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Technik zu Re-Impacthölzern


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#1 Achim

Achim

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Geschrieben 18 Februar 2018 - 04:30

 
Bei Re-Impact ist das Spielholz genauso wichtig wie die Spielbeläge, da auch die Hölzer  unter bestimmten Technikvoraussetzungen hohes Spinaufkommen haben können.
 
Dabei ist es immer wichtig, ein leichtes Komplettgewicht incl. Spielbeläge zu schaffen. So haben wir eigentlich in der Mehrheit mehr Hölzer im Programm, die wesentlich dicker als normale Hölzer sind und mit dem immer dicker werden auch über ein vergrößertes Sweetspot verfügen.
Wenn Hölzer aber dicker sind, sollte man hier  die Schwammstärke unter Umständen aufs Minimum beschränken, denn der Spielkontakt soll ja auf dem Holz ankommen.. Spiele  ich darauf also zu dicke Spielbeläge, dann kommt die Ballwirkung gar nicht auf dem Holz an.
Da der neue Ball höher  als ein Zelloloidball abspringt, hat man nun das Problem, daß der Gegenspieler die Bälle häufiger bekommt und somit die Ballwechsel wieder zunehmen können. Dadurch können sich Kunststoffbälle im zunehmenden Ballwechsel durch Wärmeentwicklung nun statisch aufladen. Die Folge daraus ist dann, das die statisch aufgeladenen  Bälle sich nun an reibungskoeffiziente Spielbeläge mit  klebrigen Oberflächen heranziehen und diese vom Spinverhalten stark verringern können. Ein ähliches Phänomen entsteht auch bei Langnoppenspielern, die deswegen eine schlechtere Spinumkehr erzielen.
 
Man möchte auch mit diesen neuen Bällen verhindern, das Spieler  frischkleben oder Langnoppenspieler mit verbotenen nachgeglätteten Noppen spielen. Gleichzeitig wollte man auch den Spielern beikommen, die den Ball beim verdeckten Aufschlag mit Ihrer eigenen Hand andrehen. Das alles geht mit dem neuen Ball nicht mehr, aber zu Lasten aller Tischtennisspieler, die so ebenfalls große Einschränkungen hinnehmen sollen.
 
Wenn Ihr also mehr Spaß beim Spielen haben möchtest, dann seid ihr bei Rendler Hölzern (Re-Impact) genau richtig. Meine Hölzer sind jedoch asymetrisch ausgelegte Schlägerformen, die Arm und Schulter entlasten sollen. Das Prinzip ist einfach und gut überlegt von mir, weil asymetrische Hölzer unterschiedliche nicht  gleichschenklige Längenmaße haben. Somit  ist der Griff in der einen Handfassung zu den Fingern kleiner gehalten als in der Innenhand.
Auf diese Weise ziehe ich das Holz in der Aufpressbewegung mit dem gesamten Blatt automatisch mehr nach unten, was zur Folge hat, das nun weniger Luftwiderstand in der Aufpressbewegung mit dem Ball entsteht. Auf diese Weise schonen Re-Impact-Hölzer die  Arm und Schultergelenke so entscheidend, das man tatsächlich viel Zeit zwischen der Annahme der Bälle und eine besondere Leichtigkeit in der Vorwärtsbewegung verspürt, die uns leistungsmäßig noch mehr aufbauen, weil wir nun kaum noch Kopflastigkeiten des Holzes verspüren.
 
Durch das Herunterziehen der Schlagfläche wird jedoch auch der Ball viel  flacher im Ballabsprung, so daß Spinbälle auch noch schneller nach unten abtauchen können. 
Die Asymmetrie der Schlägerform bewirkt jedoch beim Schlägerdrehen nun plötzlich eine ganz andere Griffhaltung, weil wir nun den kürzeren Steg des Griffes in der Innenhand halten und so weiter mit der ganzen Hand ins Schlägerholz greifen müssen, um sicheren Schlaghalt zu erreichen. Dadurch wird das Schlägerblatt nun sichtbar eingesteift und die Ballflugkurve steigt nun leicht an, während die Spielbälle nun viel direkter  und schneller werden als in der anderen Spielweise.
Es entstehen also automatisch zwei grundverschiedene Spieleigenschaften, weil wir unsere Griffhaltung im umgekehrten Bild ändern und so andere Spielvoraussetzungen schaffen. 
 
