Zum Inhalt wechseln


Foto

TT Master Swing Back Special


  • Bitte melde dich an um zu Antworten
2 Antworten in diesem Thema

#1 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

  • Admin
  • 3.562 Beiträge

Geschrieben 05 November 2006 - 12:46

Dirkomat

Spielklasse : Bezirksklasse Brett 1, Landesliga Ersatz
Holz: KKS5
Vorhand: Rev. Cor 1.8

Laut Infos aus diesem Forum soll der Swing Back schwer zu spielen sein am Anfang. Dementsprechend hatte ich viel Respekt vor dem Belag...kurzum...alles Quatsch.

Vorhand spiele ich immer TopSpin und Angriff, Rückhand halt ich hin mit leichter Vorwärtsbewegung , steche ab und spiele Druckschupf...ganz selten greife ich mit Noppentop an...


Am Ende des Vorhandtraining spielte ich zunächst den Noppenbelag dann mal auf der Vorhand in der Abwehr. Von den ersten 10 Bällen kamen alle 10. Ich dachte ich spinne.
Einige waren noch ein bissl hoch, weil man mehr Energie reingeben muss als beim SuperSpecial aber ich war schon sehr sicher.

Nach 20 Minuten Rückhand kontern/TopSpin hielt ich dann die Noppe rein...es war der Hammer.

Der Ballabsprung ist flach, der Belag etwas langsamer als der SuperSpecial.
Egal wie feste die TopSpins waren sie flogen nicht über den Tisch. Einige landeten im Netz, aber das emfinde ich als positiver als wenn sie zu lang sind.

Mein Trainingspartner der sehr gut gegen Noppen spielt (Landesliga mitte) konnte meistens den zweiten (wenn der der 1. TopSpin schnell war), aber erst recht nicht den
3. nachziehen (egal ob VH oder RH). Da seine stärke die RH ist und Noppenspieler meist damit nicht zurecht kommen, empfand ich das als sehr angenehm.

Der Unterschnitt somit am Tisch sehr gut.

In der Abwehr hatte ich eine sehr gute Kontrolle (auch wieder Vorteil durch den flachen Ballabsprung). Auch der Unterschnitt geht doch in Ordnung. Zumindest bis Landesliga denke ich.

Ich möchte gar nicht dran denken wie sehr mir der Belag in zwei oder drei Wochen liegt. Ich habe erkannt das für meine Spielweise, der SuperSpecial wohl ein wenig zu schnell mit etwas zu hohem Ballabsprung ist.

Hin und wieder bei Schupfbällen vom Gegner, habe ich mit Druckschups und sogar Nopptentops reagiert, auch da war die Kontrolle und die Platzierung einfach super.


Ich dachte der Belag ist wieder viel Lärm um nichts, aber das Ding bleibt drauf auch morgen zum Meisterschaftspiel

#2 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

  • Admin
  • 3.562 Beiträge

Geschrieben 05 November 2006 - 12:47

ttulli

Spielklasse: Landesliga TTVWH
Holz: KSK 06 mit Birke in der RH (schnellere Variante)
RH: Swing Back Spezial OX (SBS), Referenzbelag Superblock OX
Ich habe den SBS ohne Folie direkt auf das Holz geklebt.
VH: Tibhar Nimbus 1,8


Äußerer Eindruck:
Die Noppen des SBS sind sehr hart, härter als beim Superblock in aktueller Mischung. Zum alten Superblock kann ich nicht mehr vergleichen, da meine zwei Exemplare weich gespielt sind.
Die Oberfläche ist extrem glatt, glatter als meine aktuelle Superblockmischung und auch glatter als meine gut eingespielten alten Superblocks.
Die Oberfläche der Noppen glänzt etwas mehr als die Behandlung des Superblock. Außerdem ist die Behandlung nicht ganz einheitlich, einzelne Noppen glänzen mehr als andere. Vom Aussehen ist der Superblock deutlich besser gelungen. Der SBS erinnert mich ein bischen an meine Selbstversuche mit Sekundenkleber vor einigen Jahren. Meine besseren Exemplare sahen damals auch nicht schlechter aus, als der mir zugeschickte SBS. Mit dem Unterschied, dass dieser Belag wohl legal ist und eine Nachbehandlung ausgeschlossen, da ich direkt beim Hersteller bestellt habe.

