern häufig vom Schläger.
Das höhere Gewicht wirkt sich in der RH besonders positiv aus. Ich konnte den Ball sehr sicher führen, der "Druckschupf" ließ sich sehr zielgenau und gefährlich einsetzen.

Vorhand:
An die Vorhand des KSK kam das BP noch nicht heran.
Das höhere Gewicht fand ich beim Topspin eher etwas störend. Vielleicht ist das auch nur Gewöhnungssache.
Sehr gut gingen Konter und Schuss. Die Bälle kommen schnell und sind kontrolliert spielbar.
Probleme hatte ich mit dem Topspin. Der Ballabsprung ist nochmal deutlich flacher als beim KSK und so blieben mir die Topspins immer wieder an der Netzkannte hängen. Hier muss ich wohl meine Technik ändern und deutlich mehr nach oben ziehen.
Der Blockball auf viel Effet ging immer wieder hinter den Tisch, was wohl am höheren Tempo des Holzes liegt. Auch hier muss ich etwas umstellen.
Aufschlag: Das ist ja etwas die Schwäche des KSK. Hier kann das BP problemlos bessere Ergebnisse aufweisen.


erstes Fazit:
Die Rückhand hat mich trotz des höheren Tempos voll überzeugt. Ich würde aber keinen viel schnelleren Belag als den Superblock empfehlen, damit der Block nicht über den Tisch geht.
Die Vorhand bedarf einer Technikumstellung beim Topspin meinerseits.
Das Holz wäre vielleicht was für mich, wenn ich den Topspin in den Griff bekomme. Ich habe ja noch ein paar Tage Zeit zum Testen.

#4 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 04 August 2005 - 10:46

Snurd


Holz: Backspin Pressure gerade Mittelblatt
VH: Palio CJ8000° 35° Avalox dünner 1,5mm Schwamm, in schwarz
RH: Hallmark Original OX,rot

Spielklasse: Jungen-BL oben gut positiv/Herren 1.KK mitte

Gegner: von 2. KK bis BK

Spielart:
VH: Hauptschlagart Schuss, Vorbereitung TS mit viel Spin, Schupf und manchmal US-Abwehr
RH: Klassisches Störspiel mit Block, DS, Liften und Abwehr


VH:

-Block/Konter: Einkontern ging mit dem Palio deutlich besser als im Vorabtest mit dem dickeren Friendship. Das Holz war gut spürbar beim Kontern und somit war auch genug Power da.
Blocken geht auch sehr einfach und druckvoll, auch wieder deutlich besser als beim ersten Test. Allerdings habe ich nur den passiven Block gespielt, für einen aktiven hab ich keine Verwendung.
-TS: Das Holz unterstützt meinen langsamen Rotations-Topspin recht gut. In Verbindung mit dem klebrigen Palio habe ich beispielsweise mehr Effet erzeugen können als bei meinem vorigen Holz (Wallenwein Spezial). Schlagspin geht zwar auch sehr gut, aber den spiele ich 1. nicht oft (da ich ihn auch nicht sonderlich gut beherrsche) und 2. schieße ich lieber.

-Schuss: Auch beim Schuss kommt das Holz gut durch und das macht sich zusammen mit dem höheren Gewicht des Holzes gegenüber meinem altem positiv bemerkbar, da ich viel platzierter spielen kann. Zwar ist der Schuss nicht so brachial wie sonst gewesen, aber dafür sicherer.

-Schupf(/Aufschlag): Kaum Unterschiede zu den sonst getesteten oder gespielten Hölzern. Wie immer sehr viel Schnitt im Aufschlag und durch einen langsameren VH-Belag auch noch kürzer und flacher spielbar.
Schupfen geht auch sehr sicher und gut, besonders wenn ich gedreht habe und den NI-Belag auf der RH gespielt habe, war recht viel Effet im Ball.

-US-Abwehr: Nicht in dem Umfang getestet als dass ich ein aussagekräftiges Urteil drüber fällen könnte.


RH:

-Liften: Hier hatte ich gar keine Umstellungsprobleme, im Gegenteil, mir kam das hohe Grundtempo sogar sehr entgegen. Diesen Schlag spiele ich jetzt wieder sehr viel öfters, da er wirklich sehr gut mit dem Holz geht.

-DS: Entgegen der Erfahrung beim Liften musste ich mich schon dem Tempo anpassen, sprich nicht so extrem in den Ball gehen. Bis zum heutigen Tage gehen mir noch viele Bälle rüber, aber sie werden immer weniger. Wenn sie auf die Platte kommen, haben sie eine schöne Flugkurve 25.gif.

-Block: Eigentlich hat Cogito schon alles dazu geschrieben. Daher möchte ich mich ihm anschließen und sagen: <Jubelfant>. Besser konnte ich kaum blocken und in Verbindung mit dem langsamen und semiharten HO ist extrem viel Schnitt im Block. Selbst die gefürchteten Schlagspins sind durch angepasste Schlägerhaltung gut zu retounieren.

-Abwehr: Nicht in dem Umfang getestet als dass ich ein aussagekräftiges Urteil drüber fällen könnte.


Fazit: Sehr gelungenes Holz für Noppenfuddler, die nah am Tisch agieren und sowohl aggressiv als auch passiv spielen können/wollen. Die Schnittumkehr ist besser als bei allen anderen vorher getesteten Hölzern und die VH ist eine Wonne. Mein Holz für die nächste und hoffentlich auch für die übernächte Saison.

#5 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 13 August 2005 - 02:52

Nanu


Holz: Backspin Pressure gerade Mittelblatt
VH: Friendship Geospin 1,8 mmSchwamm in schwarz , frisch
Und Palio CJ 8000 2,1 mm spin

RH: Dr. Neubauer Superblock OX , rot
Vergleichsholz :
T3B
Selbe Beläge
Spielklasse: Kreisliga vorne

Gegner: von 2. KK bis KL

Spielart:
VH: Alles wie Schuss, T, Topspin allgemein , Konter , Schupf und manchmal US-Abwehr
RH: Störspiel mit DS, Liften , selten Block und Abwehr


VH:

-Block/Konter: Einkontern ging mit dem Pressure ohne Problem schnell und druckvoll . Das Holz war gut spürbar beim Kontern und somit war auch genug Power da.
Blocken geht auch sehr einfach und druckvoll,
vor allem sehr kontrolliert im bezug zur Geschwindigkeit .
Topspin : Sehr schnell im Gegensatz zum T3B eigentlich zu schnell für mich aber immer noch im Bereich des Möglichen
Schnelle Schlagspins gehen sehr gut aber ich muss sie eher schon bremsen um bei meiner Technik den Tisch zu treffen.

Schuss: Auch beim Schuss kommt das Holz gut durch und das macht sich zusammen mit dem höheren Gewicht des Holzes gegenüber meinem altem positiv bemerkbar, da ich nicht mehr so viel Kraft brauche .

Schupf (/Aufschlag): Sehr großer Unterschiede mit dem Geospin zu dem T3B , war auch zu erwarten mit dem Palio sehr Kontrolliert
-US-Abwehr: Nur mit dem Palio getestet nicht so sicher aber genauso effetreich wie mit T3B
RH:
Liften: Hier hatte ich gar keine Umstellungsprobleme, im Gegenteil, mir kam das hohe Grundtempo sogar sehr entgegen.

DS: Entgegen der Erfahrung beim Liften musste ich mich schon dem Tempo anpassen, sprich nicht so extrem in den Ball gehen.

