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Drehen lernen


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16 Antworten in diesem Thema

#1 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

  • Admin
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Geschrieben 30 März 2006 - 12:57

Als GLNoppi würde mein Spiel gleich eine Zehnerpotenz gefährlicher, wenn ich Drehen würde. Im Training mache ich das ab und an - aber sehr sehr sehr selten und dann halbherzig.

Die Probleme:

- ich kann überhaupt keinen vernünftigen Schlag mit den GLN auf der VH
- ich kann mit den NI auf der RH nicht sicher schupfen

- ich blocke mit den NI auf RH nach Drehen völlig verkehrt (wie mit GLN => up, up and away)
- ich stehe meist mit dem "verkehrten" Belag da also z.B: Topspin des Gegners auf RH, ich NI, Schupfball des Gegners auf meine VH, ich GLN
je


Die ersten beiden Probleme sind rein technischer Natur und können durch "einfaches" Üben der Schlagtechniken behoben werden.

Die letzten beiden Probleme gehören zum Thema "zu blöd im Kopf" :blink: .


Um überhaupt erstmal die Grundbegriffe ordentlich hinzukriegen, hatte ich mir Folgendes überlegt:

1. Ich setze alternierend (entweder jedes 2. Training oder jeweils erste und zweite Hälfte) einen nur mit NI bzw. nur mit GLN belegten Schläger ein - vorzugsweise zunächst gegen deutlich schwächere Trainingspartner. Das ist dann zwar höchst brutal für mich, aber ich werde so zu den jeweils richtigen Schlägen gezwungen.

2. Wenn ich eine jetzt noch fehlende Grundsicherheit in den Schlagtechniken bemerke, setze ich zudem auch meinen richtigen (NI + GLN) Schläger ein und drehe, wobei ich mich darauf konzentriere, nach jedem Schlag in die Grundstellung ( VH NI / RH GLN ) zurückzudrehen, selbst wenn ich danach sofort wieder propellern muß.


Ist das ein realistischer Ansatz ?

Hat jemand noch andere Ideen ?

Oder bin ich mit 55 J. einfach schon zu alt, um so etwas Grundlegendes noch zu erlernen ?

#2 Guest_Fuddler_*

Guest_Fuddler_*
  • Guests

Geschrieben 30 März 2006 - 01:34

Hi Cogito!

1.: Ich denke nicht das du zu alt bist.

2.:

Ich bin selbst kein Profi, aber drehe auch gerne.
Angefangen habe ich mit einem geraden Griff, bin danach zu konkav gewechselt. Habe zeitweise auch mit 2x NI trainiert, mit 2 GLN aber nie, der Nachteil ist: verändertes Schlägergewicht und schwerpunkt selbst bei gleichem Holz - schlagunsicherheit beim Schlägerwechsel.
Besser ist meines Erachtens Systemtraining zB auf der Rückhand und dann lässt du dir von einem sicheren Topspinspieler (für RH am besten Linkshänder) ziehen und schlägst einen mit NI, drehen und GLN, dann wieder NI
Wenn du das einigermasen draufhast musst du nur noch dazu übergehn, das drehen nicht zum automatismus werden zu lassen, also nicht immer 1mal/1mal schlagen sondern variieren.
Weiter kannst du dann auf der VH spezielle GLN Schläge wie Druckschupf und auf der Rh Endschlge wie NI-Schuss und Topspins üben, also Schläge die nicht mit den Bewegungen des jeweiligen anderen Belags konkurrieren.
Ich setzte zum Beispiel relativ häufig nen RH-Top als Endschlag oder als überraschende Aufschlagannahme ein, drehe also bis jetzt vor allem in Situationen, wo ein zurückdrehen meist nicht erforderlich ist. Weiter gehe ich meist nur, wenn ich drehen als letzte Chance sehe im Spiel zu bleiben oder in langsamen Matches, denn gegen schnelle Angreifer kommt man schnell in hintertreffen.

ich hoffe ich konnte dir helfen.


Ich hofe ich konnte dir helfen

#3 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 30 März 2006 - 04:10

Ich setzte zum Beispiel relativ häufig nen RH-Top als Endschlag

Das ist z.B. für mich eine solche "zu blöd im Kopf" Situation. Da kommt ein Ball halbhoch und daher zwangsläufig auch relativ langsam auf meine RH angetuckert und ich denke
"Sch...., den mußte aber !", versinke in tiefste Konzentration und trümmere dann mit martialischer Bewegung (die Mannschaftsbank :doh: stöhnt schon schmerzlich auf) mit meinen GLN drauf - 1x von 4x bringe ich auch was auf den Tisch, der Rest macht einen Crashtest an der Wand :wacko: .

