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Rendler Backspin Starlight


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17 Antworten in diesem Thema

#1 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 22 Februar 2006 - 06:27

Spielklasse: KL
Holz: Code 88 = Backspin Starlight
VH Mambo 1,5 mäßig frisch
RH Superblock OX


Ich möchte bei diesem Bericht jetzt nicht die einzelnen Rubriken systematisch "abarbeiten", sondern das Holz im Vergleich zu bereits beschriebenen Hölzern charakterisieren. Die Eindrücke stammen von einem ersten Testabend, bei dem ich gegen 3 höherklassige Spieler ( 2x BL, 1x BK) angetreten bin.

VH
Diegleiche panzerartige Präzision wie beim BSP nur mit halt vermindertem Tempo und daher besserer Kontrolle. Dabei noch satt Reserven für z.B. Knaller. So sicher habe ich noch nie geschossen. Auch hervorragende Kontrolle beim Block.

RH
- eine neue Referenz in Sachen Schnittumkehr*. Von den ersten beiden Gegnern konnte keiner einen zweiten Ball nachziehen ( der dritte nimmt dann immer seinen Anti :angry: )
- kein Verspringen bei harten und plötzliche Attacken, bei denen ich nur noch hinhalten konnte.
- Bälle konnten beliebig platziert werden: eklig kurze Ablagen, aber auch langer schneller Druckschupf und Heber.
- bei aktivem Spiel waren sogar mit dem lahmen SB unangenehm harte Schüsse möglich.
- ich konnte erstmalig problemlos die Rollaufschläge von Gegner 3 ankontern, was mir bisher nie gelang.
- das Alles bei einem angenehmen Anschlag; weich kann ich ihn nicht nennen, aber sehr gefühlvoll, bei passivem Spiel angenehm kompakt und bei aktivem Spiel setzt dann linear das Tempo ein.

Fazit
Wem das BSP zu schnell war, das BSC zu wenig druckvoll, die Wallenwein Modelle zu hart im Anschlag waren, dem sei dieses Holz empfohlen. Ich bin so überzeugt, daß ich ab sofort auf dieses Holz umsteige.

* meine Einschätzung:
BSL>WAX>BSP>WAS=BSC>KS1

#2 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 26 Februar 2006 - 06:41

noppen-jedi

Spielstärke: Schüler Kreisliga
Spieltyp: Allround mit Betonung auf Spin und Platzierung. Alles mit einem leichten Drang zur Offensive

Testbedingungen:
Holz: Backspin Starlight, Kleinblatt, geradeR Griff (abgekürzt mit BSL)
VH: Palio CJ 8000 Spin 1,5 , unfrisch
RH: Joola Staccato 1,5 unfrisch

Referenzschläger:
Nitakku Tita X-8
VH: FS Higher I 1,5 unfrisch
RH: Scalpel rot OX

Ich habe das BSL als Testholz von Achim bekommen und natürlich direkt belegt.
Zum Test kam ein vertrauter VH Belag und ein neuer RH Belag der Gattung kurze Noppen.

Im ersten Training lief alles wie geschmiert. Der Topspin kam mit so viel Effet, wie ich es nicht mehr gewöhnt war. Mir ist aufgefallen, dass das BSL einen recht hohen Ballabsprung hat; dies jedoch kommt meinem Spiel sehr entgegen! Auch Konter waren leicht und ohne großen Kraftaufwand zu spielen, jedoch könnte es für mich etwas schneller sein. Auch verzeiht das Holz Stellungsfehler genauso wie schlechte Treffpunkte. Wer sehr nach vorne spielt, könnte ein etwas schnelleres Holz mit mehr Katapult benötigen. Die Sicherheit ist im passiven Spiel so hoch, dass jeder Schupfball genau dort hinkommt, wo man ihn haben will. Die Effetentwicklung ist sehr hoch - bei Aufschlägen genauso wie beim Topspin. Der Block auf Topspin ist sehr kontrolliert und messerscharf zu platzieren! Das BSL spielt sich dynamischer als z.B. ein BSC, ist jedoch vom Grundtempo her unterlegen, was aber mit dem etwas höherem Katapult wieder ausgeglichen wird. Das Holz harmoniert sehr gut mit den kurzen Noppen: es kann auf jegliche Art von Schnitt geschossen werden - alles ohne Reue!

Diese Erfahrungen wurden am zweiten Trainingabend noch übertroffen !
Jetzt wurde der VH Belag gewechselt: nun war es ein Tibhar Super Defence 40 in 0,5
An diesem Abend kam wirklich alles noch irgendwie auf die Platte, und ich gewann alle Trainingsspiele! An diesem Abend wurde auch die lange Abwehr ausgelotet: der erzielte Unterschnitt war unglaublich! Die „gehackten“ Bälle waren nicht nachziehbar, die Säge auf Topspin allererste Sahne! Der erzielte Unterschnitt war wirklich abartig ! Sonst ging alles wie oben.

Danach folgte der dritte Trainingsabend.
Diesmal wurde die VH mit einem FS 729 SS 1,5 belegt, und, siehe da, alles ging noch ein bischen besser! Nur der Topspin war mit dem 0,5er "am spinnigsten" und sichersten. Alle anderen Schläge waren wunderbar leicht und locker zu spielen.

Fazit:
Für Leute die Allround Offensiv spielen, jedoch eine große Sicherheit haben wollen, ist das BSL perfekt ! Der Katapult wirkt nie störend, ist immer kontrolliert ! In jeder noch so bedrohlichen Lage, bleibt die Sicherheit groß, so dass auch Bälle, die eigentlich gen Himmel fliegen müssten, doch noch irgendwie auf der Platte landeten!



2. Test

Testbedingungen:
VH: SunFlex SunPower 1,8 schwarz unfrisch, jedoch weich geklebt
RH: TT-Master Swing Back I rot OX auf BTY Klebefolie
Testzeitraum: 8x2,5 H

Ich habe das Backspin Starlight getestet, da es mir so vorkam, als ob es sehr gut zu meinen Spiel passen müsste. Dieser Eindruck hat sich auch bestätigt: es ist sicher im passiven Spiel aber auch nicht zu lahm für das aktive Spiel.

Aufschlag: Sehr viel Spin in meinem Aufschlag. Schöne Schnittvariationen möglich. Insgesamt sehr gut zu kontrollieren und zu platzieren

Rückschlag: Sehr gefühlvolles Spiel über dem Tisch möglich. Auch hier ist mir das Holz nicht zu schnell. Der Unterschnitt beim Schupfen reicht vollkommen aus, damit man nicht abgeschossen wird.