-Block: Keine Probleme aber den erwarteten großen Gewinn an Spinumkehr konnte ich nun nicht so sicher feststellen da das nicht ganz mein Spiel ist . Jedenfalls schneller als auf dem T3B
Schuss : Geht im Vergleich zum T3B bei mir gar nicht , wenigstens kaum auf den Tisch

Abwehr : Schöne flache Abwehrbälle dank dem höheren Tempo auch wirklich als Abwehr von hinten zu spielen im Gegensatz zum T3B

Fazit
Für Mich zu schnell werde das Backspin Control
Weiter testen kommt mir wahrseinlich näher
Für Agresive Störspieler ist das Pressure aber erste Wahl

#6 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 13 August 2005 - 02:56

Otterbock


Spielklasse: 1. KK Mitte
VH: Neubauer Tornado Ultra 1,5
RH: Neubauer Super Block ox bzw. Scalpel ox

Spielart
RH: Störspiel am Tisch
VH: Schuss, Block, Konter

Zunächst ein paar vergleichende Worte. Das BS-P ist leichter als das Neubauer Special, aber schwerer als das KKS-5. Das BS-P mag in der Bauweise verwandt mit dem Neubauer Special sein; beide Birke Außenfurniere. Aber eine Artverwandtschaft in Bezug auf das Spielverhalten konnte ich nicht feststellen. Ganz im Gegenteil. Die katapultentkoppelte RH ist nicht nur optisch mit dem KKS-5 zu vergleichen, sondern mE vor allem mit dessen Eigenschaften. Am auffälligsten war am Anfang die differenzierte Gewichtsverteilung. Das Neubauer Special lag ob seines Balsagriffs irgendwie ausgewogener in der Hand. Das BS-P machte zwar auch den rendlertypischen Eindruck, wirkte aber (lediglich) wie ein schweres KKS-5.

VH
Das Einkontern ging wie immer fast wie von selbst. Das Anschlaggefühl beim Neubauer Special gefiel mir aber besser. Während ich hier vergebens auf den vermeintlichen Turbo warten musste, ging das Ablassen von Granaten dort sehr viel einfacher. Der passive Block machte keine Probleme. Einfach die KN hingehalten und der Block hatte fast denselben Effekt wie ein "Schüßchen" (Einschränkung s.u.). Das aktive Angehen der Blocks würde ich so wie beim KKS-3 einordnen. Einziger Wermutstropfen - nach den obigen Ausführungen für mich ebenso überraschend wie erschreckend - ist der Schuss an sich. Dazu muss ich jedoch sagen, dass mir die VH beim KKS-5 auch schon nicht so zusagte. An das KSK kommt das BS-P jedenfalls nicht heran. Nach meiner Einschätzung ebenso nicht an das Neubauer Special; hätte ich ein kompensatorisches Mehr an Kontrolle festgestellt, wäre dieses Manko mE marginal. Ein Plus an Kontrolle kann ich jedoch leider nicht attestieren. Einen VH-Schupf spiele ich nur selten. Bemerkenswertes ist mir in diesem Zusammenhang allerdings nicht aufgefallen. Was mir überrascht ist, dass ich meine, die Aufschläge seien spingeladener gewesen als mit den oben genannten Brettchen. Dazu muss ich sagen, dass ich den Tornado ultra sehr viel Effet entlocken kann - für eine KN ja nicht unbedingt eine Paradedisziplin. Der VH-TS, das Lachen vergeht den meisten beim Block, spielte sich ziemlich flüssig. Zwar nicht besonders schnell, aber mit mehr Rotation als sonst. Dies bestätigt auch, dass ich ein paar Mal in die US-Abwehr gedrängt wurde und der Gegner nicht ein einziges Mal durchkam.

RH
Beim ersten Test des BS-P mit dem SB war ich voll aus dem Häuschen, und zwar wegen der Leichtigkeit der Schläge. Egal welcher Schlag, er funzte. Der Gegner zappelte und sah aus wie der erste Mensch, der gegen Noppe eine GLN antritt. Weil ich vom Neubauer Special einen extremen Katapult gewohnt war, war die RH für mich fast schon ein Segen. Vom Tempo her alles gar kein Problem. Harte TS gingen nicht düber, sondern konnten sogar noch schön ekelig kurz gehalten werden.
Heute dann zunächst den Scalpel draufgemacht. Und ich muss sagen, so bissig und gleichzeitig kontrolliert habe ich den Belag noch auf keinem anderen Holz gespielt. Zwar war der Spoppblock nicht mehr ganz so einfach zu spielen wie mit dem SB, aber mit etwas Konzentration auch machbar. Die Schnittumkehr war gigantisch und noch mal um einiges heftiger als beim Neubauer Special. Und bei uns im Verein können die mittlerweile gegen uns Noppis sehr gut. Heute Endstation! Wenn denn mal einer den Block auf TS auf meine Tischhälfte schupfen konnte, dann war der nächste Ball zum Scalpieren geeignet. Probleme beim Angriff hatte ich nämlich überhaupt keine. Die Härte des Scalpel würde ich sogar als Vorteil einstufen. Daran ist fast alles abgetropft und war nicht mehr zu retournieren. Kontern war aller erste Sahne; ebenso Liften. Selbst der Schuss kam. Highlight ist mE aber der DS. Den habe ich mit dem Scalpel bisher nicht so sicher hinbekommen. Da ich jedoch wohl ein wenig übermütig wurde, gingen plötzlich ein paar vermeintlich einfache Blocks hinten drüber. Also habe ich mir gedacht, probierste gegen die heutigen stärkeren Gegner mal wieder den SB auf Deinem eigenen Bockspin Pressure aus. Und ich muss sagen, die Kontrolle und die Schnittumkehr auf TS wie gehabt - Referenz. Auch Angriffsschläge mit der lahmen Ente klappen auf dem BS-P hervorragend. Unterm Strich hat mich allerdings zu meinem eigenen Erstaunen der Scalpel überzeugt. Das Neubauer Special stufe ich schneller als das BS-P ein. Dem SB kann man damit zwar Beine machen und die "alte Sicherheit" des KKS-5 ist wieder da, selbst US-Abwehr funzt damit und nicht nur mit dem Scalpel. Aber weil ich von einem noch schnelleren Holz komme, nämlich dem Neubauer, hatte ich beim BS-P keinerlei Umstellungsprobleme. Und weil das so ist, traue ich mir jetzt auch wieder den Sclapel zu; man kann mit dem SB zwar hin und wieder und va leichter angreifen, aber unterm Strich ist der SB halt immer passiver als der Scalpel.

Fazit: das BS-P reiht sich mE nicht neben dem Neubauer Special ein. Das Spielverhalten ist weder mit dessen explosiven VH zu vergleichen noch mit der entkoppelten RH des BS-P; darüber mag auch das Birkefurnier nicht hinwegtäuschen. Am ähnlichsten ist es ob des Anegre-Furniers und der Spieleigenschaften mE mit dem ebenfalls katapultentkoppelten KKS-5. Unterschied ist hier wohl die sehr viel größere Spinumkehr beim Block im Verbund mit GLN und die damit korrespondierenden Temposteigerung, die allerdings von Vorteil ist, da man den Gegner sehr effektiv und va sehr kontrolliert unter Druck setzen kann. Von der VH bin ich enttäuscht. Da ich allerdings ein RH-dominanter Spieler bin und die Werte des BS-P zwar nicht an die vom Neubauer Special bzw. KSK heranreichen, aber immer noch ausreichen, um eine rendlertypische Granate abzulassen, ist das BS-P mein Brettchen für die kommende Saison.

