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Rendler Krenzer Spezial Kombi


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9 Antworten in diesem Thema

#1 Cogito

Cogito

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Geschrieben 13 Februar 2004 - 02:39

NICOLE

Hier mein Testbericht zum oben genannten Holz!
VH 1,8 Innova prem.(nicht geklebt)
RH 1,5 Jap.Tech balance
mein erster eindruck: das holz ist unglaublich leicht und liegt super in der Hand.
habe mich beim spielen sofort wohlgefühlt, als hätte ich nie etwas anderes gespielt! bin mit vh-kontern angefangen. direktes anschlagverhalten, man konnte den ball regelrecht spüren und unheimliche kontrolle. der vh topspin ist unglaublich. habe verschiedebe topspins gezogen. schnelle mit viel tempo und ich mußte gleich feststellen, (du mußt nicht mehr kleben) aber auch langsame mit viel effet. kann es nur bestätigen. bei den langsamen topspins ist soviel effet bzw. katapult drin, daß mein gegenüber sie reihenweise über den tisch geblockt hat und du dich nur fragend anschaust, mein Gott was geht hier ab. auf der rh limba-funier klappte der Block zu anfang nicht so gut! probierte beim zweiten training einen dünneren Belag s.o. und siehe da: unglaublich, hatte von nun an ein super gefühl in der rh. konnte die bälle sehr gut blocken und ein unheimliches weiches anschlaggefühl speziell auf der rh. ich weiß, es hört sich jetzt komisch an, aber ich hatte das gefühl als könnte ich die bälle rübertragen. man kann es schlecht beschreiben. man konnte den ball richtig führen. sage nur eins, unbedingt selbst ausprobieren!
mein fazit:
bin völlig begeistert! kann mir ehrlich gesagt nichts besseres mehr vorstellen. sehr empfehlendswert! sage nur einmal rendler immer rendler!

#2 Cogito

Cogito

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Geschrieben 13 Februar 2004 - 02:40

MRWADE

Hallo Leute!!

Hier meine Erfahrungen mit dem Krenzer Spezial Kombi.

Das Holz habe ich in der langsamen Variante getestet und der griff war ein konischer Kegel 11 cm lang.
VH: Buchefunier Donic Desto F3 1,8 mm
RH: Limbafunier Tibhar Grass def. 1.0 mm

Die von mir bisher gespielten Rendlerhözer sind Krenzer T2 original, Krenzer T1 original, MA1- Kombi.

Als erstes zum Griff. Mit dem konischen Kegel liegt das Holz super in der Hand. Der Griff ist für mich gebucht.Ich werde demnächst nur noch Hölzer mit diesem Griff spielen.
Das Holz ist optisch sehr schön mit den Edelversiegelten Griffschalen.

VH:Bucheseite mit Donic Desto F3 1,8. Den Belag habe ich bis jetzt auf allen Rendlerhölzern gespielt.
Beim einspielen merkte ich sofort die guten Kontereigenschafte auf der Vorhand, das resultiert wahrscheinlich aus dem flachen Ballabsprung.
Dann gings zum Topspin, da hatte ich das gefühl mein Topspin hätte nicht mehr soviel Rotation,aber das Tempo und die Kontrolle waren gigantisch.
Auch beim Topspin zeigte sich ein sehr flacher Ballabsprung.
Gegentopspin am Tisch und Block gingen nach kurzer Eingewöhnungsphase sehr gut.
Flip ging sehr leicht zu spielen und wenn ich mich getraut habe konnte ich über dem Tisch sehr gut Topspin spielen.
Der Schuß mit dem Holz war gigantisch. Schupfball am Tisch hatte mit einer kurzen Handgelenksbewegung sehr viel Unterschnitt.
So jetzt zum Nachteil für mich. Dadurch das ich die Bälle sehr schnell und flach übers Netz gezogen habe, kamen sie auch sehr schnell und flach zurück(Wenn der Topspin nicht direkt ein Punkt war)und dadurch habe ich mich selbst unter Druck gesetzt. Ich hatte meistens das Gefühl das ich weniger Spin im Topspin hatte als mit dem Krenzer T1 original.
RH:Tibhar Grass def 1.omm Der Belag ließ sich wie auf allen von mir gespielten Rendlerhölzern super spielen.Ich hatte das empfinden das ich auf diesem Holz selbst mit dem recht ungefährlichen Grass eine grössere Schnittumkehr hatte.Noppen top,aktiver Block und Schuß gingen sehr gut.