Topspin: Für mich könnte es etwas schneller sein, jedoch ist mir es lieber, wenn ich meinen Topspin 5x mit viel Spin ziehen kann, als 2x mit hohem Tempo. Safety First

Konter: Schnell, platziert und gut zu beherrschen.

Abwehr: Hier könnte man etwas besser machen. Ich finde das Holz für die lange Abwehr etwas ungeeignet, da man sehr locker schlagen muss, damit richtig Spin in die Bälle kommt.

Blocken: Auf der VH wieder sehr sicher und präzise, auch hier geht bei mir die Sicherheit vor dem Tempo. Auf der RH ist die Schnittumkehr sehr sehr gut. Ich würde die Schnittumkehr bei 95% einstufen. Ein Nachziehen auf einen geblockten Topspin ist fast unmöglich. Auch hier ist das Blocken sehr sicher und Kontrolliert.

Das Holz ist sehr sicher und immer gut zu kontrollieren. Auch Notblocks wo man den Schläger nur noch hinhalten kann, gehen erstaunlich gut. Das Holz ist zwar recht langsam dafür aber immer sehr kontrolliert und präzise. Jedoch fehlt es auch nicht an Dampf, um einen Endschlag 'rein zu drücken.

Note: 1 Für passiv agierende Spieler die spinvoll spielen und Sicherheit suchen. Für aktiv und aggressiv spielende zu langsam , deshalb hier nur eine 3.

#3 Cogito

Cogito

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Geschrieben 01 Mrz 2006 - 05:39

ttulli

Das ehemalige Co88 hat ja jetzt mit Backspin Starligt (BSL) einen schönen Namen bekommen. Ob er diesem gerecht wird, soll nun mein Testbericht untersuchen.

Spielklasse: TTVWH Bezirksliga vorne
RH: Superblock, rot, OX, alte Mischung
VH: TSP Actor, 2.0, leicht frischgeklebt
Vergleichsholz: Backspin Control


Man merkt sofort, dass das Holz etwas mehr schwingt und nicht so steif ist wie das BSC. Ich habe damit mehr Ballrückmeldung und den Eindruck gefühlvoller spielen zu können.

Rückhandseite:
Beim Druckschupf geht der Ball schneller und flacher weg als beim BSC. Dies macht ihn für den Gegner extrem gefährlich. Anfänglich blieb der Ball immer wieder an der Netzkante hängen. Dies konnte ich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase allerdings beheben.
Der Block am Tisch bereitete von Anfang an keine Probleme. Er ist schnell, flach und platziert spielbar. Trotz des meiner Ansicht nach höheren Grundtempos als beim BSC kann ich den Block leichter kurz ablegen oder ihn auch schnell in die Ecken drücken.
Beim Noppenangriff hat wohl jeder so seine eigene Technik. Bei mir ist das eine Klappbewegung nach vorne mit zunächst offenem Schlägerblatt. Beim BSC habe ich da meine Probleme die Mischung zwischen im Netz verhungern und weit über die Tischkante hinaus zu finden. Mit dem BSL gelingt mir der Angriffsball deutlich kontrollierter. Dies liegt wohl auch an dem mehr an Ballgefühl dieser Neuentwicklung.
Die lange Abwehr kann ich kontrolliert spielen. Bei mir ist das allerdings nur ein Notschlag und mit dem Superblock wohl auf keinem Holz wirklich gefährlich.
Für uns alle ist ja das Thema Schnittumkehr sehr wichtig. Ob der Block mehr Unterschnitt hat als mit dem BSC oder anderen in dieser Hinsicht eh schon tollen Rendlerhölzern, kann ich nur sehr schwer beurteilen. Die Gefährlichkeit des Blocks hängt ja auch von anderen Faktoren ab: Tempo, Höhe des Ballabsprungs vom Tisch, Platzierung usw. Insgesamt empfinden meine Vereinskameraden den Block als sehr gefährlich und er wird selten nachgezogen. Ob das nun an einer höheren Schnittumkehr oder am Tempo und den gefühlvollen Platzierungsmöglichkeiten liegt, wage ich nicht zu beurteilen.

Vorhandseite:
Was sofort auffällt, sie ist nicht nur etwas sondern deutlich langsamer als beim BSC. Der Ballabsprung vom Schläger ist deutlich höher als beim BSC. Doch welche Auswirkungen hat das auf mein Spiel?
Schon beim einkontern merkte ich, dass ich mit dem BSL deutlicher mehr in den Ball gehen muss, um das gleiche Tempo zu haben. Doch wer kontert schon im Spiel?
Zum Topspin: Mit dem BSC ist mein Topspin flach schnell und im Spiel auch fast immer ein Endschlag. Leider bleibt er sehr häufig an der Netzkante hängen, wenn ich nicht optimal zum Ball stehe. Mit dem BSL kann ich den Topspin aus allen Situationen sicher auf dem Tisch des Gegners setzen. Dies liegt an dem höheren Ballabsprung vom Schläger. Er hat eine Menge Effet, kommt aber wegen dem weniger an Tempo häufiger zurück. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass ich auch mal nachziehen muss. Die deutlich geringere Fehlerquote macht diesen Nachteil locker wett.
Beim Schuss merkt man das geringere Grundtempo gar nicht. Der Ball geht ab wie eine Rakete. Das ist allerdings bei allen Rendlerhölzer so, die ich bisher in der Hand hatte.
Der Blockball ist auch gefühlvoll und sehr sicher zu spielen. Mit dem BSC gelingen mir immer wieder Blocks, die aus dem Handgelenk beschleunigt, wie Schüsse daherkommen. Dies geht mit dem BSL nicht so gut, wird aber mit der deutlich geringeren Fehlerquote locker kompensiert.
Den Schupfball mit der Vorhand verwende ich fast nie und kann mir deshalb kein allgemeingültiges Urteil darüber erlauben. Wenn ich ihn als Notschlag brauche, kommt er immer sicher auf den Tisch.
Vorhandseite auf der Rückhand gespielt (Schläger drehen): Hier ist das BSL eine wahre Offenbarung. Ich beherrsche zwar im Training alle Grundtechniken Topspin, Block, Schupf auf der Rückhand auch mit dem NI-Belag. Im Spiel ist die Fehlerquote beim Drehen jedoch so hoch, dass ich es bisher kaum einsetzte. Mit dem BSL ist das ganz anders. Ich habe so viel Ballgefühl, dass ich mich auch traue, Aufschläge mit dem NI-Belag auf der Rückhand anzunehmen. Auch der Block auf Topspin landet auf dem Tisch des Gegners und nicht an der Wand. Das BSL lässt in dieser Hinsicht überraschende Spielvarianten zu.