#7 Cogito

Cogito

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Geschrieben 13 August 2005 - 03:02

Konter


Testholz: Re-Impact Backspin Pressure
Beläge: Friendship Geospin 1,8mm beidseitig
Referenzholz: Re-Impact F4 MD Spezial
Beläge: Friendship Geospin 1,8mm beidseitig
Testdauer: 6 Stunden
Spielklasse: Bezirksklasse /Mitte
Spielanlage: klassischer Angreifer

Erster Eindruck:
Der BS Pressure-Schläger ist etwas mehr kopflastig und schwerer als mein F4 MD Spezial-Schläger.
Die Verarbeitung des Holzes ist makellos. Der gerade Standardgriff ist wie für mich gemacht.

Die Vorhand:

Die Vorhandseite des Holzes besitzt diesen kurzen harten Katapult, den ich so sehr mag. Ich hatte kaum Probleme mit der Umstellung vom F4 MD Sp zum BS-P, da die Spieleigenschaften fast gleich sind.

Das Kontern und Blocken war kein Problem, und hier ist es auch ohne Belang, ob aktiv oder passiv gespielt wird. Der Unterschied der beiden Hölzer ist so gering, daß er zuvernachlässigen ist.

Auch mit dem Topspin hatte ich von Anfang an keine Probleme.
Die Stärken beider Hölzer liegt im variablen Topspinspiel. Die Flugkurven und die Unterstützung der Effetentwicklung sind fast gleich. Auch beim Tempo konnte kein erwähnenswerter Unterschied bemerkt werden.

Natürlich ist auch das Verhalten beider Hölzer beim Schuß fast gleich und darum auch keine Auffälligkeiten.

Jetzt wird's langweilig, aber auch beim Schupfen stellte ich keinen Unterschied zwischen dem BS-P und F4MD Sp fest - einfach alles flach und sicher.

Keine Probleme hatte ich mit kurzen Aufschlägen, die kamen von Beginn an flach und mit viel Unterschnitt.

Die Rückhand:

Die Rückhand hat eine völlig andere Charakteristik als die Vorhand. Ein Katapult ist fast nicht festzustellen.
Der Ballabsprung ist sehr flach, flacher als bei meinen F4 MD Sp.

Beim Blocken gleich ob aktiv oder passiv macht das BS-P eine sehr gute Figur, was sicherlich auf den flachen schnellen Ballabsprung zurückzuführen ist.
Das Konterspiel bereitet keine Probleme, aber hier ist das F4 MD Sp druckvoller.

Der flache Ballabsprung macht beim Topspin keine Probleme. Es ist gleich, ob man schnelle oder langsame Spins spielen möchte; diese gelingen recht einfach und mit viel Rotation aber nicht so giftig wie mit dem F4 MD Sp.

Der Schuss ging einfach gut, schnell und sicher.

Auch beim Schupfen mit dem BS-P macht mir dieser sehr flache und fast katapultlose Ballabsprung am meisten zu schaffen. Da meine Schupftechnik und Bewegung auf das Spiel mit dem F4 MD Sp (jetzt auf das Offplay) ausgelegt, ist fielen mir die Bälle reihenweise ins Netz. Auch nachdem mir das Problem bewusst war, bekam ich die Schupferei nicht wirklich in den Griff.

Der Aufschlag (bei mir fast nur mit der RH gespielt) ist nicht die Paradedisziplin des BS-P. In die kurzen Aufschläge bekomme ich nicht den gewöhnten US und bei langen druckvollen Aufschlägen habe ich ein merkwürdige Streuung in der Richtung und der Effetentwicklung.


Fazit:
Das Backspin Pressure ist ein Angriffsholz für Spieler, die auf der Vorhand das typische Re-Impact Gefühl suchen, aber die Rückhand weiter "klassisch" spielen wollen.
Die Vorhandseite des BS-P ist fast nicht von der des F4 MD Spezial zu unterscheiden. Die Stärken liegen im variabelen Topspin und aggressiven Blockspiel.
Die Rückhandseite ist fast katapultlos und daher für Langfliegenlasser und Passivblocker bestens geeignet.
Wer eine starke Rückhand spielt und mit den flachen Ballabsprung beim Schupfen keine Probleme hat, wird seinen Spaß an dem Holz haben.
Ich finde das Holz für sehr gelungen und ohne weiteres auch für beidseitigen NI Spiel geeignet. Leider erkauft man sich die katapultlose Rückhand mit einem etwas höheren Gewicht.

#8 Cogito

Cogito

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Geschrieben 03 September 2005 - 02:44

Hans57

Vh:Rookie d.Tecs 1,8 mm
Rh:Super Block OX

Was mir an dem Holz besonders gefallen hat, ist die Superkontrolle bei höherem Tempo zu dem Backspin Control.

VH

Der Schupfball ist sehr sicher zu spielen mit sehr viel Schnitt.

An dem flacheren Ballabsprung beim Schuss muss ich mich noch gewöhnen. Wenn sie kamen, dann knallhart. Viele Bälle gerieten mir durch das höhere Tempo etwas zu lang.

Topspin, nicht mein Paradeschlag, kam für meine Verhältnisse sehr sicher.

Am besten kam der Block und Konterball. So gut habe ich diese Bälle noch nie gespielt.

RH

Blockball sicher mit viel Spinumkehr; vom Gegner kaum noch nachzuziehen.

Schupfball konnte ich schnell und sicher plazieren, besonders Bälle aus der Halbdistanz. Die mit dem Control zu langsam waren, hatten mit dem Pressure die richtige Länge.

Abwehr war auch gut zu Spielen.Die Bälle kamen ziemlich flott.Was den Gegnern Probleme bereitete.

Besonders erfreulich: durch das mehr an Tempo konnte ich mit der Rückhand gut schiessen.


Fazit:
Ein tolles Holz mit dem ich auf Anhieb gut zurecht kam. Auf der Vorhand habe ich einen Belag getestet, der etwas langsamer als der Rookie ist und damit kamen die Schüsse jetzt auch sicher.
Mein Holz für die neue Saison.

#9 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 03 September 2005 - 02:48

tischtennisfrommi

Spielklasse: ?

Holz Backspin Pressure
VH: Sriver L 1,9
RH: Superblock OX

Hallo TT-Freunde, ich habe gestern mit dem neuen Backspin Pressure das erste Mal trainiert. Zunächt einmal positiv, das Holz liegt wunderbar in der Hand, wie ein verlängerter Arm, kein Vergleich mit anderen Hölzern die ich bisher hatte. Aber dann. Das Kontern und Topspin mit der Vorhand ging einigermassen, aber die Rückhand mit dem Superblock ist eine einzige Katastrophe. Sowohl beim Schupfen als auch beim Blocken null Kontrolle. Der Anschlag ist mir viel zu weich. Beim Blocken gingen mir viele Bälle drüber, beim Schupfen die meisten ins Netz. Wenn dann mal ein paar Blocks kamen konnten diese immer problemlos nachgezogen werden. Kaum Schnittumkehr im Vergleich zu meinem alten Holz. Habe bisher das Andro Championship gehabt und hatte damit eine viel bessere Kontrolle. Also ich muss leider schreiben das ich nach diesem ersten Eindruck sehr enttäuscht über die Eigenschaften des Holzes bin. Ich hatte aber bisher keinerlei Erfahrungen mit Re-Impact Hölzern. Vielleicht hatte ich zuviel erwartet.