Mein Fazit:
Da hat der Achim ein super Holz gebaut.
Aber für mich ist das Holz auf der VH zu schnell.ich war mit dem Holz nicht in der lage langsame Rotationsreich Spins zu spielen.RH war eigentlich sehr gut, aber durch das von mir verursachte Tempo im Spiel habe ich mich mit der RH auch nicht ganz so wohl gefühlt.Ganz besonders ist mir das gegen nominell stärkere Gegner so gegangen.

#3 Cogito

Cogito

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Geschrieben 13 Februar 2004 - 02:42

BENJAMIN

Holz: Krenzer Kombi Spezial 13 mm VH Buche RH Limba - Kegelgriff - Grossbaltt
VH: Stiga Neos Tacky 1,5 mm schwarz - ca. 24 Stunden vor dem Training mit Normalkleber montiert.
RH: Joola Fakir OX rot

Hallo zusammen,

ich hatte jetzt die Möglichkeit die oben genannte Kombination zu testen. Hier jetzt einige Eindrücke.
Der Kegelgriff liegt sehr angenehm in der Hand, lässt sich sehr gut drehen und sieht durch die Edelversiegelung sehr edel aus
Nachteile bzw. Kritik: Der Kegelgriff ist nichts anderes als ein normaler konischer Griff, der sehr lang geraten ist. Dafür 20 Euro Aufpreis zu nehmen ist schon fast eine Unverschämtheit. Der Griff ist durch die Edelversiegelung sehr sehr glatt. Hier war händisches aufrauhen nötig - dies sollte für den Preis aber eigentlich schon vom Hersteller gemacht worden sein. Der Verarbeitung des Griffes ist gut, aber nicht sehr gut. Ich hätte mir gewünscht, dass das Griffstück zum Blatt hin, also da wo die Beläge aufgeklebt werden - etwas abgerundet wäre. Dies ist leider nicht der Fall. Der Teil wo der Daumen aufliegt (bei 1,5 mm Schwamm war dennoch etwas Höhenunterschied spürbar) ist nicht glatt sondern eckig. Dies hat meinem Daumen gar nicht gefallen und er hat sich mit einer Blase beschwert.
Girfffazit: der Griff liegt sehr sehr gut in der Hand, ermöglicht ein einfaches drehen und sieht edel aus. Die Verarbeitung ist aber leider nicht dem Preis entsprechend.

Allgemeine Verarbeitung:
Der Gesamteindruck des Holzes ist ausserordentlich gut. Ausser den oben angesprochenen Kritikpunkten ist das Holz einwandfrei verarbeitet. Auf jeden Fall besser als bei jedem anderen Holz welches ich bisher gespielt habe, sei es von Rendler oder einer anderen Marke. super!

Vorhand:
Die Vorhand ist fantastisch. Vom ersten Schlag an, war das Gefühl sehr positiv. Kontern war etwas gewöhnungsbedürftig, da der Ball einen sehr flachen Ballabspruch hat.. Nach kurzer Einspielzeit war dieser Schlag aber auch sehr sicher zu spielen (was man auch erwarten kann
Blockbälle sind sehr sicher und kontrolliert zu spielen. Der Ballabsprung ist flach und der Ball fällt relativ früh.
Angreifer die etwas später an den Ballg ehen hatten Probleme. Sehr schön war, dass ich auch schnelle Topspins sowohl kurz als auch lang blocken konnte. Sehr gut! Der Topspin, mein bester Schlag auf der Vh war mit diesr Holz/Belagskombination eine Wonne! Gerade auf Schupfbälle war mein Topspin ausserordentlich gut. Mein erster Trainingspartner, ein ausgesprochen guter RH Block/Konterspieler, bestägtigte mir, dass vor allem langsame Topspins, die nach kaum Rotation aussahen enorme Rotationswerte hatten. Hier machte er reihenweise Fehler. Schnellere Bälle hatten im Verhältnis zu anderen Rendlerhölzern zwar nicht mehr Rotation, aber auch nicht weniger. Die Flugbahn ist aber auch hier - bei schnelleren Bällen - wesentlich flacher.
Über dem Tisch hatte ich sonst immer meine Schwäche. Der Ball mit dem ich sonst am meisten Schwierigkeiten hatte, war ein kurzer Seitunter, oder Seitüberschnittaufschlag auf meine Vorhand. Mit so ziemlich jedem Schläger kann ich die Bälle zwar sicher zurückspielen, den Gegner aber kaum unter Druck setzen. Mit dieser Kombination ist das anders. Sobald der Ball lang genug ist, kann ich entweder weich mit enormer Rotation anziehen, oder eben auch hart. Wenn der Ball zu kurz ist, kann ich enorm gefährlich zurückschupfen (sehr viel Unterschnitt) oder sicher mit viel Spin flippen.