Um diese beiden unabhängig voneinander entstandenen Spielebenen noch weiter zu unterscheiden, habe ich  erfindungsgemäß  in Gegenrichtung der asymetrisch verlaufenden Schlägerform im gleichen Richtungsverlauf  zu unserer Hand diagonal verlegte Holzschichten im Schlägerholz eingebaut. Somit verläuft logischerweise die Diagonale in der Handführung mit den Einkerbungen in der Innenhand von rechts oben nach links unten und genau andersherum also seitenverkehrt gesehen dann durch die Schlägerdrehung nun von links oben nach rechts unten führend, weil wir ja als Rechtshänder in Rückhand ja auch bewegungsverkehrt in Linkshand bzw. umgekehrt als Linkshänder in Rechtshand spielen. Das ist auch der Grund, weshalb wir uns in der Rückhand immer so schwer tun, weil nur eine kurze Handbewegung vorm Körper möglich ist und eine lange Ballbewegung sehr technikabhängig nur gespielt werden kann.
 
Da Re-Impact-Hölzer nicht normal gesperrt sind wie eine Tischlerplatte, entstehen durch Schallwellenbewegungen andere Klangbilder, die eine Bewegung des Balles spürbar und andererseits durch Trommelwirkung hörbarer machen. Beides zusammen ergibt ein für uns identisches Hör- und Fühlmuster, das unseren Spieltrieb begeistert und uns risikofreudiger werden läßt. Je dicker diese Spielhölzer werden, umso besser wird das Ballgefühl, welches wir auf die Sensopunkte unserer Hand, in diesem Fall auf Daumen, Zeigefinger und Handballen gerichtet, wahrnehmen dürfen. 
 
Gleichzeitig sind dickere Hölzer  nicht nur gefühlvoller, sondern auch weicher in der Spielfläche, so dass Spielbälle weiter ins Holz eintauchen können und so dem Ball eine besondere Laufrichtung mitgeben, also den Laufwiderstand dem Ball entgegenwirken und dessen Intensität abhängig von unserer Technik und Laufbewegung ist. Da unsere Hände asymetrisch sind, hat das zur Folge, das der Ball deswegen auch  immer diagonal  zur Spielfläche hereinkommt, egal wie wir unsere Hände verdrehen werden. 
Somit hat man  durch die mögliche Holzdrehung und dann jeweils andere Griffhaltung nicht nur 2 unterschiedliche Spielebenen, sondern auch zwei unterschiedlich wirkende Spielflächen in den  Händen, die in einer symetrischen Ebene zueinander,  also in Vorhand und entgegengesetzter Rückhand  immer ein gleichwertiges Spielbild ergeben müssen,   so dass wir in Rückhand  als Rechtshänder in Linkshand spielen und umgekehrt der Linkshänder in Rechtshand in der Rückhand spielt. Durch die automatisch seitenverkehrt verlaufenden Diagonalen ist dieses Phänomen ja jetzt ganz einfach erklärt, denn der Ball kommt in der ersten Spielebene, - diagonalverlauf rechts oben nach links unten - gegen die Holzmaserung rein und verursacht so jede Menge Schallwellen, die das Tempo des Holzes beeinflussen müssen. Dreht man nun das Holz um 180 ° von der Rückhand in die Vorhand, kommt der Ball nun im Senkrechtverlauf  der Holzmaserung auf und das Holz verursacht so weniger Rollwiderstand, weil die entstehenden Schallwellen nun logischerweise viel geringer ausfallen müssen.
 