#10 Cogito

Cogito

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Geschrieben 03 September 2005 - 02:54

Bjoerni

Spielklasse: Kreisliga im WTTV

Spielweise: Deutlich VH-orientiertes TS-Spiel nahe am Tisch. Ich versuche aktiv, das Spiel zu gestalten durch Flippen bzw. (VH-)TS. Auf der RH Block/Konter/Schuss ergänzt durch weiche, rotationsreiche TS).

Zum Testmaterial:

Backspin Pressure Standardblatt :

VH: JUIC SpinSpiel 2,0 mm rot frisch, Palio Macro 2,0 mm langzeitkleberfrisch
RH: JIUC Elite 999 1,8 mm unfrisch, JUIC SPinSpiel 1,8 mm unfrisch
Vorher habe ich ein F4 MD S gespielt.

(VH-) Konter:
Keine Umstellung zum F4 MD S. Der vielleicht etwas weichere Ballanschlag erhöht minimal die Kontrolle und die ohnehin schon hervorragende Rückmeldung im Vergleich zum F4 MD S.

(VH-) Topspin:
Hier hatte ich Umstellungsschwierigkeiten. Das geringere Katapult gegenüber dem F4 MD S und der flachere Ballabsprung ließen viele TS an der Netzkante enden. Außerdem waren die TS langsamer als mit dem F4 MD S, obwohl das Holz eigentlich eine höhere Grundgeschwindigkeit auf der VH aufweist. Nach einigen Trainingseinheiten bekam ich das Problem besser in den Griff. Der Wechsel vom Macro auf dem katapultreicheren SpinSpiel Ultima tat meinem Spiel sehr gut, so dass ich jetzt vergleichbar effektive TS (und bei Bedarf schnellere) mit dem Pressure spielen kann. Es scheinen sich für das Pressure durchaus auch Mediumschwämme zu eignen, die gerne auch mal 2,0 mm überschreiten dürfen.

(VH-) Schuss:
Hier macht sich die höhere Grundschnelligkeit bemerkbar. Schnell, sicher, kurzum der Alptraum eines jeden Abwehrspielers.

(VH-) Flip:
Auch hier kommt die gute Rückmeldung zum Tragen. Der Bewegungsablauf musste allerdings beschleunigt werden.

(VH-) Block:
Endlich ist auch ein passiver Block flach für mich spielbar. Geht man dem Ball sanft aktiv entgegen kann man den Ball hervorragend beschleunigen. Gegenschiessen gegen TS funktioniert, wie auch schon mit dem F4 MD S, einfach hervorragend. Insgesamt muss man beim Blocken im Vergleich zum F4 MD S mehr „tun“, damit die Bälle nicht im Netz enden.

(VH-)Schupf:
Ein sicherer Schupfball ist jederzeit möglich, die Bälle kommen auf Anhieb flacher als mit dem F4 MD S. Schnitt kann man problemlos aus dem Handgelenk erzeugen.

(VH- und RH-) Aufschläge:
Seit- und Unterschnittangaben gelangen mir ohne Umstellungsprobleme. Eine Verbesserung oder Verschlechterung im Vergleich zum F4 MD S kann ich nicht feststellen (bei Verwendung des Macro).

(RH-) Konter:
Für mich ist das kaum vorhandene Katapult und das Anegré-Aussenfurnier auf der RH eine Wohltat. Kontern geht wie von selbst in Verbindung dem JUIC Elite 999.

(RH-) Topspin:
Weiche, rotationsreiche TS sind äußerst sicher und wirkungsvoll zu spielen, die Kontrolle ist vorzüglich, das geringere Tempo im Vergleich zum F4 MD S verzeiht auch mal eine schlechtere Stellung zum Ball. Der JUIC 999 Elite ist selbst nicht sehr katapultig, die Kombination harmonierte vorzüglich.

(RH-) Schuss:
Die geringere Geschwindigkeit im Vergleich zur VH macht sich bemerkbar. Man kann bei guter Kontrolle genügend Geschwindigkeit erzeugen um direkt zu punkten oder den Gegner zumindest vom Tisch zu drängen und anschließend mit der VH „durchzuladen“.

(RH-) Flip:
Gehört leider nicht zu meinem Schlagrepertoire.

(RH-) Block:
Der Hauptgrund warum ich zum Pressure wechseln werde. Egal ob passiv oder aktiv, lang oder kurz, langsam oder schnell, man fühlt sich immer Herr der Lage, nie habe ich sicherer und effektiver geblockt.

(RH-)Schupf:
Sehr flacher Ballabsprung, anfangs gingen einige Bälle ins Netz. Nach kurzer Einspielzeit jedoch kein Problem mehr, man macht sich den flachen Ballabsprung zu Nutze. Die Schupfbälle sind in Kombination mit dem 999 Elite mit äußerst viel Unterschnitt versehen und erschweren einen Eröffnungstopspin des Gegenübers.

Fazit:
Die Vorhand ähnlich dem F4 MD S, die RH kontrollierter und mit besseren Block- und Kontereigenschaften. Auch für beidseitige NI-Spieler ist dieses Holz vorbehaltlos zu empfehlen, vor allem dann, wenn man auf der RH weniger offensiv und druckvoll agiert als auf der VH.
Auf der RH habe ich mit weniger katapultreichen Belägen gute Erfahrungen gemacht, wer auf der VH Katapult mag, sollte über Beläge nachdenken, die viel Katapult zu bieten haben.
Das höhere Gewicht im Vergleich zum F4 MD S machte sich kaum bemerkbar, das Holz scheint mir gut ausbalanciert zu sein.

#11 ChrisM

ChrisM

    TT-Focus-Team

  • Mitglied
  • 466 Beitrge
  • Gender:Male
  • Location:Neustadt
  • Interests:Tischtennis natürlich !!!

Geschrieben 10 September 2005 - 10:27

Brolix

Testbericht Backspin Pressure:

Zu meiner Person:

Allround bis Allround-Offensiv ausgerichtet, Spiel stark auf Schnittvariationen, beidseitigen weichen Eröffnungstopspins mit abschließenden Schuß aufbauend, mit der Rückhand deutlich offensiver und aggressiver agierend.

20 kg Übergewicht mit mir herumschleppend, agiere eher an der Platte aber teilweise auch in der Halbdistanz .
Spielstärke augenblicklich Kreisliga unten.

Augenblickliches Material, mit dem ich die Punktspielsaison spielen werde:
Re-Impact Spinplay Spezial, VH Armstrong Seifuku SR 7 40 Grad, 1,8 mm schwarz, RH Yasaka X-Tend 1,8 mm rot. Klebe nicht frisch.

Erster Eindruck vom Backspin Pressure:

Das Holz liegt mir vom Griff her gut in der Hand, das Gewicht liegt für mich im grünen Rahmen, man merkt jedoch, daß es merkbar schwerer, als normale Rendler Hölzer ist.

Test mit Mendo Energy rot in 1,8 mm auf VH, später mit Palio Hadou schwarz in 1,5 mm.
Auf der Rückhand Toni Hold Virus 2 in OX.

Die VH entspricht vom Charakter definitiv den Offensivhölzern der Rendler Hölzer.

Kurz und schmerzlos, zu schnell und auch etwas zu katapultig für mich.

Mit dem Palio Hadou in 1,5 mm ging es einigermaßen, der Mendo Energy in 1,8 mm war schon ein gutes Stück zu schnell.
Ein in der Praxis deutlicher Geschwindigkeitsanstieg im Vergleich zum Backspin Control, auch wenn es auf dem Papier nur von 8 auf 9 ansteigt.

