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#1 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

  • Admin
  • 3.562 Beiträge

Geschrieben 28 Juli 2007 - 12:00

KurzeNoppe

Spielklasse: Bezirksklasse/Kreisliga
Holz:
VH: Pistol 2,0mm
RH: C&F OX

Zu allererst muss man bereit sein, sein Schlagrepertoire neu zu überdenken und auch meine Spielphilosophie muss deutlich agressiver werden. Pures hinhalten und auf den Fehler des Gegners warten bringt nix, da man hier total harmlos ist und/oder eh schon eigene Fehler macht, bevor sie der Gegner machen kann. Der Katapult des C&F selbst ohne Schwamm ist um Klassen dramatischer als z.B der meines SB. FAngen wir also voren an:

1. Aufschlag: Die Aufschlagannahme machte mir zu Beginn große Probeleme, da der C&F recht griffig ist und ich Unterschnittaufschläge gerne ins Netz legte und Seitschnittaufschläge neben der Platte landeten. Pures Hinhalten:Fehlanzeige. Lange Aufschläge wollen spät und weit hinter dem Tisch angenommen werden und können dann aber mit einer sägenden Bewegung bei fast wagrechtem Schlägerblatt sehr schön flach, lang und schnell retourniert werden, so dass der schon zum Angriff bereitstehende Gegner kaum die Chance hat, gezielt zu ziehen und sich gut zu stellen, was einen erst einmal ins Spiel bringt. Kurze Aufschläge mit viel Schnitt wollen gefühlvoll gehoben werden, können dann aber nach Belieben mal kurz, mal lang und in alle Ecken oder die Mitte gelegt werden. Hier ist die Platzierung des Balles der Vorteil bringende Faktor, weniger die Schnittweiterleitung, wie man sie von den GLN kennt. Leere Aufschläge können gut angekontert, kurze leere Aufschläge herrlich geflippt werden. Dies führte nicht selten zum direkten Punktgewinn, da der BAll sehr stark abtaucht. Fazit: Nach etwas Eingewöhnung wegen der relativen Schnittanfälligkeit machen sich die positiven Aspekte des C&F deutlich bemerkbar. Es ist nicht mehr so einfach nach einem leeren Aufschlag einfach durchzurohren, da ich jetzt selbst in der Lage bin, den Schnitt zu variieren.
Eigene Aufschläge mit der Noppe sind ähnlich wie früher eine gern genommene Abwechslung, die bisweilen zu direkten Punkten führen, zumindest aber nicht als Kanonefutter verwendet werden können.

2.Blockspiel: Hier hatte ich naturgemäß die größten Schwierigkeiten. Wenn man den Schläger einfach mal so hinhält wie früher beim SB, dann machen die Bälle alles, aber sie landen nicht auf des Gegners Plattenhälfte. Mal tauchen sie direkt ins Netz, meist abetr machen sie Kunstflug ähnliche Loops um dann der Wandvertäfelung hallo zu sagen. Hier ist gaaaanz viel Gefühl gefragt. Extrem gefährlich aber sehr schwierig ist ein offensiv angegangener Block, bei dem der fast aufrecht stehende Schläger tief in den Ball geführt wird. Kommt dieser an, ist er kaum zu retounieren. Allerdings ist meine Fehlerquote hier sehr hoch. Passive Blocks mit etwas weiter geschlossenem Schlägerblatt hingegen machen dem Gegner nicht die großen Probleme. Hier empfiehlt es sich, leicht über den Ball zu gehen und ihn etwas zu führen, dann kann die gute Platzierung gewinnbringend sein. Länge und Geschwindigkeit sind hier die Trümpfe. Abgestochene Bälle entwickeln einen starken Unterschnitt und werden meist unter dem Netz zurückgespielt. Doch Vorsicht: Auch hier gilt, wer nur hinhält und sich noch in seeliger Erinnerung an die GLN darauf freut, den Punkt dank Schnittweiterleitung zu machen, der wird böse überrascht. Der Blockball ist meiner Meinung nach vorbereitend. Den Gegner durch Länge und Platzierung bei hohem Tempo dazu zu bringen den Notball zu spielen, der dann abgeschossen werden kann, das ist hier das Prinzip. Die eigenen Notbälle, die man früher mal eben so aus dem Handgelnk einstreute und die dann die irrsten Kurven flogen gibt es nicht. Wird der Ball nicht bewusst getroffen, ist er weg. Da lieber einen Schritt zurück und die Sense rausholen. Also weiter zu Punkt 3...

3. Unterschnittabwehr: Fast wäre ich verzweifelt. Die Unterschnittabwehr aus der Halbdistanz oder von ganz hinten, früher gerne auch mal gespielt mit dem SB und vor allem im Doppel dank meines lauffaulen Partners immer wieder gerne eingesetzt, wollte so gar nicht gehen. Bis ich mein Schlägerblatt weiter öffnete und meinen Arm mehr durchschwang. Das kurze Abgehacke brachte nur Luftbälle zustand. Ganz offenes Schlägerblatt und dei richtige Sense allerdings brachten brachiale, flache und extrem schnittige Bälle, die sehr wenig nachgezogen werden konnten. Spätestens der 3. war der Winner. Sehr lang zu spielen, den Gegner so in schlechte Stellung bringen und dann kam nicht viel zurück. Ist jetzt nicht so mein Spiel, kann aber in der Not durchaus sicher eingesetzt werden.

4. Angriff: Hier entfaltet der C&F ganz eigene Qualitäten. Flip und Schuss gingen auf Anhieb hervorragend. Bälle die kurz aus dem Handgelenk gepeitscht wurden entwickelten ein Mörder Tempo, waren flach und flogen äußerst krumm. In Schupfduellen oder wenn der Gegenr ablegt nach Blockball kann infernalisch zwischen geschossen werden. Diese Qualitäten kannte ich vom SB ja logischerweise nicht und muss sie noch viel mehr in mein Spiel einbauen. Man kann den BAll herrlich treiben und so den Gegenr ins Laufen bringen bis er den Notball spielt der dann von der KN gekillt wird. Offensiv ist der C&F eine Wucht. Ich habe da noch Nahholbedarf, aber den werde ich decken und dann geht es los, jawohl.

Gesamtfazit:

In ox ein ausreichend zu kontrollierender, durch Scnittwechsel und brachiale Drchschlagskraft störender Belag, der alle Facetten des modernen Abwehrspieles unterstüzt ohne dabei so leicht auszurechnen zu sein wie eine GLN. Das Störpotential der GLN beim Hinhalten und im Passivspiel hat er naturgegeben nicht, aber wer sich traut selbst was zu tun, der hat ganz neue Möglichkeiten.




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