Fazit:
Das Backspin Starligt ist insgesamt ein Holz, das enormes Ballgefühl vermittelt. Hier habe ich von Rendler noch nichts Vergleichbares getestet.
Die Rückhand ist wohl das Beste, was ich aus der Rendlerküche bisher gespielt habe: Schneller, flacher Druckschupf und gefährlicher, gezielt zu setzender Block Dabei bietet das Holz sichere Angriffsmöglichkeiten. Die Rückhandseite ist für mein Spiel genau das Richtige.
Auf der Vorhandseite glänzt das Holz mit dem sicheren Effettopspin. Allerdings würde ich mir dabei etwas mehr Tempo wünschen. Dies könnte aber die zweite große Stärke der Vorhandseite wieder zunichte machen. Mit keinem anderen Rendlerholz kann ich so gefühlvoll den NI-Belag auch auf der Rückhand für alle Schlagarten einsetzten.


Wird das Holz nun seinem Namen „Starlight“ gerecht?
Für mich schon. Da ist Achim ein ganz besonderes Holz gelungen, das nicht nur auf Tempo ohne Ende ausgerichtet ist, sondern das mit Ballgefühl bei noch ausreichend hohem Tempo glänzt.

#4 Cogito

Cogito

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Geschrieben 02 Mrz 2006 - 12:47

hans57

Spielklasse: ?
VH: Donic F3 1,8mm
RH: Neubauer Scalpel Ox



Ich habe gestern das zweite mal mit dem Backspin Starlight trainiert und der Supereindruck vom ersten Training hat sich bestätigt - nein, er war noch besser.

Die Rückhand ist genial, jeder Schlag ist super kontrolliert zu spielen.
Das erste Holz mit dem ich mit GLN Verteidigen und Angreifen kann.
Den Block kann man kurz oder lang ablegen und sehr gefährlich für den Gegner, der den Ball kaum Nachziehen kann.
Besonders die Angriffsoptionen sind super. Es gelingen sogar harte Schüsse.
Sogar einen vernünftigen Druckschupf konnte ich damit spielen - ein Schlag, der mir mit dem Backspin Control so sicher nie gelungen ist. Liegt wohl an dem zusätzlichen Katapult.

Mit der Vorhand hat man eine Superkontrolle beim Schupfball. Kurz oder lang mit sehr viel Unterschnitt spielbar. Was besonders den Angaben entgegenkommt.
Langsame Topspins sind sicher und effetreich zu spielen.
Beim Block und Schuss hatte ich noch Probleme; da sind mir viele Bälle zu lang geraten. Da komme ich mit dem Backspin Control noch besser zurecht. Das liegt wahrscheinlich am höheren Ballabsprung und dem zusätzlichen Katapult. Aber das gleicht die Superkontrolle des Starlight wieder auf.

Fazit: mit dem Backspin Starlight ist Achim ein tolles Holz gelungen. Mit einer für mich genialen Rückhand. Was Besseres habe ich noch nie gespielt.

#5 Cogito

Cogito

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Geschrieben 14 Mrz 2006 - 02:51

diesiwo

Spielklasse: 2.Bezirksliga
VH: Juic Spin Spiel Ultima 2,0 (seit 2 Wochen vorher Desto F3)
RH: Friendship 804 Anti 1,5 (seit 8 Wochen vorher Scalpel)

Einleitend möchte ich erwähnen, das ich seit ca. 7 Monaten eine ständigen Wechsel von Belägen und Hölzern vorgenommen habe, da mein angestammtes Material, die RH-Noppe von Hallmark nicht mehr zugelassen war, und sich das Furnier meines Holz am neuen Scalpel wohler gefühlt hat.

Vergleichen kann ich ihn auch zum Teil mit dem BSP und WWS.

Da ich mehr ein Spieler mit Kraft und nicht mit "Händchen" bin, fällt es mir schwer viele feine Unterschiede, die hier so im Forum dargestellt werden, herauszuarbeiten. Trotzdem hier meine bisherigen Erfahrungen.

VH: Viel langsamer als BSP und auch etwas langsamer als WWS. Trotzdem gelingt es mir gut meinen Paradeschlag den Topspin gefährlich zu spielen. Allerdings kommt dieser nicht mehr so schnell, dafür aber mit mehr Effet. Auch der Topspin aus der Halbdistanz geht sehr gut. Da mir das BSP hier zu schnell war, ist meine Fehlerquote beim Nachziehen mit dem BSL wesentlich geringer.
Was natürlich das BSL auszeichnet, ist die sehr gute Kontrolle, die mir dieses Holz vermittelt. Schon nach kurzer Eingewöhnung konnte ich die kurzen Aufschläge des Gegners platziert und kurz ablegen. Eigene Schnittaufschläge sind mit dem JUIC wieder kaum durch die Gegnerschaft anzuziehen. Hier landen 90% der Topspinversuche im Netz. Blocken ist ebenfalls ohne größere Probleme zu realisieren.
Was den Schuss betrifft bin etwas gespalten. Steht man gut zum Ball, trifft ihn sehr früh und optimal mit der entsprechenden Kraft, so versetzt der Katapult den Ball in eine ordentliche Rakete. Leider passiert es aber öfters, dass ich mit der Stellung zum Ball so meine Probleme habe. Kann ich dann nicht genug Druck auf den Schläger bringen, so "verhungern" die Bälle wohl auch aufgrund des geringeren Grundtempos.

RH :Mein Sorgenkind. Das Holz ist hier etwa so schnell wie beim BSP, so dass ich mit dem Anti problemlos konntern, blocken und wenn ich mich traue auch schießen kann.
Dabei geht mir nicht die Kontrolle verloren, was ich vor allem beim Schupfen sehr zu schätzen weis. Übrigens Druckschupf kann hiermit exzellent ausgeführt werden, ohne das die Bälle 2m hinter den Tisch segeln. Zum Anti bin ich von der GLN gewechselt, da ich mich ansonsten immer zu weit von dem Tisch habe drängen lassen (leere Aufschläge), und so die Gegnerschaft das Spiel eröffnete.
Da ich den Anti erst 8 Wochen spiele, werde ich mich später wohl dazu noch mal äußern.