Wer mit dem Tempo umgehen kann, erhält dafür allerdings dann eine gute Kontrolle (halt auf das Tempo bezogen) und ein gutes „Feeling“.

Zur RH mit dem Virus 2:

Power pur, erinnerte mich an meine Kombination Stiga Tube Defensive mit Donic Alligator OX (da fand ich leider nichts passendes für meine VH). Auch hier wieder ein deutlicher Geschwindigkeitsanstieg zum Backspin Control, diese Kombination ist schneller als das Controll mit Fakir.

Wer seinen Gegner mit Druckschupf, Tempo und Platzierung attackieren will, der wird glücklich werden.

Aber auch hier gilt, mit Schläger einfach nur hinhalten wird man eher nur Fehler produzieren (Ball ins Netz), auch wenn die Winkel nicht stimmen, segelt der Ball schnell über die Platte.
Schnittumkehr würde ich als gut bezeichnen und es kommen auch öfters „Eierbälle“ krumme Flugkurven und Bälle vor, die „runtersacken, die der Gegner schon ins Aus segeln sah.

Habe gegen einen 2.Bezirksklasse mittleres Paarkreuz Angriffsspieler getestet und dann im Testspiel im Endeffekt nur verloren, da meine Fehlerquote so extrem hoch war, VH und doch einiges an RH Bällen ins Aus, jedoch die Bälle die kamen, setzten den Gegner stark unter Druck.
Das gleiche gegen einen 2 Bezirk unteres Paarkreuz Allrounder, hatte massivste Probleme gegen mich, aber das Spiel haben dann meine Fehler entschieden.

Fazit:

Das Holz ist zu schnell für mich, hat aber Spaß gebracht, meine Gegner empfanden es als sehr unangenehm... wenn die Bälle denn kamen.
Man sollte sich überlegen, ob man die Power auch handeln kann (Test sollte meiner Meinung nach Pflicht sein, bevor man das Holz kauft), falls ja, definitiv eine Waffe für einen aggressiven am Tisch agierenden Störspieler.

Mit freundlichen Grüßen
Brolix
Tibhar Patrick Chila off
Donic Desto F3 Big Slam, schwarz, 2.0
Palio Hadou, rot, 2.1

#12 Cogito

Cogito

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Geschrieben 26 Oktober 2005 - 05:19

ffischer



Testbericht: BSP – Mittelblatt, gerade, Rechtshänder – 76g

Spielklasse: BTTV- Bezirk Schwaben - 2. Bezirksliga, Pos. 4 (Momentane Bilanz: 4:3)
Beläge: BTY Tackifire SP 1.9 mm (rot) und andro Clou 1.5 mm (schwarz)

Referenzmaterial: andro Super Core Carbon (konkav), KKS5

Ich habe das BSP an 4 Trainingstagen getestet (ca. 6-7 Stunden)

Zunächst einmal folgt die Beschreibung meiner Spielweise: Eindeutig dominante Seite ist bei mir die Rückhand. Dort spiele ich beide Beläge mit wechselnder Häufigkeit (je nach Gegner), wobei ich in der Regel vor dem Ballwechsel entscheide, wie ich den Schläger drehe. Bei längeren Ballwechseln drehe ich manchmal auch während des Ballwechsels um Fehler des Gegners zu provozieren.
RH mit Clou: Schnelle Rollaufschläge und dann platzierte Blocks bzw. Konterschläge, oder auch Noppentops und DS, wenn der Gegner viel mit US spielt. Seltener auch Schuss oder Schnittabwehr.
RH mit Tackifire: „giftige“, platzierte US-Bälle, langsame, effetreiche TS und Sidespins, Block und Konter. Seltener wiederum Schuss oder Schnittabwehr.
VH mit Clou: Block und Konter, seltener Schnittabwehr und Schuss.
VH mit Tackifire: Block, Konter und Schuss, seltener Schnittabwehr oder TS.

Erster Eindruck vom BSP: Das Holz kam mit seinen 76g vom Gewicht her näher an mein andro SCC (86g) heran als das KKS5 mit seinen 65g, und ich tat mich diesmal vermutlich deswegen wesentlich leichter, beim Einspielen schnell die richtige Länge zu finden. Erstaunlich für mich war, das das Holz auf der VH trotz des hohen Tempos sehr kontrolliert zu spielen ist.

VH mit Tackifire: Konter ging sehr gut und so lange man die Bälle nicht zu aggressiv spielte, waren die Bälle nur unmerklich schneller als beim andro SCC, wenn man aber etwas an Tempo zulegte, dann wurden aus den Bällen schnell richtige „Granaten“, die oft nicht mehr zurückkamen 25.gif. Der passive Block war gut und kontrolliert zu spielen, der aktive Block kam deutlich schneller und unangenehmer für den Gegner (das KKS5 kam mir da allerdings nicht ganz so schnell, aber kontrollierter vor). Beim TS machte sich auch hier wieder der flachere Ballabsprung deutlich bemerkbar, die Bälle kamen nach kurzer Justierungsphase schnell und druckvoll. Die Schüsse waren „brachial“, kamen allerdings nicht immer dahin wo sie sollten (oft reichte es einfach auch, wenn man gar nicht voll durchzog...). Bei der Schnittabwehr war mir das Holz dann allerdings doch etwas zu schnell, da kam ich mit dem KKS5 doch merklich besser zurecht.
VH mit Clou: Konter und Block liefen optimal, ich merkte kaum Unterschied zu meinem andro SCC Holz, außer das die Gegner plötzlich mehr mit den Bällen zu kämpfen hatten. Auch Schnittabwehr und Schuss gingen recht gut.
RH mit Clou: Konter und aktive Blocks liefen auch auf der Rückhand optimal und waren für meine Gegner meistens viel unangenehmer zu retournieren. Die Noppen-Rollaufschläge kamen ebenfalls wesentlich gefährlicher und eröffneten mehr Chancen selber aktiv zu werden. Die US-Abwehr war sehr kontrolliert zu spielen und mit einer sehr niedrigen Fehlerquote meinerseits. Ich habe bisher selten erlebt, dass man auf meine Schnittabwehr mit dem Clou nicht ohne weiteres nachziehen konnte!!! biggrin.gif
RH mit Tackifire: Im Vergleich zum KKS5 hatte ich diesmal nicht das Gefühl, dass das Holz hier unkontrollierter als auf der VH ist Konter ging wie gewohnt, beim Block und Schuss lief es ebenso gut wie auf der VH-Seite. Diesmal bekam ich, verglichen mit dem KKS5, in meine US-Bälle an der Platte stehend deutlich mehr Effet rein. Allerdings wurden die Bälle meistens sehr lang und schnell, was sie durchaus gefährlich machte, aber auch zu einer höheren Fehlerquote meinerseits führte. Die effetreichen TS/Sidespins kamen wie beim KKS5 extrem flach, aber zumindest mit deutlich mehr Effet.

Fazit: ok.gif Es hat viel Spaß gemacht, dieses Holz zu spielen. Auf der RH (Clou) scheint es perfekt auf mein Spiel zugeschnitten zu sein und hat mich richtig begeistert. Leider ist es mir auf der VH (Tackifire) dann doch etwas zu schnell. Stand ich gut zum Ball, dann konnte ich schon spürbar mehr Druck auf den Gegner ausüben, aber zu meinen Stärken gehört auch, Bälle aus schlechter Position noch „irgendwie“ zurückzubringen. Genau da ließ mich das Holz allerdings dann meistens im Stich. Da bin ich mir nicht so ganz sicher, ob das nach längerem Training mit diesem Holz vollständig ausgeglichen werden kann…unsure.gif
Konsequenterweise werde ich also als nächstes das BSC testen, in der Hoffnung, dass die RH sich nicht allzu sehr vom BSP unterscheidet und die VH doch ein Stück langsamer ist....falls nicht werde ich vielleicht doch noch schwach und probiere es mit dem BSP und einem dünneren NI-Belag..