Bei Rendlerhölzern sollte man nach Möglichkeit immer eine Balancehand wie damals beim 38 mm Ball spielen; d.h. die Hand, die den Ball einwirft, wird als Zieleinrichtung vor dem Tischtennisball hergeschwungen.

So erreiche ich eine gute Technik, weil ich in einer Rückenlage eine optimale Grundspannung für die Vorhand halte, um wiederum einen spannungsfreien Vorhandarm zu erlangen. Wegen der Asymetrieauslegung  der Hölzer empfiehlt es sich, die Hand und Armbewegung geradeaus zu führen, so wie der Arm bei jedem Spieler individuell gesehen und automatisch schließt, muß man den Ball gar nicht mehr nach oben ziehen oder nach unten abdrücken wollen. Letzteres geht sowieso nicht, weil der Ball extrem tiefe Flugkurven erhalten kann, was aber auch technikabhängig zu sehen ist.

 

Die meisten Re-Impacthölzer sind Aktivhölzer, die nur in der steigenden Ballphase den höchstmöglichen Spin abgeben können, weil die Deckblätter so dünn sind, dass diese den Katapult des Holzes so schnell auslösen, das eine lange Ballbewegung technikgebunden ist. Für abfallende sackende Bälle benötigen wir also  ein Holz mit dickeren Außenfurnieren, damit sich die Ballbewegung auf dem Holz über eine größere Spielblattfläche trägt oder es schon Re-Impacthölzer gibt, die neuerdings so gar beide Spieltechniken erfüllen können.

Das ist z.B. das alte Kultholz Krenzer Konterspin 5 und jetzt das neue Turbo.

In Kürze wird auch das neue Preference veröffentlicht werden. Turbo und Preference sind bei Re-Impact = 2 Neuheiten, mit denen man beide Spieltechniken, als die kurze in der steigenden Ballphase und die lange in der fallenden Ballphase mit der höchstmöglichen Spinentwicklung unterstützen kann und beide Hölzer sind auf den 44 mm geteilten asiatischen Brettchenball, wie  auch alle anderen Dreamkombinationen   entwickelt worden. 

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At Re-Impact the blade is considered to be as important as the rubbers, for blades themselves can (when certain technical requirements have been fulfilled) have a high potential for producing spin.

 

At that, it is always important to keep the combination of blade and rubbers as lightweight as possible. Most Re-Impact blades may be thicker than normal blades (among other things because this helps to enlarge the sweet-spot) but thicker blades should as a rule be combined with thinner rubbers – under certain conditions even with rubbers that have as thin a sponge as possible, which minimizes the overall weight.

Playing with rubbers which have too thick a sponge, and which are technically equivalent to the blade’s potential to accelerate the ball (e.g. factory-tuned rubbers), may result in a negative interaction between blade and rubber, even to the extent that the actions of blade and rubber neutralize each other.

 

The new plastic ball has a higher bounce than the celluloid ball, which allows the opponent to return the ball more often and tends to make rallies longer. As a result, the temperature of a plastic ball increases during the rally to the extent that the ball is charged with static electricity. Statically charged balls are (electrically) attracted to rubbers with high friction, that is they tend to cling to them, thus dramatically decreasing their spin potential. The same phenomenon results in less reversal with long pimpled rubbers.

 

The plastic ball was introduced because it would prevent speed-gluing even if officials failed to notice it, as well as playing with long pimpled rubbers that were treated to make them frictionless, and the practice of some players to make the ball spin with their fingers unnoticed when they serve. These prohibited practices are now no longer feasible, but it has come at the expense of all players, for the ball limits the playing possibilities for everyone.