Fazit Vorhand: das beste Holz welches ich bisher spielen durfte! Ausgezeichnet, fantastisch, gigantisch und genial! Lob an den Meister!!!


RH: Den Fakir konnte ich vor eineigen Wochen schoneinmal ausführlicher testen, war damals auch recht angetan. Auch viele mir bekannte Spieler können diesen Belag äußerst eklig und gewinnbringend einsetzten. Hinzu noch die Prosa des Holzherstellers -.ich zitiere:
QUOTE
"Limbafurnier in RH: bei Langnoppen entwickelt sich eine phänomenale Schnittumkehr, die extremen Unterschnitt´s meistens nicht mehr zurückzuschupfen sind."

Dies kann ich leider überhaupt nicht bestätigen. Die Rückhand war eine einzige Katastrophe. Nichts ging. Die Schläger waren weder sicher (und ich kann eigentlich ganz gut mit Noppen umgehen), noch entwickelten sie Unterschnitt. Selbst Spieler, die sonst auf meine Noppen (zuletzt Superblock von Neubauer) sehr sehr schlecht spielten, hatten überhaupt keine Probleme. Die Schnittentwicklung war gleich null. Auch viel es mir extrem Schwer, die Bälle flach und kurz zu halten (wenn ich sie flach halten wollte, gingen sie gleich ins Netz oder sprangen sogar noch auf meiner Tischhälfte auf). Auch mein Druckschupf, mein bester Schlag auf der Rückhand wollte nicht kommen. Wie gesagt, es ging einfach nichts.
Ich kann allerdings nicht sagen, ob es direkt am Holz oder an der Kombination lag. Ich werde auf jeden Fall noch einmal den Superblock ausprobieren, in der Hoffnung, dass dies Besser funktioniert.
Zur Ehrenrettung des Holzes muss ich sagen, dass ein anderer Noppenspieler, dem ich den Schläger mal für ein paar Bälle in die Hand drückte, damit ganz ordentlich spielen konnte, nicht super, aber ordentich.

Fazit Rückhand: ich bin enttäuscht. Die beworbene Schnittumkehr war nicht spürbar, die Kontrolle war schlecht. Ob es nun am Holz oder an der Kombination lag, werde ich im laufe der Woche testen.

#4 Cogito

Cogito

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Geschrieben 13 Februar 2004 - 02:44

BENJAMIN

2.er Test

Jetzt RH mit Dr.Neubauer Superblock.

Die Welt sieht schon wieder besser aus. Mit dem Superblock klappt die Rückhand wie ich es gewohnt bin. Allerdings nicht so, wie die Herstellerprosa, es verspricht. Die Bälle hatten ordentlich Unterschnitt, aber nicht mehr als mit anderen Re-Impact Hölzern auch. Die Rückhand kommt mir jetzt so vor, wie ein ganz "normales" Krenzer Block Spezial. Also äußerst Kontrolliert und giftig, der Flattereffekt ist sehr hoch. Das Plus an mehr Unterschnitt ist zwar ausgeblieben, dennoch bin ich äußerst zufrieden.

Die Vorhand funktioniert weiter phantastisch. Allerdings ist mir gestern im Training gegen meinen alten Mannschaftskollegen mit sehr sehr gutem Blockspiel aufgefallen, dass die Bälle zwar häufig sehr schnell waren, sie aber dennoch nicht gefährlich waren, es schien, als würde die Härte fehlen. Vermutlich habe ich aber mit dieser Kombination einfach genau seine Rotations- und Geschwindigkeitswünsche efüllt Mein anderer Gegner, gegen den ich zwar meist gewinne, es aber immer knapp war, hatte gestern keine Chance. Und hier zeigt sich auch das große große Plus dieses Holzes. Die Herstellerprosa bezüglich des Verhaltens beim Spiel über dem Tisch stimmt nicht nur, sie wird sogar übertroffen. Mit winzigen Bewegungen, denen ich selbst kaum Schnitt zugetraut hätte, konnte ich Schupfbälle zuspielen, die meinem Gegner reihenweise ins Netz gefallen sind.
Ich werde jetzt noch versuchen, die VH ganz dünn zu kleben, vielleicht gibt das das Mehr an Härte das ich gestern vermisst habe.

Fazit:

Ich bin zufrieden. Die Rückhand funktioniert wie ich es von Rendler gewohnt bin, die Kontrolle ist super, die Schnittumkehr gut. Der Flattereffekt sehr stark.
Auf der Vorhand bin ich weiterhin äußerst zufrieden, zufriedener als mit jedem anderen Holz zuvor, und das will etwas bedeuten
Ich denke ich habe meinen Schläger gefunden....