#13 Cogito

Cogito

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Geschrieben 26 Oktober 2005 - 05:25

Angus


Spielklasse: 2.Kreisliga Bayern (vorn)
VH: butterfly catapult max
RH: butterfly sriver fx 1.7
Referenzmaterial: butterfly VSG21-4000-fl (carbon off-)


mein spiel besteht vor allem aus topsin-schlägen aller variationen, flip und unterschnitt für taktische zwecke. gelegentlich blocke und konter ich auch mal. eher unlieb ist mir der schuss (eher schlagspin).

nun zum test. durch die großzügige verlängerung der testzeit konnte ich 3mal im training testen und es entstand folgendes bild.

von beginn an fanden alle topspin ihr ziel (auch die sonst unsicheren mit sidespin). das tempo hat mich dabei für ein relativ leichtes holz umgehauen und bei den ersten schlägen auch ein wenig abgeschreckt, so dass ich zunächst vorsichtiger beim schlag war.
leute lasst euch eins sagen, tut es nicht. die enorme kontrolle gibt es echt her, die schläge voll durchzuspielen, was beim zweiten testtag festzustellen war. und mit jeder stunde wurde ich auch mutiger und versuchte, die bälle auch mal extrem zu platzieren, was zwar nicht auf anhieb gelang, aber mit steigender sicherheit nach dem 3. testtag ähnlich gut wie mit meiner jetzigen kombi.
der flip war auch hervorragend zu kontrollieren, man muss ihn aber extrem nach vorn spielen, damit er die richtige länge bekommt (immer im vergleich zu meinem bisherigen material).

nun zum schupf. bis auf die aufschläge eher eine riskante sache, was aber auch daran liegen kann, daß mein testbelag auf der rückhand mit 2.0 deutlich dicker war als der tatsächlich gespielte. die aufschläge aus dem handgelenk dagegen waren kaum besser zu spielen. der schnitt, der sich erzeugen lässt, ist enorm aber gut kontrollierbar.

blocken und schuss gingen eher mau, sind jedoch auch nicht meine lieblingsschläge.

fazit: könnte mir gut vorstellen damit umzugehen, müsste aber dafür eine längere zeit zum training in anspruch nehmen, was einen wechsel nur nach der saison zulässt. da ich schnell dazu neige, meine schläge nicht durchzuspielen und den katapult des schlägers die arbeit machen zu lassen, ist das holz aber vielleicht auch echt gefährlich für mich. (bin nicht der konzentrierteste am tisch, und befürchte, dass ich schnell in diese alte spielveranlagung zurückfallen würde) ich teste jetzt mal noch das f4md special und das bs-control, wobei ich in das zweite die größte hoffnung setze. (korrigiert mich wenn ich falsch liege)

noch ein hinweis. der konkave griff des bs-p war schon ok, vielleicht ein wenig dick für mich aber trotzdem gut zu spielen. was aber extrem gestört hat, war der versiegelte griff. mit etwas schweißbildung in der hand rutscht der schläger unangenehm herum und aus meiner idealstellung. so musste ich stärker zugeifen, was zum nächsten meiner fehler, dem verkrampfen, führte. somit wird das handgelenk steif und mein topspinspiel schlecht, wenn nicht gar unmöglich. vielleicht fällt euch ja dazu noch was ein. bei meinem jetzigen holz habe ich das gefühl, es saugt sich ein klein wenig mit dem schweiß voll und so wird das ganze zu einer einheit.

#14 Cogito

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Geschrieben 26 Oktober 2005 - 05:28

diesiwo

Spielklasse : 2. Bzl. 1 Paarkreuz
VH : desto F1 maxi
RH : Scalpel ox


Nun zu meinen Erfahrungen aus zweimal Training (ca. 4h). Da ich auch einen WWS hatte, kann ich auch noch dazu vergleichen.

VH: Meinen F1 aufgeklebt und schon ging es ohne größere Eingewöhnungsprobleme los. Mein Topspinspiel ob am Tisch oder aus der Halbdistanz gelang ohne größere Probleme. Beim Schuß merkte ich doch den gewaltigen Katapult (im Vergleich zu meinem bisherigen), denn der Schuß war zum Teil zu lang. Mit dem Schupfen hatte ich keine Probleme, wobei ich mit dem WWS mehr Unterschnitt erzeugen konnte. Was das Tempo beim Topspin betrifft, konnte ich keine großen Unterschiede feststellen, nur empfand ich den Katapult des WWS als noch schlimmer. Kontern und Blocken ließ sich, immer natürlich die richtige Stellung zum Ball vorausgesetzt, auch ohne größere Umstellungsprobleme realisieren. Insgesamt kam ich trotz meines "dicken" Belages sehr gut zurecht.

RH: Sie ist das eigentliche Sorgenkind meines Spieles (deshalb wohl auch GLN).
Nach dem ich meinen Dr. Neubauer nicht mehr spielen darf, habe ich echte Probleme. Mein Spiel beschränkt sich vor allem am Tisch auf den Druckschupf und gelegentliches Anziehen (mehr im Training als im Wettkampf) und eine solide Schnittabwehr von hinten. Topspin abstechen oder deartige Dinge kriege ich nicht gebacken. Mit dem Scalpel auf dem WWS kam ich überhaupt nicht zurecht, da die Schnittabwehr es oftmals nicht bis zum Netz schaffte. Das Holz war dafür ganz einfach zu langsam. Hier sieht die Welt ganz anders mit BSP aus. Dieses ist wesentlich schneller und mir gelingen auch wieder Abwehrbälle, die auf einen Topspin mit unwahrscheinlich viel Schnitt zurückkommen. Druckschupfbälle auf viel Unterschnitt des Gegners werden richtig gefährlich und bieten mir so die Möglichkeit, dann wieder meine VH in Spiel zu bringen. Auch angelupfte Bälle gehen sehr gut und sind nicht ohne.

Fazit: Da ich momentan unbedingt ein neues Holz benötige, neige ich sehr dazu mir dieses zu holen. Optimal wäre wohl für mich die VH des WWS und die Rückhand des BSP.
Auch ich fand die Versiegelung des Griffes als unangenehm, da es doch zum Rutschen des Schläges durch den Schweiß in der Hand kam.

#15 Cogito

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Geschrieben 27 Oktober 2005 - 11:36

Bowild

Spielklasse: Bezirksliga, mittleres Paarkreuz
Vorhand: Tackifire Special Soft 2,1mm
Rückand: Dr. Neubauer Superblock ox
Referenzholz: Re-Impact KKS1

Mein Spiel besteht daraus, dass ich versuche viel mit der Vorhand anzugreifen, vor allem über Topsins, mit der Rückhand den Gegner über Druckschupfs und Todesblocks versuche aus seinem Spiel zu bringen.