 

Whoever wants to increase the playing possibilities and regain the pleasure in playing with less limits does well to choose a Re-Impact blade. For my blades have an asymmetric shape, which is designed to decrease the stress in arm and shoulder. The principle involved is simple and clear – an asymmetric blade, with one side longer than the other, will automatically be closed when a stroke is performed, and this diminishes air resistance. This decreases stress in arm and shoulder so much that a player will be able to move the blade with significantly more ease and speed, thus gaining time for his returns, as well as a finer touch. Closing the blade will also influence the trajectory of the ball, which will increase the effect of topspin balls as they will dip much faster. You will have this benefit when you hold the handle of the blade so, that the notches in the handle touch the palm of your hand, not the fingers.

 

If a player reverses the blade (so that now the notches will touch the fingers, not the palm of the hand) the asymmetric shape will be reversed and automatically the hand will grip the handle deeper, stiffening the blade as a whole. As a result the ball’s trajectory will now be higher and more linear, and the speed will tend to increase.

 

Depending on the way it is held, then, a Re-Impact blade will display one of two different characters.

 

Opposite to the direction of the asymmetric blade’s head there is a built-in diagonal in my blades. The wood plies are glued diagonally together. This diagonal runs from the upper right part to the lower left part of the head when you hold the handle so that the notches touch the palm of your hand. It runs in the opposite direction, upper left to lower right part of the blade’s head, when you reverse the blade. As our hands are asymmetrical, the ball will always come in along the diagonal; therefore, the built-in diagonal ensures ideal contact with the ball. The design also helps (the thicker the blade, the more) to create sound waves and sound patterns that reveal audibly the behaviour of the ball – you will also feel, by percussion, how the ball bounces and spins. Feeling and hearing come together in recognizable patterns, which inform the player, increasing his touch and allowing him to play with more feeling and more risk. This way, thicker blades provide finer touch. But they are also softer, so balls can dig in deeper. This allows, depending on your technical abilities, to have better control over the ball and its spin.

 

Thus, by reversing the blade, a player has in one blade two different playing characters; and, due to the diagonal, the forehand surface and backhand surface will be different as well for the two characters. As a result, when a right-handed player plays with the backhand, he will play like a left-handed player using the forehand, and vice versa. For the diagonal in the blade changes direction when the blade is reversed.

In the normal or 1st position (notches touching the palm of the hand) and the diagonal running from top right to bottom left, contact with the ball produces soundwaves running against the direction of the wood’s fibres (thread); this will dampen the speed and increase spin. Reversing the blade to the 2nd position (notches touching the fingers) the opposite will happen, so speed will increase and spin decrease.

 

Playing a Re-Impact blade one should always use the free arm as balancing arm. This enables to build tension in the back and diminish tension in the playing arm. The asymetrical design makes it desirable to move the arm straight forward when performing forehand strokes; that is, as the playing arm will automatically close the blade, one should not try to do this extra, since this is not required. Pulling the ball up or pushing it down by express movement of the arm is made redundant by the design of the blade. Pushing it down will even lead to netting the ball, as it will dip faster anyway.

 

Most of the Re-Impact blades are active blades, which will only produce maximum spin when the ball is contacted in its highest point or when it is coming up. This is due to the very thin outer plies, which allow the blade to react so fast on contact with the ball that a long arm movement is counterproductive. If a player prefers to loop balls that are past the highest point and descend, he will need a classic design, that is one with thicker outer plies that spread the impact of the ball over the surface of the blade. There are, however, a few models which can do both, for instance the old cult blade Krenzer Konterspin 5 or the new Turbo and Preference. Turbo and Preference are Re-Impact=2 novelties, allowing ball-contact for looping at any phase of the balls trajectory, be it descending or ascending. They, and all Dream-combination blades, are also designed to function optimally with the Asian 44mm hard bat ball.


*** Re-Impact GmbH , Onlineshop http://www.re-impact.de/, international: http://www.re-impact.com/ Geschäftsführung Achim Rendler, Tel für Beratungen zwischen 10 - 17 Uhr  oder nach Terminvereinbarung möglich, 

(mobil 0170-9016783 oder -Festnetznummer 05443-9209999  / Fax +49 (0)5443-92 97 34, Mail service@re-impact.de

 





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