#6 Cogito

Cogito

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Geschrieben 17 Mrz 2006 - 03:33

hyperglide


Spielklasse: 1. Kreisklasse
VH: Andro Quad 420 1.8
RH: Neubauer Boomerang 1.0

Meine Spielanlage: Vorarbeit mit den Langnoppen und tödlicher Topspin oder Schuss! Ab und an je nach Spiellage auch Schnittabwehr!



Spieleindrücke auf der VH:

Kurz/Kurz-Spiel: sehr kontrolliert und dem Anschein nach viel Unterschnitt!

Aufschlag: Die VH-Aufschlägen kommen sehr kurz mit viel Schnitt, man kann sehr gut die Aufschläge platzieren! Das geht einfacher als mit dem Backspin Pressure! Lange Aufschläge gehen sehr locker und schnell von der Hand!

Unterschnitt-Verteidigung: Ein gutes Spielgefühl trotz Quad! Der Unterschnitt ist klasse und es sind maximal 2 oder 3 scharf gezogene und retournierte Topspin des Gegners nachzuzuiehen, dann ist Feierabend! Man kann die Bälle sehr gut hinten auf die Linie platzieren!

VH-Topspin: geht wie die zensur! Sehr kontrollierte effetreiche, oder harte schnelle Topspin sind kein Problem! Das Tempo ist meiner Meinung nach nicht unbedingt langsamer als das des Pressure! Sehr gute Platzierungsmöglichkeiten!

Block: Ich habe, glaube ich, noch kein besseres Holz zum Blocken gespielt! Egal wie, egal wo, egal wann- der Block steht!

Konter: Ist total einfach!



Auf der RH war ich mit dem Pressure sehr zufrieden, aber das Starlight ist noch ein kleiner Tick besser! Ich kann eben nur die Schläge beurteilen, die ich mit meinen Noppen durchführe!

Druckschupf: überraschend einfach! Die Bälle tauchen gefährlich ab, am Anfach sehen sie lang aus dann fallen sie einfach auf die Platte- super!

Abwehr hinten vom Tisch: Viel Schnittumkehr festgestellt und sehr kontrollierte Platzierungsmöglichkeiten sind da schon normal! Wenige Fehler!

Block: Durch den Boomerang ist eine hohe Schnittumkehr möglich, wobei die geblockten Topspin des Gegners max. dreimal nachzuziehen sind!

Die seitlich getroffenen Bälle mit den Noppen haben gefährliche unberechenbare Flugkurven für den Gegner, bei dem ich starke Verzweiflung festgestellt habe!Ich habe schon vor mir selbst Angst bekommen, als ich gesehen habe, welche Bälle ich schlagen kann! Hoffentlich war das nicht die Euphorie des neuen Holzes und das Spielgefühl hält an! Das werde ich heute abend beim nächsten Rundenspiel sehen!

#7 kelsen

kelsen

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Geschrieben 06 April 2006 - 10:11

pilami

Sorry for posting in English, but it's too difficult for me to report my test in German.

RH: Boomerang OX or Fakir OX
VH: Hurricane III 1.5 or Stiga Neos Tacky 1.8
Vergleichsholz: Backspin Control, KKS5

I won't come back to the characteristics that were well covered by ttuli, I fully agree with him.

One thing that was important to me was to find a RI blade that would give me best of the 2 RI blades I know well: VH of Backspin Control, BH of KK5.

And for me that's what the BSL is, however I found the VH slower than KKS5 in passive blocks: at beginning I often put my blocks in the net but after one hour it was OK and I was able to benefit from more safety.

It was the first time that I used the biggest size blade, I was used to medium but it was really easy for me to adapt especially because the BSL is lighter than the KKS5, so even with additional weight due to large size rubbers my new blade is even lighter than my KKS5 medium.

Another good experience for me during this test was that I was able to compare the BSL in both gerade and Schiffsschraube griff. I often twiddle the blade while playing, it's critical for my game and I was afraid that the Schiffsschraube grif could be slower to turn in my hand. In fact, it was slower at the beginning but after some training sessions it's OK.
An additional benefit of the Schiffsschraube grif is that it always positions itself right in the hand when firmly gripped, so giving me a more consistent grip even after twiddling.

I found also that I was able to vary spin more while serving than with the KKS5 and this was something I did feel also with the Backspin Control.

I have goot good success in competition with it where I did beat some players I never beat before.

So, I found my new blade hopefully for a long time unless Achim invents a better one.
I recommend it to long pips players who want to slow down the game with the long pips while being offensive with the backside side.

Dank Achim!

pilami
Augen zu und drauf: Wallenwein Ultra Plus, JUIC Spin Spiel Ultima und irgendwas Glattes

Das passiert wenn man zuviele Bälle gegen die Stirn bekommt ... noppen-test.de

#8 kelsen

kelsen

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Geschrieben 06 April 2006 - 10:21

Dr. Hack

hallo,
Testholz BSL Großblatt, VH: Stiga Neos Tacky 1,8, RH: TT Master Swing Back 1 ox.

Ich habe das BSL jetzt an einem Trainingsabend gespielt.
1. Eindruck: Mit der Vorhand geht einfach Alles, die Rückhand ist absolut kontrolliert und erlaubt selbst mit dem lahmen Swing Back 1 richtige Angriffsbälle bis hin zum Schuss!
Das ist das kontrollierteste Rendler was ich je gespielt habe.

Zwei meiner Gegner haben nach jeweils 20-30 Minuten genervt aufgegeben; darunter auch ein sehr sicherer Abwehrer-Langnoppenspieler.
Dessen Kommentar: Was hast du denn da wieder für einen Schei.. Belag auf deinem Balsaknüppel, da fällt mir ja jeder Ball vor`m Netz runter.
Der 2te war ein Gastspieler, ein recht guter Vorhand-Topspinspieler mit einer sehr sicheren Schuss-und Schupf- Rückhand. Nachdem er nach einigen Rückhandblocks mit meinem Swing Back 1 den 2ten Topspinversuch auf seine Tischhälfte zog, versuchte er gegen mich zu schupfen und mit der Rückhand höhere Bälle abzuschiessen.
Dieser Versuch schlug total fehl, da er die Unterschnitt-Schupfbälle von meiner Vorhand reihenweise in`s Netz setzte ( muss ganz nett Schnitt dringewesen sein ). Nachdem ich dann noch anfing mit der Rückhand seine Unterschnitt Bälle abzuschießen oder anzukontern, kam folgender Kommentar: jetzt schießt der auch noch mit den ekeligen Noppen ! Gegen so ein Material kann man ja gar nicht richtig spielen ! Ist das Holz und der Noppenbelag überhaupt zulässig !
Das hätter er lieber nicht sagen sollen. Wir machten dann noch schnell 3 Sätze; 11:3, 11:3, 11:2 für das BSL mit den ekligen Noppen.
Danach hielt ich ihm als Krönung noch die neueste Liste der zugelassenen Beläge unter die Nase. Ich weis nicht ob der noch mal zu uns in`s Training kommt?
Laut aller meiner Trainingspartner ( 5 Opfer ) an diesem Abend, war mein Schläger deutlich gefährlicher als mein Standardschläger.
War ein richtig netter Trainingsabend.