Vorhand: Wesentlich schneller als das KKS1, ohne an Kontrolle zu verlieren. Sprich: Topsins sind sehr einfach und plaziert zu spielen, wesentlich brachialer und schneller. Auch der Schuss der mir beim KKS1 Probleme bereit ist äußerst einfach und vor allem wiederum enorm druckvoll und dennoch sehr plaziert zu spielen. Trotz der Schnelligkeit sind weiterhin auch Bälle mit viel Unterschnitt zu spielen, wobei ich Probleme mit kurzen Angaben hatte, die mit dem KKS1 sehr gut zu spielen sind. Der Block ist wie beim KKS1 sehr gefühlvoll zu spielen, jedoch wiederum wesentlich schneller.

Rückhand: Hier kann ich die Eindrücke der anderen Spieler nicht bestätigen. Mein Todesblock des KKS1, bei dem die Gegner den nächsten Ball, egal wie sie schlagen, unterm Netz oder an der Blatte vorbeischlagen, gelang mir überhaupt nicht mehr. Ich fand, daß in den geblockten Bällen wesentlich weniger Spinumkehr drinnen war. Zu mal ist der Block wesentlich schwieriger zu spielen, d.h. Verlegenheitsschläge aller KKS1, ich krieg' den Schläger noch irgendwie dran, und es kommt ein irrer Schlag zurück, waren weniger drin; man muss wesentlich konzentrierter bei jedem Schlag zu Werke gehen. Druckschupfs sind weiterhin überraschend sicher und wesentlich schneller als mit dem KKS1, erreichen jedoch nicht das hohe Maß an Sicherheit des KKS1. Auch hier konnte ich jedoch den Gegener nicht in die Verlegenheit wie mit dem KKS1 bringen. Der klare Vorteil auf der Rückhand ist der Angriff. Sogar mit dem Superblock konnte ich jeden Ball problemlos anziehen bzw. einen Seitwärtswischer spielen auch gegen starken Unterschnitt des Gegners. Das Problem in meinen Augen ist jedoch bei diesem Schlag, daß die wenigsten Gegner damit Probleme haben, im Gegensatz zum Block oder Druckschupf. Auch Endschläge sind möglich, d.h. mit dem Superblock einen brachial durchknallen, was die meisten Gegner doch sehr überrascht smile.gif.
Muss dazu sagen, daß ich auf der Rückhand einen neuen, ungespielten Dr. Neubauer SB gespielt habe, vielleicht auch daher die geringere Schnittumkehr.

Fazit: Die Vorhand ist genial, da alle Schläge vom Block über Topsin und Schuss einfach und schnell zu spielen sind, der Gegner kann stark unter Druck gesetzt werden. Die Rückhand finde ich persönlich etwas zu schnell und bietet nach meinem Geschmack nicht die hohe Gefahr des KKS1 sprich Schnittumkehr.

#16 Cogito

Cogito

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Geschrieben 03 November 2005 - 12:42

G_A

Saison 2004/2005: KKS5 mit Fakir ox und Thibar Torpedo soft 1,8
diese Runde: Krenzer Spezial Kombi (KSK) mit Superblock auf der Buchenseite und Thibar Torpedo soft 1,8 auf der Limbaseite

Bezirksliga Hessen Süd, PK Mitte

Vorhand spiele ich auf fast alles Topspin, vorne an der Platte, mehr auf Tempo als auf Spin. Auf gegnerischen Topspin blocken.

Rückhand auf Unterschnittbälle auch mit den GLN Angriff mit einer klassichen Topspinbewegung, diesen Druckschupft kann ich nicht. Auf gegnerischen Topspin (hinhalte)Block oder auch sehr vereinzelt Block mit der normalen Bewegung von unten nach oben. Keine Abwehr.

Auf dem BS-P hatte ich den Superblock und auf der VH einen Revolution in 1,8, nicht frischgeklebt. Gespielt habe ich damit nur ca. 30 Minuten, kein Systemtraining.

Pluspunkte VH:
- Topspins auf Unterschnitt konnte ich sicherer nachziehen
- Die Angaben haben mehr Schnitt.

Minuspunkte VH:

keine gravierenden gemerkt

Generell fand ich das Tempo, bei etwas weniger gefühltem Katapultverhalten als bei meinem KSK, etwas höher (also schon verdammt schnell). Für die Blocks bräuchte ich mehr Zeit, da hier eine etwas andere Schlägerhaltung notwendig ist. Die Topspins waren auf Anhieb sehr sicher zu ziehen. Ich bevorzuge eine etwas größere Aushohlbewegung.

Pluspunkte RH:
- meine Angriffstopspins, besonders auf schnittärmere Bälle kamen sicherer, präziser und schneller
- Schnittumkehr besser als beim KSK, aber .....

Minuspunkte RH:
- Blocken auf Topspin, sehr unsicher
- ...... die Bälle brachte ich zu hoch, zu langsam und zu kurz zurück

Ich hatte bei den Blocks eine deutlich höhere Fehlerquote. Habe ich nur hingehalten fielen viele ins Netz. Hier reicht scheinbar der Katapult des KSK aus, um diese ohne aktive Bewegung auf die andere Seite zu befördern und zwar flach und mit ausreichendem Tempo, so daß der Gegner wenig Reaktionszeit für den nächsten Ball hat.

Eine stärkere Schnittumkehr war schon festzustellen, allerdings kam mein Block langsamer und höher. Das machte dem Gegner nicht soviel Schwierigkeiten wie die schnelleren, flacheren aber schnittärmeren Blocks, die ich mit dem KSK spiele. Der Block war einfach schwieriger zu dossieren. Flache Block mit einer gesunden Läge bekam ich währed den 30 Min schlecht hin.

Als Fazit gebe ich mir und dem Holz noch eine 2. Chanse. Primär aber wg. der "guten" Vorhand. Selbst mein Gegner, der einige Bälle damit spielte, war von dem positiven Sicherheitsgefühl bei der Geschwindigkeit (er spielt ein schnelles Holz mit max. Belägen) überrascht.

Die Euphorie einiger Berichte kann ich nicht sofort teilen was die RH betrifft. Bzgl. des Block kann ich am besten die Eindrücke des Berichtes von BoWild nachvollziehen.

#17 Cogito

Cogito

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Geschrieben 20 Dezember 2005 - 01:42

XTend



Ich habe gestern in freudiger Erwartung erstmalig ein gebraucht erworbenes Backspin Pressure getestet.

Mein Spielsystem:
VH: Topspin (möglichst variabel) als Hauptschlag, Block und Schuß zur Ergänzung, Aufschläge im wesentlichen kurz mit US
RH: Recht typisches Glattnoppenstörspiel mit Betonung auf möglichst schnittreichen, häufig kurzen Blocks, möglichst variabler Aufschlagreturn, lang gedrückte Bälle in die Ecken oder auf den Wechselpunkt zur Vorbereitung des eigenen VH-Angriffs.
Insgesamt sehr tischnah.
Spielklasse: OL Niedersachsen, 3.PK

Standardmaterial:
Nittaku Shake Def in 150*150mm Blattgröße
VH: Yasaka XTend 2,0
RH: SB ox

Testmaterial:
Backspin Pressure, Kleinblatt konkav
VH: Yasak XTend 1,8
RH: SB ox


Ich teste in bestimmten Phasen recht viel Material und habe somit ein ganz gutes Gespür dafür, ob eine Kombination grundsätzlich infrage kommt, oder ob das nichts werden kann.
Innerhalb der letzten Wochen habe ich mal wieder ein KKS 7 hervorgekramt, so dass ich mich am BSP also nicht ohne Vorbereitung versucht habe.