Tempo:
Der SBS ist etwas schneller als der alte Superblock. Im Vergleich zur aktuellen Mischung ist das erhöhte Tempo aber kaum zu merken. Lässt man den Ball auf dem Schläger ticken, springt er etwas höher weg, was schon auf ein höheres Tempo schließen lässt. Im Spiel macht sich aber genau ein gegenteiliger Effekt bemerkbar. Block, Druckschupf, Stopball kommen kürzer. Dies könnte zum einen an dem deutlich flacheren Ballabsprung des SBS und zum anderen an der glatteren Oberfläche liegen. Einzig bei der Schnittabwehr hatte ich das Gefühl, dass der Ball etwas länger kommt, was nicht von Nachteil ist, da mir die Schnittabwehr mit dem Superblock oft im Halbfeld verhungert ist.

Block:
Der Block ist sehr kontolliert und mit sehr, sehr viel Schnittweiterleitung zu spielen. Ich hatte den Eindruck das mehr Schnitt im Block ist als mit dem SB. In den Tests bei noppen-test wird immer wieder auf eine hohe Fehlerquote beim Block hingewiesen, da der Belag sehr empfindlich auf nicht genaue Schlägerblattstellung sei. Dies kann nach meinem ersten Test nicht bestätigen. Ich musste den Schläger etwas mehr aufmachen als beim SB, dann ging alles problemlos.

Druckschupf:
Der SBS ist für diese Schlagart wie geschaffen. Der Ball fliegt sehr flach, springt dann auch flach vom Tisch ab und fällt dem Gegner richtig vom Schläger. Bei den ersten Bällen schaute mich mein Partner etwas ungläubig an. Ich trainiere oft mit ihm und der Druckschupf mit dem SB bereitet ihm keine Probleme mehr.
Der Auflagreturn macht mit dem SBS besondere Freude. Egal welcher Schnitt im Ball ist, er kann sofort attackiert werden.

Liften, Schuss:
Das ist schon mit dem SB nicht ganz einfach und auch der SBS fordert hier eine gute Technik. Ich musste den Ball extrem offen annehmen und dann beim Balltreffpunkt sehr schnell zuklappen. Dies liegt wohl auch an der extrem glatten Oberfläche. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, kamen die Bälle sehr gefählich; sie vielen dem Gegner richtig vom Schläger.
Die oftmals beschriebenen "Seitwärtswischer" als Angriffsball kann ich nicht und so fällt ein Urteil darüber aus.

Fazit:
Ich war überracht, wie schnell ich mit dem SBS zurecht kam. Nach dem Training meinte mein Partner sogar, ich hätte mit dem SBS einen sichereren Eindruck gemacht als mit dem SB aktuelle Mischung.
Der Block hat extrem viel Schnitt.
Der Druckschupf und der Angriffsball sind sehr effektiv spielbar.

#3 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

  • Admin
  • 3.562 Beiträge

Geschrieben 17 Dezember 2006 - 12:39

fobin

Spielklasse: Spanien/untere Klasse
Holz: brandneues bgrin.gif Backspin Starlight (BSL) Grossblatt anatomisch
VH: Sriver 1.7 und Domination 1.5
RH: SBS rot ox

Vergleichsholz (Option 1) KSK 06 Mittelblatt - Rh (Birke) HO ox - Vh Palio Hadou 1.8 schwarz

Das Holz habe ich mir extra fÜr den Belag bestellt. Ich wollte das ewige hin-und-her mit der LN-Holz Kombi vermeiden unsure.gif