Ein ausführlicher Testbericht des BSL folgt.

Gruß Micha
Augen zu und drauf: Wallenwein Ultra Plus, JUIC Spin Spiel Ultima und irgendwas Glattes

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#9 Cogito

Cogito

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Geschrieben 20 April 2006 - 03:38

pete

Spielklasse: ?
RH: Super Block, OX
VH: Tibhar Super Defence, 0,5
Referenzholz: BSP

Es bleibt zu sagen, dass meine bisherige Kombination das obere Ende bzgl. der Tempowerte darstellt und ich daher über einen Wechsel zu einem etwas langsameren Holz immer wieder nachdenke.

Aufgrund meiner bisherigen Konfiguration habe ich das BSL zunächst mit dem obrigen Belägen getestet. Da ich z.Zt. aufgrund meiner beruflichen Situation auch nur beschränkte Trainingsmöglichkeiten habe zudem auch in einem Punktspiel. Nach einem Spiel war mir klar, dass der SB und das BSL in Kombination viel zu langsam sind. Viele Bälle flogen einfach ins Netz. Und ein agressives Spiel (z.B. Druckschupf in die Ecken) war mir kaum möglich. Die VH war vergleichsweise langsam, aber noch akzeptabel. Hier könnte mit einem etwas dickeren Super Defence dies sicherlich kompensiert werden.

Zweiter Versuch mit dem Swing Back 1 (Anmerkung: mein SB1 ist etwas schneller als der SB): Immer noch zu langsam aber schon besser als der SB - aber nicht wirklich zufrieden.

Dritter Versuch: Mit dem Scalpel hatte ich dann endlich die Kombination gefunden, mit der es klappen könnte. Das agressive Noppenspiel aber auch eine gute RH-Blockfähigkeit waren hier gegeben. In der Summe etwas kontrollierter als die Kombination mit BSP. Für ein endgültiges Fazit ist es allerdings noch etwas zu früh. Werde mir aber auf jeden Fall ein BSL bestellen und bis zur nächsten Runde weiter testen.

#10 Cogito

Cogito

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Geschrieben 20 April 2006 - 03:40

ewald1231

Holz: Backspin Starlight, Mittelblatt, gerader Griff
VH: andro Impuls schwarz 1,8mm, leicht Frischgeklebt
RH: Superblock ox rot, ganz alte Gummimischung

Das Holz ist gewohnt leicht und liegt gut in der Hand.
Der Griff könnte für mich ein wenig "dünner" sein.


VH:

Konter:
Sehr gut, ohne jede Probleme.

Topspin:
Ich bin zwar kein Topspinmonster, aber die VH ist wie für mich gemacht. Langsame Topspins entwickeln einen mörderischen Spin.

Block:
Wunderbar kontrolliert und sehr sicher. Der Block steht wie eine Wand.

Schuss :
Wenn er kommt, kommt er gut! Mann muss schon ein wenig Eigeninitiative zeigen, damit er genug Durchschlagskraft bekonmmt. Ist aber sehr sicher und kontrolliert zu spielen.


RH:

Das kontrollierteste Rendler Holz das ich bisher gespielt habe. Dachte immer die Rückhand meines KKS1 wäre diesbezüglich nicht zu toppen, aber das BSL hat mich eines besseren belehrt.

Beim "einfach" nur hinhalten sind kurze Blocks ohne Probleme möglich, geht man aber etwas gegen den Ball, z. B. beim Druckschupf (einfach nur genial) entwickelt das Holz jede Menge Druck auf den Gegner.
Eine höhere Schnittumkehr als mit meinem jetzigen Holz (Code 128) konnte ich nicht feststellen. Ist ja aber bisher auch schon super gewesen.

#11 Cogito

Cogito

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Geschrieben 21 April 2006 - 09:07

Schupfkönig

Spielklasse: Kreisliga vorne hoch positiv
Testholz: Backspin Starlight (Vergleichsholz TSP Reflex Fitter def)
VH: Tibhar Torpedo soft 1.8
RH: Hallmark SS


Erstmal ist zu sagen das dies mein erstes Rendlerholz ist, was ich je gespielt habe. Aus diesem Grund habe ich mir auch eine Testfrist von 4 Wochen eingeräumt (10 Einheiten à 2 Std.)

Allgemein ist zu sagen, dass das Holz angenehm leicht ist und gut in der
Hand liegt. Der Griff ist jedoch etwas rutschig; mir ist in der letzten Trainingseinheit beim RH Schuss der Schläger aus der Hand gerutscht. Das ist mir in 17 Jahren Tischtennis noch nie passiert. blink.gif

VH:
Für mich nahezu perfekt - besser als mit meinem Holz, was ich bisher gespielt habe. Jeder Schlag war möglich, selbst TS Duelle aus der Halbdistantz gingen wunderbar.
Sehr kontrolliert und durch die Leichtigkeit des Holzes kann man auch mit kurzen Bewegungen am Tisch mächtig Spin entwickeln.
Mit soviel Rotation konnte ich mit keinem Holz spielen.
Also VH Note 1 für mich

RH:
Ich habe mir sehr viel Zeit gelassen aber es war mir einfach nicht möglich konsequent die gleichen Schläge zu spielen.
Hauptproblem war für mich einfach das undurchschaubare Katapultverhalten. Druckschupf verhungerten oder segelten reihenweise drüber. Beim Einspielen geht's, aber in Matchsituationen mache ich pro Satz mindestens 5 Fehler, bei denen ich nicht weiß, warum ich sie gemacht habe. Selbst nach 20 Std. Spielzeit sind diese Fehler noch aufgetreten. Typische Situation die mehrmals pro Satz stattfindet:
Druckschupf cross aus meiner VH (mit der RH) in die tiefe VH des Gegners, der Gegner steht neben dem Tisch und kann den Ball nur zurückspielen. D.h. ich blocke oder drücke den Ball in seine tiefe RH. Was mache ich mit dem BSL? Entweder Druckschupf ins Netz oder weit raus, Sicherheit gleich 0. Das ist ein Ball, den spiele ich mit meinem Serienholz mit geschlossenen Augen und das nach weniger als 20 Std. Übung. Das Schlimmste ist halt, ich wusste nie, was ich falsch gemacht habe. Einfach irgendwie ein Lotteriespiel für mich.
Schnittumkehr ist ok aber nicht großartig besser als mit meinem TSP.
RH Note 4 für mich

