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Renlder Konterspin 5 Wellrand


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Eine Antwort in diesem Thema

#1 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

  • Admin
  • 3.562 Beitrge

Geschrieben 11 Oktober 2005 - 08:54

ffischer


Testholz: KKS5 (Wellenrand) – Mittelblatt, gerade, Rechtshänder – 65g - 3x im Training getestet (insgesamt ca. 5-6 Stunden)

Spielklasse: BTTV- Bezirk Schwaben - 2.Bezirksliga, Pos. 4 (Momentane Bilanz 3:2)

Ich spiele jetzt die vierte Saison mit folgendem Material: andro Super Core Carbon (konkav), BTY Tackifire SP 1.9 mm (rot) und andro Clou 1.5 mm (schwarz).

Zunächst einmal folgt die Beschreibung meiner Spielweise:
Eindeutig dominante Seite ist bei mir die Rückhand. Dort spiele ich beide Beläge mit wechselnder Häufigkeit (je nach Gegner), wobei ich in der Regel vor dem Ballwechsel entscheide, wie ich den Schläger drehe. Bei längeren Ballwechseln drehe ich manchmal auch während des Ballwechsels um Fehler des Gegners zu provozieren.
RH mit Clou: Schnelle Rollaufschläge und dann platzierte Blocks bzw. Konterschläge, oder auch Noppentops und DS, wenn der Gegner viel mit US spielt. Seltener auch Schuss oder Schnittabwehr.
RH mit Tackifire: „giftige“, platzierte US-Bälle, langsame, effetreiche TS und Sidespins, Block und Konter. Seltener wiederum Schuss oder Schnittabwehr.
VH mit Clou: Block und Konter, seltener Schnittabwehr und Schuss.
VH mit Tackifire: Block, Konter und Schuss, seltener Schnittabwehr oder TS.

Erster Eindruck vom KKS5: Nachdem das mein erster Kontakt mit einem Re-Impact-Holz war, hat mich zunächst einmal das niedrige Gewicht sehr beeindruckt (Als ich das Päckchen bekam hatte ich für einen Moment die Befürchtung, einen leeren Karton bekommen zu haben rolleyes.gif). Das Holz war immerhin 21g leichter als mein andro SCC. Das Holz lag gut in der Hand, wenn auch der gerade Schlägergriff und das größere Blatt etwas ungewohnt für mich waren (ich würde auf jeden Fall konkav und das kleine Blatt bevorzugen!)

Im Detail:
VH mit Tackifire: Konter ging wie gewohnt, merkte eigentlich keinen Unterschied zu meinem Holz. Der passive Block war kürzer und kontrollierter zu spielen, der aktive Block kam deutlich schneller und unangenehmer für den Gegner, war aber immer noch gut zu kontrollieren. Beim TS bemerkte ich deutlich den flacheren Ballabsprung, die Bälle kamen nach kurzer Justierungsphase schnell und druckvoll. Auch beim Schuss und bei der Schnittabwehr konnte mich das Holz überzeugen.

VH mit Clou: Bei Konter und Block hatte ich bis zum Schluss immer mit der Länge der Bälle zu kämpfen. Je nach Schlägerblattwinkel kamen die Bälle sehr kurz oder sehr lang. Wenn die Bälle allerdings kamen, waren sie aber deutlich unangenehmer für den Gegner. Schnittabwehr ging wie erwartet sehr gut.

RH mit Clou: Auch hier hatte ich durchgehend mit der Länge der Bälle zu kämpfen, immer wieder fielen mir Konterschläge oder aktive Blocks ins Netz, wenn sie aber kamen, waren sie meistens unangenehmer für den Gegner zu retournieren. Rollaufschläge klappten weiterhin problemlos, die US-Abwehr war deutlich kontrollierter zu spielen und mit einer niedrigeren Fehlerquote. DS war mit der gewohnten Bewegung zu lang, hat aber gegen Ende wieder ganz gut geklappt.

RH mit Tackifire: Grundsätzlich hatte ich das Gefühl, dass das Holz hier etwas unkontrollierter als auf der VH ist (liegt das vielleicht daran, dass die Einschnitte am Griff jetzt außen waren?). Konter ging wie gewohnt, beim Block und Schuss lief es ähnlich gut wie auf der VH-Seite. Die Enttäuschung kam allerdings dann bei meinen Paradeschlägen: In die US-Bälle bekam ich an der Platte stehend kaum US rein (auch beim Aufschlag nicht) und die effetreichen TS/Sidespins kamen auch nicht wie gewohnt: sehr flach, mit wenig Effet und anfangs öfter mal im Netz landend confused.gif. Diese Schläge stehen scheinbar im krassen Widerspruch zu dem hohem Katapult der VH-Seite (ich habe mal im Forum gestöbert und gesehen, dass es nicht nur mir so ging...).