Erstmal, die VH:
Am ersten Tag habe ich den Sriver getestet. Das Holz kam mir irgendwie zu flummig und leicht vor. Ich konnte trotz des geringeren Tempos (im Vergleich zur Option 1) nicht besser reinhacken am Tisch, was eine meiner grössten Kummer im Moment darstellt. Topspins hatten auch viel weniger Durschlagskraft und Blocken ging auch nicht einfacher. Das Erlebnis war etwas frustrierend, muss ich auch sagen. Wollte schon mit dem Versuch aufgeben, aber zum Glück gab ich nicht nach und griff zum Domination.
Komisch ist es, aber mit dem Domination (härter als der Sriver) kam ich sofort klar. Topspins aus der Distanz sowohl als Blocken und Topspin am Tisch waren viel einfacher zu spielen und mit genügend Power für meine Technik, d.h. lange Ausholbewegung.
Bin ja gespannt wie es mit dem schon bestellten Varispin 1.8 klappt...

Zur RH:
Der SBS ist einer von diesen Belägen wo man sofort merkt, da ist was drinnen smile.gif
Grund: am ersten Tag hatte ich die gleichen Probleme wie mit dem Palio BE.
Fazit: nach 2 TE habe ich schon festgestellt, man muss die Technik gegenüber dem HO etwas, bzw. viel umstellen in Richtung agressiver Spiel.

Block am Tisch: mit dem HO hatte ich mehr Gefühl, HO war auch sehr eingespielt, Noppen sind viel weicher geworden. Das heisst aber lange nicht, dass weniger US in den Bällen war, nur man muss bemerken, dass die Rückmeldung beim SBS weniger ist.
Ich trainiere eine Mannschaft, dessen bester Spieler das Handgelenk stark einsetzt. Somit hat er weniger Probleme die unterschnittene Bälle zu ziehen. Genauso wie beim HO hatte er also "keine" Mühe die Blockbälle nach und nach zu ziehen, NUR beim Endschlag, nach dem 2-3 Topspin landete sein Schmetterball ins Netz, zu 90%. Und, ich wiederhole, er spielt wirklich gut gegen Noppen.
Die Blocks kamen etwas flacher als beim HO, waren aber auch etwas schwieriger für mich. Schon am ersten Tag konnte ich genauso einfach, bzw. oft sowohl kurz wie lang blocken. Dabei war meine Fehlerquote ca. 30% höher als beim HO.

Off-Spiel mit LN :Ihr weisst schon was ich damit meine, oder?? bgrin.gif Liften, anheben und Druckschupf.
Leut, ich bin total verwundert. jeder Druckschupf war ein Punkt für mich. Muss man auch mutig in den Ball gehen, nix Halbherziges. Wenn man aber den richtigen Ball auswählt und Schlägerblattstellung einigermassen stimmt, dann ist Schluss, entweder direkter Punkt oder beste Vorlage für den Schmetterball 25.gif
Auf Schupfbälle vom Gegner gibt es nur eine passende Antwort: OFFENSIVE.
Wollte ich einen US-Ball zurückshupfen, dann machte der Ball eine genauso komische Kurve nach unten wie beim Palio BE, da kann ich mich genau erinnern. Man, waren das geile Zeiten... unsure.gif
Auch wenn man die US-Bälle nur sanft anhebt, kommen manchmal wunderbare Kurven zustande.

klassische Abwehr: Erst beim zweiten Training kamen die Bälle flach und konstant wie beim HO. Kann man aber deutlich einfacher variiren als beim HO. Selbst die Heber weit von der Platte sind gefährlich. Wird man nach vorne gezwungen mit einem Schupfball, dann kann man den Ball zum Elbogen heben und dann stellt man sich für den Topspin hin und Schluss. Gegner verrechnen sich meist mit diesem kurzem, im Prinzip harmlosen Heber, und schlagen ins Netz.




Besucher die dieses Thema lesen: 0

Mitglieder: 0, Gäste: 0, unsichtbare Mitglieder: 0