Dabei hatte ich stundenlang Zeit zu drehen und Ball locker mit einer NI RH zu versenken, was Potenzen einfacher ist als mit einem SB zu schiessen.

#4 Noppensäge

Noppensäge

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Geschrieben 30 März 2006 - 04:11

Hallo Cogito,
auch ich kann Dir nur raten es zu versuchen,was soll schief gehen.?
Nachdem es mir gestunken hat,immer auf den GLN genagelt zu werden,
habe ich beschlossen häufiger zu drehen.
Ich denke das ich viel gefährlicher geworden bin und mit festnageln ist da nix mehr.
Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Du mußt Dich einfach trauen,die Überwindung ist glaub ich eins der größten Probleme.
Beginne nach der Runde,dann hast Du genügend Zeit für die Vorbereitung.

Ich wünsch Dir eine ruhige Hand.

kleiner Tip:vorm Fernseher ständig den Schläger drehen, hilft zur absoluten Sicherheit des Drehablaufs,
Du wirst zwar gefragt ob Du krank bist,aber bei mir hats geholfen. :dance:
Gruß
Noppensäge :tschö:
Holz: NSD - (verkleinert)
VH: Juic Shenron 2,0 schwarz
RH: Palio ox rot

Ein Flatterball macht noch lange keinen Sägemeister!

#5 Variatio

Variatio

    Profi User

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Geschrieben 30 März 2006 - 06:11

So wie ich das bisher sehe: ueben, ueben, ueben!!!

Und zwar in allen erdenklichen Lagen und Stellungen ... :):):)

Allerdings ist nach einer gewissen Phase des Dehen-Uebens nicht mehr die Technik, sondern das sinnvolle Anwenden des Drehens im Spiel das Schwierige! Ich bin jetzt nach zwei Jahren soweit, dass ich im Training die meisten Schlaege spielen kann, die ich fuer das Drehen brauche:
  • RH-NI-Topspin
  • RH-NI-Schuss
  • RH-NI-Schupf (allerdings ist dies IMHO nun der schwerste Schlag)
  • VH-LN-Block
  • VH-LN-Sicherheitsheber
Das Problem ist nun, diese Schlaege, die ich im Systemtraining gut und vor allem auch in Variation mit Drehen beherrsche, ins Spiel einzubauen. Hierzu eignen sich zunaechst die "sicheren" (End-)Schlaege, bei denen man nicht zurueckdrehen braucht, und die man vor allem selbst erzwingen kann (!!!) -> in dieser Phase befinde ich mich gerade:
  • Rollaufschlag des Gegners in RH -> RH-NI-Topspin
  • Eigener US-Aufschlag in RH des Gegners -> Schupf in RH -> RH-NI-Topspin
Um hierbei nicht boese ueberrascht zu werden, muss man mit der VH halbwegs sicher einen Ball "rueberheben" koennen.

Fast unloesbar ist fuer mich bisher noch das "intuitive" drehen, welches sich an der Spielsituation orientiert: wie Cogito schon bemerkte, ist es verdammt schwer, waehrend des Ballwechsels den halbhohen/halblangen Lullerball auf die RH rechtzeitig zu bemerken bzw. angemessen - naemlich mir RH-NI-Topspin - zu reagieren. Zumindest geht es mir fast immer so, dass ich in solch einer Situation ewig lange nachdenke, wie ich so einen Ball am geschicktesten mit den LN spiele, und mich nach dem (verhauenen) LN-Schuss darueber aufrege, warum ich nicht an meine NI-RH dachte ... ;)

Also mein Tipp:
Erst einmal die Grundtechniken (s.o.) ueber mehrere Wochen/Monate stabilisieren, diese dann in Systemuebungen variabilisieren, und in "einfachen", sprich erzwungenen Situationen (s.o.) in das eigene Spiel einbauen.

Die intuitive Anwendung erfolgt dann dadurch, dass man sich quaelend lang (Wochen/Monate) in jedem Trainingsspiel zwingt, so oft wie moeglich zu drehen, auch wenn das bei mir derzeit noch grossartig in die Hose geht - zumindest von den Satzergebnissen her ...