Fazit:
Ein gutes Holz, das mir seine Stärken offenbart hat, aber dennoch nicht für mich geeignet scheint. Obwohl ich in einigen Bereichen meines Spiels deutlich besser zurechtkomme, aufgrund des besseren Ballgefühls und dem dynamischen Verhalten des Holzes, wiegt es für mich doch schwer, dass ich mit dem NI Belag auf der Rückhand enorme Probleme habe, genügend Effet in die Bälle zu bekommen.
Was mir allerdings aufgefallen ist: Obwohl ich mit den ein oder anderen Problem zu kämpfen hatte, waren die Resultate bei Spielen gegen Gegner aus dem eigenen Verein (die mein Spiel also gut kennen) auf Anhieb vergleichbar mit meinem bisherigen Holz. Genügend Motivation also, weiter nach einem besser passenden Re-Impact-Modell zu suchen.

#2 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

  • Admin
  • 3.562 Beitrge

Geschrieben 11 Oktober 2005 - 08:56

snurd


Holz: KKS5 mit geradem Griff, in Mittelblatt-Größe mit Wellenrand
VH: Donic F3 2,0 unfrisch
RH: Dr. Neubauer Super Block OX rot

Spielklasse: Jugend-BL vorne recht positiv/1.KK mitte

Gegner: von 1.KK bis BK


Spielart:
VH: Hauptschlagart Schuss, Vorbereitung TS mit viel Spin, Schupf und manchmal US-Abwehr
RH: Klassisches Störspiel mit Block, DS, Liften und Abwehr


VH:

-Block: Große Ähnlichkeit zu meinem damals aktuellen Spielholz Wallenwein Spezial. Sehr druckvoll, anfangs etwas zu hoch geraten, liegt aber mitunter auch an dem katapultigeren Belag. Passiv auf spinreiche Topspins ein paar Probleme, aktiv war es leichter und effektiver. Ansonsten vergleichbar mit dem Wallenwein.

-TS: Hier der deutlichste Unterschied zu dem Wallenwein: Wo Letztgenanntes eher für Schlagspins geeignet ist, konnte ich mit dem KKS5 einfach besser meine Standardtopspins mit viel Effet spielen. Daher habe ich keinen Schlagspin gespielt, da ich den sowieso nicht gut kann und zu hoch geratene Bälle eh lieber schieße denn gegenziehe.

-Schuss: Sehr brachial ,auch wieder sehr große Ähnlichkeiten zum Wallenwein, das ich für diese Spielart vorziehe würde. Im Vergleich zu anderen Hölzern jedoch auf einer Skala von 1-10 eine 9+.

-Schupf(/Aufschlag): Hier bekam ich wie schon wie beim TS mehr Effet in die Bälle und konnte insgesamt besser schupfen, sprich mehr Kontrolle und bessere Platzierungsmöglichkeiten. Der Aufschlag war auch spinreicher, jedoch ebenso gut kurz setzbar wie beim Wallenwein.

-US-Abwehr: Nicht in dem Umfang getestet als dass ich ein aussagekräftiges Urteil drüber fällen könnte.


RH:

-Liften: Auf Grund der insgesamt langsameren RH musste ich mehr Kraft einsetzten, um einen ausreichend schnellen Ball zu spielen. Das machte sich leider auch bei der Kontrolle bemerkbar, die darunter litt. Vielleicht hätte ich hier eine andere GLN testen sollen, hatte aber zu dem Zeitpunkt keine schnellere.

-DS: Hier dasselbe wie beim Liften: mehr Krafteinsatz = weniger Kontrolle. Allerdings immer noch ausreichend, um den Gegner schwitzen zu lassen smoker.gif .

-Block: Genauso gut wie beim Wallenwein: Sehr gute Spinumkehr und wegen der langsamen/katapultentkoppelten RH war es sehr leicht, die Blocks flach und kurz zu setzen. Schlagspins waren allerdings kaum zu retounieren unsure.gif

-Abwehr: Nicht in dem Umfang getestet als dass ich ein aussagekräftiges Urteil drüber fällen könnte.


Fazit: Sehr ähnlich dem Wallenwein Spezial, allerdings mit manchen Unterschieden, die besonders bei der Effetentwicklung auf der VH auffallen. Wo das Wallenwein eher für den brutalen Spieler geeignet ist, kann der spinorientierte TS-Spieler mit dem KKS5 eher etwas anfangen.
Für das auf der RH typische Störspiel sehr zu empfehlen, da ich hier kaum Schwächen feststellen konnte, die man nicht durch angepasste Technik schnell in den Griff bekommen könnte.




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