Ergebnis nach 20 Std Training:
habe gegen 5 Gegner aus unserer vergangenen Punktspielrunde gespielt. Alle 5 habe ich noch vor wenigen Wochen locker mit mindestens 3:1 geschlagen. Mit dem BSL habe ich 3 gewonnen (alle über 5 Sätze) und 2 verloren. Einhellige Meinung aller meiner Gegner: bleib bei deinem alten Holz.

Fazit:
ich scheine nicht genug Talent zu haben um ein effektives RH Spiel mit dem BSL aufzuziehen. Es war eine schöne Erfahrung für mich, jedoch werde ich bei meinem Holz bleiben. Wobei die VH des BSL einfach genial ist. smile.gif

#12 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 25 April 2006 - 08:35

Giggs

Spielklasse: KL
Holz: Backspin Starlight, Großblatt, gerade
VH: DHS Dipper 1,8 und Imperial 20One11 2,1, beides frisch
RH: Fakir ox, The Wall ox und Palio BE ox

Vergleichskombi: KKS5 Mittelblatt, anatomisch
VH: Imperial 21One11 1,8mm frisch
RH: wechselnde GLN




Zuerst zur VH:

Spielsystem:
Eigentlich nur Konter, Topspin oder Schuß.
Kam mir einen Tick langsamer als beim KKS5 vor, war allerdings kein Problem.
Block, ähnlich sicher wie beim KKS5, Topspin ebenfalls, mit viel Spin.
Was einen Tick besser geht ist der Schupf auf VH, auch (glaube ich zumindest) mit mehr Unterschnitt drin.
Spielte sich im Großen und Ganzen fast identisch wie die VH des KKS5.
Falls ich wechseln werde, dann werde ich allerdings zuerst mal wieder den Dipper probieren, da der ein wenig härter und schneller ist und ich somit den Tick an weniger Geschwindigkeit ausgleichen könnte.
Ich denke jedoch, daß man beim BSL die Bälle sicherer und genauer plazieren kann.

RH:
Spielsystem:
Alles, von Blocken, lange Abwehr, Druckschupf. Aber lieber ein wenig weg vom Tisch.
Durch die merklich langsamere (oder entkoppelte) RH im Vergleich zum KKS5 war sogar endlich auch der Fakir für mich mal sicher zu spielen. Normalerweise war der immer zu schnell für mich auf dem KKS5. Jetzt ließ er sich problemlos spielen.
Das Backspinstarlight hat die kontrollierteste RH mit GLN die ich je gespielt habe, ohne auf die nötigen Temporeserven (Druckschupf) verzichten zu müssen. meine Trainigspartner fragten nach den ersten Bällen immer, ob ich nen anderen RH-Belag spiele, da die Bälle gefährlicher kommen als normal. Was mir besonders an der RH zusagte, ich hatte (bildete ich mir zumindest ein) mehr Gefühl, d.h. ich konnte problemlos zwischen kurzen und langen Bällen (ob Block oder Schupf) varriieren.
Die Schnittumkehr ist meines Erachtens auch ein ganzes Stück besser als beim KKS5.
Zuletzt noch eines, kann sein das ich mir das nur einbilde, aber kann es sein, daß die Tempounterschiede bei den jeweiligen Noppen (Fakir, Wall, BE) sich beim BSL nicht so arg auswirken als auf anderen Hölzern?

Fazit:
Ich habe als Ersatzholz ein KKS5 Mittelblatt , allerdings leider mir geradem anstatt anatomischen Griff. Ich werde mir wohl ein Backspinstarlight, Mittelblatt mit anatomischen Griff zulegen und dann immer nach Gefühl, oder jeweiligem Gegner entscheiden was ich spiele. Kann jedoch gut sein (wahrscheinlich sogar), daß ich nur noch das Backspinstarlight als Spielholz nehme.

#13 Cogito

Cogito

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Geschrieben 02 Mai 2006 - 10:05

StevenRoads

Spielklasse KL vorne

VH: Juic Couga 1,8 mm unfrisch
RH: Superblock OX (ganz neue Mischung)

Vorhand Konter
Am Anfang ein klein wenig zu hoch! Das Holz schwingt ein klein wenig. Später gut.

Vorhand Schuß
Am Anfang gingen ein paar hinten raus, aber jetzt wirklich Klasse.

Vorhand Schupf
War in Ordnung. Mit dem BSC war es besser, aber das spiele ich ja auch schon länger. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Ich drehe auch !

Rückhand Schupf mit dem Couga
War i.O. für meine Verhätnisse (kann ich nicht so toll).

Rückhand Konter mit dem Couga
Sehr gut !

Rückhand Schuß mit dem Couga
Sehr gut !

Rückhand leichte Topspins mit dem Couga
Sehr gut !

Vorhand mit den Noppen
Schupf sehr gut ! Block i.O.

Rückhand mit den Noppen
Hinhalteblock war super mit waagerechter Schlägerhaltung. Bei der senkrechter war es mir zu ungefährlich. Liegt aber mit Sicherheit am Superblock.

Schnittumkehr ist super mit dieser Kombi. Man kann sehr kurz ablege oder auch super lang spielen. Sehr gute Kontrolle.

Druckschupf war auch gut. Der Superblock ist halt schon sehr langsam. Man muß schon ein klein wenig fester dagegen gehen, damit der Druckschupf Wirkung zeigt.

Bei harten Schlägen auf die Noppen echt super. Ich habe gegen unser Rückhandkontertier (neues Wort steht nicht im Duden) gespielt und muß sagen, der hat richtig gekotzt.

Schuß mit den Noppen konnte ich mit dem BSC besser, aber da war ja auch der Scalpel drauf. Der Schuß war (wenn er kam) gut bis sehr ekelhaft.

Fazit
Wie erwartet war der erste Test sehr positiv. Ich suchte sowieso nach einem Holz, das mir ein klein wenig mehr Feedback vermittelt wie das BSC.
Sehr gutes Allroundholz. Der nächste Bericht folgt in Kürze.