Ciao
Johannes
- Manche Menschen haben einen Gesichtkreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt -
David Hilbert (1862-1943)

TV Geislar
Bezirksklasse Mittelrhein
Hinrunde Position 1/2 Einzel: 2:16 ---- Doppel: 5:3
Rueckrunde Position 5/6 Einzel: 10:1 ---- Doppel: 8:1

#6 Guest_TomH_*

Guest_TomH_*
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Geschrieben 30 März 2006 - 07:59

Ich selbst spiele mittlerweile KN auf der VH und einen NI Belag auf der RH. Ich drehe oft beim langsamen Schupfspiel.
Es reicht ja vorerst, wenn man ein paar Spielzüge mit gedrehtem Schläger kann. Erfolgversprechend bei mir ist z.B. ein US-Aufschlag und den Rückschlag mit einem rotationsreichen Topspin zu beantworten. (Meist wird kein/wenig Spin durch KN erwartet und was kommt, ein NI-Spin).

Könnte bei dir z.B. schon reichen, wenn du einen schnellen Aufschlag spielt, den Rückschlag mit der LN auf VH konterst. (soweit das möglich ist, dürfte dies ein fast sicherer Punkt sein.)

Zu viel auf einmal lernen und in das Spiel zu integrieren, dürfte viel zu schwer sein, da ich mal annehme du spielst schon sehr viele Jahre LN auf RH. Deshalb finde ich es am sinnvollsten, einige Spielzüge zu trainiren. (wie obiges Beispiel)

#7 Schupfkönig

Schupfkönig

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Geschrieben 30 März 2006 - 10:44

das wichtigste ist das du sicher mit NI auf der RH spielen kannst.
Erst dann brauchst du ans drehen zu denken.
Ich bin relativ sicher in fast allen Schlägen mit NI auf der Rückhand und habe
trotzdem durch den Umstellungseffekt des Schägerblattwinklels im Ballwechsel meine Probleme im Spiel sicher und gefährlich mit NI zu spielen.

Besonders wenn du am Tisch spielst ist drehen wirklich ziemlich schwer, besonders wenn du die NI Schläge (Schupf, TS, Schuss) nicht sicher beherrschst.

Klingt zwar hart und du kannst es sicherlich im Training üben, aber ich bin mir sicher das du das im Spiel kaum umsetzen wirst. Weil das Risiko in deinem Spielstil einfach zu groß ist.
Da du sicher nicht erst seit einem Jah GLN auf der RH spielst denke ich auch das der Bewegungsablauf schon sehr eingeschliffen ist und ob du in deinem Alter
den noch so groß modifizieren kannst wage ich zu bezweifeln.

Reine Störspieler am Tisch die das drehen praktizieren sind relativ selten, je höher du kommst desto schneller wird das Spiel, desto weniger Zeit hast du einen wesentlich aufwendigeren (im Gegensatz zu GLN) Schlag mit den NI zu machen.

Probiers aus, aber du hast dir da ein sehr hohes Ziel gesetzt.
Holz: Nittaku Shake def.
VH: Palio CJ8000 A 2,1 schwarz
RH: TT Master Swing Back spezial rot ox

#8 Propsi

Propsi

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Geschrieben 22 Mai 2006 - 12:55

Hallo Cogito, wie siehts denn inzwischen mit dem drehen aus?? Hast du es denn
jetzt schon einigermaßen drauf? Oder bereits aufgegeben? Oder bist Du sogar noch
dabei und gibst die Hoffnung nicht auf? Nehme es jetzt auch allmählig in Angriff. Dachte deshalb, Frage einfach mal nach Deinen Fortschritten.

Viele Grüße
Marcus :tschö:

#9 Otti

Otti

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Geschrieben 22 Mai 2006 - 01:59

Hi Cogito! Das kann man auch noch mit siebzig lernen. Hab in meiner Gegend einen ich glaub mal 74-jährigen Freak, der übrigens bei der Sen.WM in Bremen in der Championsgroup war, der hat mit 70 noch das drehen gelernt aber wie. Du siehst also das geht. viele Grüße Otti. P.S. dieser Mann spielt übrigens bei uns in Mittelfranken
3.Bezirksliga an 3 Name Erich Buchner
Eb BSA 4-fach carbon, DHS Hurricane III 1,8 rot, andro classic sw
Eb BSA Carbon, Tenergy 05 1,7 sw, andro classic rot

#10 Cogito

Cogito

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Geschrieben 22 Mai 2006 - 03:58

Hallo Cogito, wie siehts denn inzwischen mit dem drehen aus?? Hast du es denn
jetzt schon einigermaßen drauf? Oder bereits aufgegeben?