Positiv:
Aufschläge sind kurz und schnittreich spielbar. Der flache Ballabsprung wirkt hier sehr angenehm.
Aktive Bälle mit dem SB sind ein Gedicht. So konnte ich mit diesem Holz auf Anhieb den besten Druckschupf mit dem SB spielen, der mir je gelungen ist. Auch „Gelöffel“, Heber etc. waren sehr gut.
Der erste VH-Topspin ist, wenn er explosiv gespielt wird, ebenfalls sehr gut.

Negativ:
JEDER passive RH-Ball war grausam schlecht.
Auf schnelle Bälle war es mir praktisch unmöglich, den Ball kurz zu halten. Eine besonders hohe Schnittweiterleitung kann ich dem Holz ebenfalls nicht attestieren. Das Shake ist für den Gegner ekliger.
Die Kontrolle sowohl auf der VH als auch auf der RH war in meinen Händen unterdurchschnittlich.
Sobald ich einen zweiten VH-Ball spielen wollte, geriet das Ganze zur Lotterie. Wahlweise verteilte ich den Topspin in der Box oder aber im Netz.
Ein VH-Schuß gelang mir den gesamten Abend nicht. Das ist mir noch mit keinem Holz passiert.

Fazit:
Ich vermute, dass das Holz in unteren Ligen für Störspieler durchaus seine Berechtigung hat. Jemand, der dort rückhandorientiert spielt und versucht, den Gegner mit seiner Noppe unter Druck zu setzen, kann seinen Spaß mit dem Holz haben. Ich habe gestern gegen einen Spieler unserer KL-Mannschaft gespielt. So wenig habe ich mich da noch nie anstrengen müssen. Die VH habe ich in dem Spiel höchstens 5mal benutzt. Ergebnis: 6-0, knappster Satz zu 6.
Danach dann ein realistisches Spiel gegen einen Mannschaftskameraden, der innerhalb kürzester Zeit heraus hatte wie es funktioniert:
Langer, schneller Aufschlag auf die Noppe, der Return landet irgendwo zwischen Tischmitte und Grundlinie, harter erster Ball und ich gehe sammeln.

In der Konsequenz behaupte ich, dass dieses Holz für ein typisches Störspiel am Tisch mit passiver, aber möglichst variabler RH ( alle Glattnoppis in meiner Liga spielen so) in Verbindung mit einer aktiven und wichtigeren VH höherklassig so gut wie nicht nutzbar ist.
Ausnahmen werden hier wie immer die Regel bestätigen (s. Peter Krenzer, der offensichtlich aber ja auch deutlich anders operiert).

Für den, der damit was anfangen kann:
Das Holz erinnerte mich stark an ein T1, das ich nach Umstieg von Buche- auf Limbahölzer einige Zeit gespielt habe.
Große Vorteile sehe ich beim BSP im Vergleich nicht.
Ich hatte mir nach Studium der Berichte im WWW deutlich mehr versprochen

#18 Cogito

Cogito

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Geschrieben 01 Januar 2006 - 06:46

ttulli

Spielklasse: Bezirksliga TTVWH, vorne

Vergleichsmaterial: KSK, BSC,

VH: Mambo H, TSP Actor
RH: SB, Skalpel

Spielsystem: RH Block und Schupf über den ganzen Tisch (selten Abwehr), VH Block, Topspin, Schuss (nie Abwehr)

Vorgeschichte:
Während der gesamten Vorrunde habe ich KSK mit Mambo H 1.8 und Superblock OX mit positiver Bilanz gespielt. Dennoch würde ich mein Spiel als sehr wechselhaft bezeichnen. An manchen Spieltagen gelang "alles" und dann wieder agierte ich sehr unsicher. Das KSK braucht sehr, sehr viel Ballgefühl. Wenn ich das "Zittern" bekam konnte ich dann kaum mehr blocken, nicht einmal ein Vorhandaufschlag gelang dann. So testete ich wieder mit meinem BSC und dem Skalpel (alte Version). Damit war ich deutlich ballsicherer, nur mit dem Mambo H bekomme mit dem BSC weder Topspin noch Schuss übers Netz, der Ball geht zu flach vom Schläger weg.
Im Dezember habe ich das BSP in Standardgröße getestet. Da ich sonst Großblatt spiele, hatte ich das Gefühl, nichts in der Hand zu haben. Außerdem war der anatomische Griff für meine kleine Hand viel zu dick. So habe ich den Test ohne Ergebnis abgebrochen.
Achim hat jetzt ein Testholz als Großblatt zur Verfügung gestellt. Damit läuft es jetzt besser.


Gewicht: Das BSP wiegt nur ein paar Gramm mehr. Zunächst war das beim Einspielen schon etwas gewöhnungsbedürftig. Der Bewegungsablauf beim Kontern ging nicht so automatisiert. Beim Block, Topspin und Schuss konnte ich dann keinen Unterschied feststellen. Die im Spiel wichtigen Schläge ließen sich alle sehr kontrolliert ausführen. Da störte das Gewicht nicht, im Gegenteil Topspin und Schuss hatten viel Dampf.

Griffform:
Ich spiele konkave Griffform und schleife die noch ein Bisschen schmäler, da ich recht kleine Hände habe. Der gerade Griff des Testholzes liegt zwar besser in der Hand als der zuletzt getestete anatomische. Optimal ist er für mich allerdings nicht, da er vorne am Schlägerblatt immer noch zu dick ist.

Vorhand:
Hier habe ich jetzt mit dem TSP Actor 2.0 getestet, da ich mit dem Ballabsprung des Mambo H nicht zufrieden war. Der Topspin geht jetzt deutlich sicherer über das Netz. Er hat viel Effet und enormes Tempo. Auch der Schuss hat dank des Gewichts brachiale Durchschlagskraft.

Rückhand:
Mit Skalpel (neue Version): Der Skalpel ist mir mit dem BSP zu schnell. Der Druckschupf ist zwar dank des Tempos sehr gefährlich, der Block geht aber zu oft über den Tisch. Ich habe zwar gemerkt, dass ich ihn mit einer Technickumstellung, Handgeleng locker und kurze Bewegung mehr nach unten, in den Griff kriegen könnte, das traue ich aber bis zum Rückrundenbeginn nicht zu. Technikumstellungen brauchen Zeit.
Mit Superblock (alte Version):
Mit dem SB ist der Block sehr sicher spielbar und die Schnittumkehr ist gigantisch. Leider fliegt der Ball oft nur ins Halbfeld und ist dort für den Gegner leichter nachzuziehen. Hier könnt etwas mehr Katapult beim Holz helfen. Ein ähnliches Problem entsteht beim Schupfball. Der ist zwar sehr kontrolliert zu spielen, bleibt wegen des fehlenden Katapults immer wieder mal im Netz hängen.

Aufschlag:
Ich schlage meist mit der Rückhand auf, nehme aber die griffige Vorhandseite. Da war ich phasenweise mit dem KSK so verunsichert, dass ich in entscheidenden Ballwechseln nur noch mit den Noppen aufschlug, da ich mit dem KSK weder Schnitt in den Aufschlag bekam, noch ihn kontrolliert spielen konnte.
Das BSP ist hier deutlich im Vorteil. Viel Schnitt und Kontrolle!!!

erstes Fazit:
Die Vorhand hat viel Tempo und Effet. Vielleicht käme ich damit auch von dem blöden Kleben weg.
Bei der Rückhand fehlt mir mit dem Superblock ein Tick Katapult. Vielleicht ist das aber nur Gewöhnungssache.
Das Gewicht Bei Topsin und Schuss ist kein Problem, insgesamt aber etwas gewöhnungsbedürftig.
Der Aufschlag mit der Vorhandseite ist ein Traum.




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