#14 Cogito

Cogito

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Geschrieben 10 Mai 2006 - 12:00

alte Säge

Spielklasse: ?
VH: Zenith G SS 1.9
RH: Superblock OX

RH:

Vom Gegner Topspin gezogen Bälle lassen sich direkt an der Platte stehend, sehr kurz hinter d Netz ablegen.
Vom Gegner stark unterschnittene Bälle kann man sehr gut Druckschupfen bzw. mit
Stoppblock hinter dem Netz ablegen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich mit all den getesteten Rendler Hölzern auf der Rückhand mit einer OX Noppe sehr leicht und einfach Druck auf meinem Gegner ausüben kann. Druckschupf bzw. RH Schuss lassen sich sehr einfach und mit genügend Druck spielen.
Der Block auf Topspin geht wie gewohnt sehr leicht und man muss sich nicht groß umstellen; das klappt spielend einfach. Die Schnittumkehr ist gut.
In der Defensive habe ich das Holz nicht getestet, weil das nicht wirklich mein Spiel ist und somit kann ich mir darüber kein Urteil erlauben.
Das Platzieren von Blockbällen ist wohl eine Spezialität dieses Holzes, egal ob Block, Druckschupf kurz oder lang in die Ecken, es geht sehr platziert.

VH:

Die Vorhand ist bei diesem Holz wohl eher auf Kontrolle und Sicherheit ausgelegt.
Langsam gezogene Topspins lassen sich mit viel Effet spielen. Der Vorhand Schupfball geht ebenfalls sehr leicht mit viel Schnitt.
Was mir nicht so entgegen kam ist, daß ich selbst mit dem 1.9er Zenith G bzw. einem Revolution Cor 2.0 nicht genug Druck in die Topspins bekam.
Der VH Schuss wurde zum Rohrkrepierer; das funktionierte irgendwie nicht so gut.
Ich hatte dabei ein sehr schwammiges, indirektes Gefühl beim Schlag. Hier kam mir das Backspin Pressure eher entgegen, obwohl es etwas zu schnell war. Vielleicht sollte ich da mal nach einem Holz suchen, was vom Tempo auf der VH zwischen dem BSP und dem BSL liegt. Dachte da schon an das BSC!??

Angaben ließen sich mit sehr viel Schnitt gut platzieren und waren sehr gefährlich.

Mein Fazit: Das BSL ist ein sehr sicheres Holz, auf der Rückhand mit dem SB ist es eine sehr gefährliche Waffe cavalry.gif . Auf der VH ist es eher für den spinbetonten Topspinspieler geeignet.

#15 Cogito

Cogito

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Geschrieben 26 Mai 2006 - 08:27

bizze


Spielklasse: BOL
VH: Donic Desto F2 2,0mm
RH: Hallmark Original

Bevor ich zu dem Backspin Starlight gewechselt bin, das ich jetzt die gesamte Rückrunde gespielt habe, habe ich mich die Vorrunde mit dem Wallenwein Spezial vergnügt. Es gab eigentlich nur einen Grund zum Wechseln und zwar war mir das Wallenwein Spezial einen Tick zu schnell auf der Rückhand und die Rückmeldung des Holzes war mir zu gering. Beides war beim Backspin Starlight deutlich besser.
Wenn man allerdings die Bilanz der Vorrunde und der Rückrunde vergleicht, stellt man fest, daß ich zwar subjektiv mehr Gefühl habe, aber anscheinend ungefährlicher spiele und zu viele einfache Bälle mit der RH abgebe. Vergleich Vorrunde 10:11, Rückrunde 5:17, gegen gleiche Gegener (da hatte sich im vorderen Paarkreuz nichts getan).
Ich denke meine Probleme mit der Backspin Starlight liegen darin begründet, daß manchmal mit der Rückhand schöne schnelle Druckschupfs gelingen, dann aber wieder gnadenlos langsam im Netz hängen bleiben, wobei ich fest davon überzeugt bin, daß die Spielsituation und die Schlagausführung jedesmal identisch war...also mir ist es bisher noch nicht gelungen rauszubekommen, wann das Holz so reagiert, wie ich es mir denke und wann es einfach massiv Tempo rausnimmt .... und dabei war ich immer der Meinung, daß mein Noppenspiel ziemlich gut sei.... flush
An der Stelle vielleicht noch etwas zu meinem Spielsystem. Ich spiele mit den Noppen grundsätzlich aktiv, d.h. wenn möglich schnelle Druckschupfs in die Ecken oder auf den Bauch und ggf. die Topspins der Gegner vorne am Tisch kurz abstecken und mit der Vorhand nachgehen.
Ich werde mich wohl mit dem Gedanken anfreunden müssen, für die nächste Saison wieder zu meinem uralten Nittaku Shake Carbon Defence zurück zu wechseln, welches laut eines Testberichts hier in dem Forum von der Schnittumkehr ungefähr genauso gut sein soll wie das Backspin Starlight, allerdings hätte es einen Vorteil, ich verstehe das Holz.... :dance:

#16 Cogito

Cogito

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Geschrieben 24 Juli 2006 - 04:38

LucJan

Spielklasse: TTKSVH, 1. Kreisklasse

Refernzholz: KS 1 und BSC

VH: ungeklebt Andro Impuls 1,8; geklebt Gewo Target Ultra Klick 1,8
RH: Hallmark Super Spezial in OX

Ungeklebt: alle Schläge waren sehr kontrolliert zu spielen.
Im Vergleich zum KS 1 war mehr Dynamik zu spüren, aber es blieb
alles wie gesagt sehr kontrolliert.

Geklebt: Sehr große Durchschlagskraft, aber ich denke 1,8 war dann doch etwas zu viel des Guten. Hatte leichte Probleme im Kurzspiel (kann aber auch an meiner Technik liegen

War im Vergleich mit den beiden oben genannten Hölzern, klar das Beste!!!
Ich konnte kurz abblocken oder auch mal lang reinsäbeln, der Ball hatte fast immer
noch die richtige Länge. Auch wenn ich mal vom Tisch weggedrängt wurde,
konnte ich eine super lange Abwehr spielen. Dies war mit den beiden o. g. Hölzern
nicht so einfach (mit dem Contol hatte ich einfach zu viele Probleme die Länge des
Balls zu bestimmen).
Die Rückhand ist einfach richtig gut zu spielen. Ich glaube, es ist genau das, was
ich gesucht habe.
Ich werde auf jeden Fall die neue Saison mit diesem Holz beginnen!!!!!