Innerlich habe ich es bereits aufgegeben., versuche es aber noch weiter.

Es gibt da bei uns einen grottenschlechten Spieler, der aber einen enthusiastischen Trainingseifer an den Tag legt. Wenn dieser Kelch auf mich zukommt, nutze ich die Gelegenheit immer, GLN auf der VH und NI auf der RH zu spielen. Tja, heul , da verliere ich immer sowas von sonnenklar daß ich an dem ganzen Projekt zweifele. Wenn ich es noch nicht mal bei dem schaffe, die Bälle auf den Tisch zu bringen, .... con

#11 Cogito

Cogito

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Geschrieben 22 Mai 2006 - 03:59

Hi Cogito! Das kann man auch noch mit siebzig lernen.

Das ist eine Frage des Talentes, leider.

#12 Guest_markn_*

Guest_markn_*
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Geschrieben 09 August 2006 - 06:45

Hallo Cogito,
schaffst du es bei eigenem Aufschlag zu drehen ? Wäre mal ein Anfang...
Ich mache zum Beispiel gelegentlich einen Vorhandaufschlag ganz kurz ohne Spin mit dem Superblock auf der RH-Seite und der Ball steigt dann wenn der Gegner nicht aufpasst. Oder einen langen, schnellen mit leichter Überschnittbewegung und der Ball liegt dann oft im Netz :)
Gruß Mark

#13 Guest_markn_*

Guest_markn_*
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Geschrieben 09 August 2006 - 08:01

...oder im Doppel bei der Aufschlagannahme, wenn der Gegner einen Hammerschnittaufschlag macht, drehe ich und nehme auf der VH mit dem Superblock an, der normal auf der Rückhand ist. Da freut sich dann der Doppelpartner des Aufschlägers ;)
Mehr drehe ich auch nicht, denn man sollte es schon beherrschen, sonst verwirrt man mehr sich selbst als den Gegner ;)

#14 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 10 August 2006 - 10:04

Hallo Cogito,
schaffst du es bei eigenem Aufschlag zu drehen ? Wäre mal ein Anfang...

Schon lange, aber nur NI auf der RH. Jetzt habe ich aber auch schon ein paar Mal mit SB auf der VH diagonal in die kurze VH des Gegners serviert.

Ich übe auch noch weiter im Spiel zu drehen, mache das aber nur bei Trallalla Gegnern.

#15 Groo

Groo

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Geschrieben 04 Januar 2007 - 12:31

Um überhaupt erstmal die Grundbegriffe ordentlich hinzukriegen, hatte ich mir Folgendes überlegt:

1. Ich setze alternierend (entweder jedes 2. Training oder jeweils erste und zweite Hälfte) einen nur mit NI bzw. nur mit GLN belegten Schläger ein - vorzugsweise zunächst gegen deutlich schwächere Trainingspartner. Das ist dann zwar höchst brutal für mich, aber ich werde so zu den jeweils richtigen Schlägen gezwungen.

2. Wenn ich eine jetzt noch fehlende Grundsicherheit in den Schlagtechniken bemerke, setze ich zudem auch meinen richtigen (NI + GLN) Schläger ein und drehe, wobei ich mich darauf konzentriere, nach jedem Schlag in die Grundstellung ( VH NI / RH GLN ) zurückzudrehen, selbst wenn ich danach sofort wieder propellern muß.


Ist das ein realistischer Ansatz ?

Hat jemand noch andere Ideen ?

Oder bin ich mit 55 J. einfach schon zu alt, um so etwas Grundlegendes noch zu erlernen ?

Hi Cogito,

ein Problem beim Drehen ist das Drehen an sich.
Das Gefühl ist plötzlich ganz anders.

Nach jedem Schlag in die Grundstellung ( VH NI / RH GLN ) zurückzudrehen mag sich auf den ersten Blick vernünftig anhören.
Doch wenn sofort wieder zurückgedreht wird braucht man schon ein begnadetes Ballgefühl und vor allem gute Fein- und Fingermotorik.

Auch das Training mit z.B. Noppeninnenbelägen auf VH + RH gleichzeitig ist nur bedingt eine Lösung. Nicht nur das die Schläger ein ganz anderes Gewicht haben (bei ox-Noppen), auch die Kombinationen bei den Spielzügen sind anders. Was ist z.B. wenn du einen RH Spin ziehst und der Gegner auf die VH blockt. So schnell drehen ist schweeer und wie dann den Ball mit langen Noppen annehmen. con

Mein Tip ist: Mit deinem Wettkampfschläger trainieren und gegen (natürlich schwächere) Gegner einen Satz lang (oder auch ein ganzes Spiel) die Noppe auf der VH bzw. Noppeninnen auf der RH spielen.