#17 Cogito

Cogito

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Geschrieben 25 August 2006 - 06:06

MarkN

Spielklasse: Bezirksliga TTVWH
VH: Sriver L 1,9mm, schwarz
RH: Superblock, OX, rot
Referenzhölzer:
- Banda Allround, gerade, Baujahr 1985,
das ich seit über 20 Jahren spiele.
- Testholz Re-Impact Spezial Code 148 (VH OFF RH Def+),
Kleinblatt, konkav

Spielweise:
60% RH (passive, kurze Blocks, mit Anheben und Liften den Gegner beschäftigen, selten Druckschupfs)
40% VH (eher langsame, weiche Tops oft mit viel Spin, keine Schupfballe, nur wenn extrem kurz)

Vorhand:
- Topspins + Blocks kamen ordentlich, recht gute Kontrolle, liegt gut in
der Hand, obwohl der Griff für mich etwas zu dick war. Hab mit dem
BSL das Gefühl, daß ich hier deutlich größere Temporeserven
habe als mit meinem Banda Allround. Da geht richtig was, allerdings
hatte ich deutliche Probleme beim Schuss, der landete oft hinter der
Platte.

Rückhand:
- Schnittumkehr deutlich größer als bei meinem Banda Allround, etwas
größer als beim Code 148. Liegt wohl auch daran, daß das BSL
deutlich steifer ist als mein Banda Allround.
- aktives Liften und Anheben des Ball sehr einfach, bessere Off-
Möglichkeiten als mit meinem Banda Allround, kein Unterschied hier
zum Code 148.
- Wenn der Block mit dem BSL kommt ist er brandgefährlich und der 2.
oder spätestens 3. Ball vom Gegner liegt im Netz. Allerdings hatte ich
Probleme beim passiven Block auf harte Tops. Die Blocks gehen mir
hinten raus, während sie mit meinem Banda Allround wesentlich kürzer
sind. Mit größere Spielzeit hatte ich diese Blockprobleme mehr im Griff
ohne sie jedoch ganz ablegen zu können. Das Banda Allround ist wohl
deutlich langsamer und "schluckt mehr". Muesste das BSL beim Block
wohl mehr zumachen/schliessen aber das ist Übungssache.
Mit dem BSL gelangen mir die Blocks etwas besser als mit dem Code
148, warum ist mir unklar.
- schneller Aufschlag mit Noppen sehr gefährlich, Ball vom Gegner
landet oft im Netz, mein Banda Allround ist hier deutlich schlechter.

Fazit:
Für mich besser zu spielen als das Code 148 und deutlich gefährlicher mit dem Superblock als mein Banda Allround. Wenn ich die Blockprobleme mit zunehmender Spieldauer in den Griff bekommen
würde wäre es eine echte Alternative mit deutlichen Vorteilen !

#18 Cogito

Cogito

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Geschrieben 23 September 2006 - 09:34

grobi66

Spielklasse: ?
VH: Andro Backspin 35 in1,5
RH: Inferno OX

BSL Kleinblatt, gerader Griff;hier mein erster Testbericht:

VH:
Einkontern ging sehr gut und problemlos. Schuß und Block kamen sehr kontrolliert aber nicht gerade hart. Im Topspin war schon ne Menge "Suppe" drin und der Ball fiel ,wie auch beim Block, nach Auftreffen auf den Tisch sehr geradlinig weg. Die US-Abwehr und der Schupfball kamen sehr effetvoll, sicher und platziert.
Alle Bälle waren eigentlich nie zu lang.
Der Noppeninnenaufschlag mit Seiteneffet oder US war extrem spinnig. Der "Konteraufschlag" mit Noppen außen war fast immer ein direkter Punkt.

RH:
Mit dem Backspin Starligth ist hier wirklich ein "Stern am Himmel" aufgegangen. Beim aktiven als auch beim passiven Block kamen die Bälle zentimetergenau dahin wo ich sie auch hinhaben wollte. Der Block auf Topspin und Schuss kam schnell und seeeehr genau auf die Hälfte meines Trainingspartners zurück so das er kaum noch Gelegenheit hatte den Ball kontrolliert zurückzubringen. Schlug der Partner mit Effet oder mit Rollaufschlägen auf,konnte ich die Bälle mit aktiven Block sowie auch mit Passivblock klasse zurückbringen. Die US-Abwehr auf Topspin und Schuss aus 2-4 Metern war mit so einem Gegenschnitt versehen, dass er höchstens noch 2 mal vom Gegner gezogen werden konnte. Dann war Schluss mit lustig und der Ball landete überall…...aber nicht mehr auf meiner Plattenhälfte. Beim Schupfen konnte der Ball kurz und lang gut abgelegt werden. Der Druckschupf (also seitliches Reinstechen) war für mich sowie auch für meinen Trainingspartner eine erfahrungserweiternde Angelegenheit. Der Ball konnte mit sehr viel Druck und sehr genau plaziert werden. Er konnte von ihm nur sehr unkontrolliert zurückgebracht werden, wodurch ich meistens den Ballwechsel durch einen VH-Schuss beenden konnte. Als mein Partner aus Verzweiflung in die US-Abwehr ging, konnte ich mit der RH einen echten Topspin ziehen der auch noch mit sehr viel Tempo plaziert bei ihm einschlug. Wenn er an den Ball noch rankam landete der im Netz.
Der Noppeninnenaufschlag mit Seiteneffet oder US war auch hier extrem spinnig. Der eingerollte sowie der "unterschnittene" Noppenaufschlag ging sicher und punktete oftmals direkt.

Fazit:
Die VH mit dem Andro Backspin 1,5 war sehr kontrolliert aber nicht hart genug. Es muss ein schnellerer Belag her.Ablegen des Balles ging gut.

Die RH ist aller erste Sahne. Der OX spielt sich sausicher und sehr gegnerverwirrend. Es ist jede Schlagart genau und auch hart zu spielen. Bislang hab ich den Inferno OX auf Lingenau T3B gespielt. Dort war längst nicht so ein saug..... Spielgefühl aufgekommen, da die Bälle nicht mit soviel Druck auf die Gegner gespielt werden konnten.
Mit der RH hat man das Gefühl den Gegner fast immer im Griff zu haben.
Von der RH-Seite hab ich bisher noch kein annähernd so gutes Holz gefunden wie das Backspin Starligth. 49.gif
Der gerade Griff hat mir nicht so zugesagt (konkav liegt mir mehr).




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