Erst dann kommen erfolgsversprechende Spielzüge zustande.
z.B. einen richtig schönen Seitenschnittaufschlag mit der RH und dann mit den Noppen auf der VH nachsetzen. Bringt viele Gegner zum schwitzen und macht noch höllisch Spaß. smoker

Wie "markn" es schon andeutet. Der erste Ball mit der Noppe auf der VH ist der Rollaufschlag - lang und schnell !!!!

Das "Drehen" ist, imo nicht eine Frage des Talentes! sondern die eines guten Coaches.
Viele Schläge bedarf es nicht an Ballgefühl (z.B. der Schuß) sondern "nur" einer bewussten bekannten Abfolge von Bewegungen und etwas Hand-Auge-Koordination. Und das ist alles erlernbar und trainierbar.

Ich bin Bewegungstherapeut und trainiere schon viele Jahre Spieler speziell mit glatten noppen. Denke sogar recht erfolgreich.


PS: Einen Schuß (VH sowie auch RH) trainiert man am sinnvollsten am Balleimer.
Es brauch viele Wiederholungen (mind. 500) bis der Körper einen Bewegungsablauf speichert.
Holz: Code 812
VH: Friendship Higher 1,5
RH: Hallmark Mirage 1,0

#16 MaikS

MaikS

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Geschrieben 04 Januar 2007 - 03:21

Das schwierigste am drehen ist zu erkenne, wann man drehen sollte.
Wann kommt zum x-ten mal der Aufschlag des Gegner lang ohne schnitt in meine Noppe, wann legt der gegner harmlos in die Noppe ab oder zieht locker ohne schnitt.
hohe Bälle, also wirklich hohe Bälle sind auch mit NI RH schwer.
Mein Doppelpartner hat das gleiche Problem wie du. Wenn er im Doppel hoch auf der RH angespielt wird, schupft er den ball mit seinen griffigen Noppen von 1m über Plattenhöhe zurück.
Wir haben jetzt vereinbart solche Situationen im Training zu üben, und zwar das er umläuft.

Die zweite Schwierigkeit beim Drehen ist für mich, es wirklich in das Spielkonzept einzubinden, nicht zu offensiv zu werden. im Training mag das alles gehen, aber im Spiel ist es meist effektiver, doch die Noppe zu nehmen und dann lieber damit aggressiv zu aggieren.

Daher mein "Rat": Wirklich nur für sichere Bälle drehen. Alles andere bringt mehr unsicherheit. Dann ist auch der Überraschungseffekt viel größer.
Ausnahme ist ein Gegner der selber GLN spielt: Wer da besser dreht gewinnt meiner Erfahrung nach das Spiel. Meine Einzige Chance wenn ich gg ca gleichwertige Noppenfuzzis spiele^^
Wenn man auf der VH mit den Noppen erwishct wird...tja...da spiele ich auch immer nur einen klassischen Abwehschlag, über dem tisch eine Art scheibenwischflip.
mehr kann ich dann auch nicht. Aber es lohnt imho auch nicht das zu trainieren, du solltest einfach extrem selten da erwischt werden.

generell gute Übungen zum drehen lernen sind erst regelmäßige Übungen wie Falkenberg mit z.B. 2 RH Bällen alls NI spielen. (technik muss dann aber vorher schon sitzen)
Als Steigerung unregelmäßige Übungen. Das finde ich aber wirklich hardcore.

MfG

#17 ledzep1981

ledzep1981

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Geschrieben 09 März 2010 - 05:59

Hab jetzt seit neuesten kurzen Noppen auf der RH: Kokutaku 119 Tuple Japan in 1.8

Werde zunächst mal nur beim Aufschlag drehn. Bringt halt schonmal mehr Variation in meinen RH-Aufschlag. Danach zunächst mal wieder zurückdrehn um es am Anfang nicht zu kompliziert zu machen. Muss ja erstmal mit dem Belag umgehn können. Mal schaun ob ich mit der Zeit mehr Variationen hinkriege hab bisher immer beidseitig NI gespielt. Mir gehn bloß gegen manche gegner die Optionen aus weil ich net wirklich net guten RH Top habe und eigentlich lieber auf der RH kontere bzw. schieße und blocke.




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