#5 Cogito

Cogito

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Geschrieben 13 Februar 2004 - 02:45

BRATI

Dienstag spielte ich das Holz mit Vorhand Magna 1,8 leicht frisch und Rückhand Palio BE ox und ich kam überhaupt nicht klar. Topspins landeten teilweise and der Wand und nicht auf der Platte oder sprangen von der Netzkante ins Aus und die Rückhand war, außer in der langen Abwehr, total unkontrolliert und relativ ungefährlich.

Da das aber mein erstes Trainig nach 6 Wochen war (Halle, wie immer, in den Sommerferien zu) habe ich das ganze heute nochmal probiert, allerdings nicht mehr mit dem Palio, von dem ich irgendwie gar nichts mehr halte, denn mehr als auf Bälle reagieren, bekomme ich damit nicht hin, sondern mit dem Piranja FD in OX, der auf dem Wangenheim zu meinem Lieblingsbelag (wegen der guten Angriffsmgl. auf US und leere Bälle) geworden ist. Und siehe da, heute lief es schon viel besser.

VH: Topspins sind weich und hart sehr gut spielbar, teilsweise mit extremen Effet, dass der Gegner sie über den Tisch spielt, teilweise mit wenig Effet, dass sie dem Gegner ins Netz fallen (das teilweise hatte aber nichts mit der Härte des Schlages zu tun, ich kann es aber noch nicht so richtig reproduzieren); Schupfbälle können sehr aggressiv und flach gespielt werden (verwunderlich hier, dass ich selbst auf gegnerischen Schnitt ziemlich unempfindlich bin, aber jede Menge US erzeugen kann); US-Abwehr zwar ohne viel Effet (ich kann es aber auch nicht so wirklich richtig), aber sehr gut kontrollierbar, habe ich mit dem Wangenheim so nicht hinbekommen; Blockbälle sicher und arten meist in einen Schuss aus, teilweise war beim Blocken ein Anti-Effekt spürbar, die Blocks sind sehr flach abgesprungen und wurden oft ins Netz gezogen; Schuss macht mir noch Sorgen, die die kommen sind meistens durch, aber ich habe auch sehr viele ins Netz geschlagen

RH: Abwehr für Piranja-Verhältnisse ganz passabel, aber relativ schwierig zu spielen (Länge und Platzierung); Block ist sicher spielbar und gut platzierbar, ich kann aber kaum über die Schnittumkehr Punkten, eher über Tempo und Platzierung; Beim Angriff auf US (Druckschupf und Liften, welches aber oft in einen Schuss ausartet) ging die Sonne auf. Hier waren sehr schnelle Bälle mit einer teilweise abartigen Flugbahn spielbar, meine Lieblingsschläge mit der RH

Fazit: Wenn ich die Schussprobleme auf der VH noch in den Griff bekomme, wovon ich ausgehe, dann wird das mein Holz für die Runde. Durchschlagskraft gepaart mit sehr guter Kontrolle, was will man mehr.

#6 Cogito

Cogito

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Geschrieben 13 Februar 2004 - 02:50

G_A

Als erstes möchte ich anmerken, daß ich kein großer Materialtester bin und
vor dem Holz 5 Jahre lang das selbe Material gespielt habe. Durch einen
Kollegen auf ein Internetforum aufmerksam gemacht, habe ich mal zu dem Holz
meine persönlichen Erfahrungswerte geschrieben. Ich habe das Holz Ende Juni
von Peter Krenzer gekauft und hoffe, daß es wirklich das oben erwähnte mit
diesen Produkteigenschaften ist. Aber hier nun die 2 Berichte von mir, die
ihnen vielleicht einige Informationen für weiter Entwicklungen geben kann.
Peter Krenzer hat mir gesagt, sie gehen recht offen mit Kundeninformationen
um. Meine Spielstärke ist BK/BL in Südhessen.

1) So eine Art "Testbericht"
weil ich nur schreibe was ich fühle mit dem Material, alles subjektiv und
nur im Vergleich zu meinem alten Schläger.

Holz: siehe Überschrift (wenn es das wirklich ist nach dem Namenswirrwarr).
VH: Mambo 1,8 , 1 mal frischgeklebt mit Tibar Kleber, dünn
RH: TSP P1 Bamboo 1,0 am Vortag mit Normalkleber
(altes Material: Donic Apelgreen Senso V2, Andro Revolution 1,8, Feint Soft
1,0)

VH: Block, Kontern nach wie vor besser wie beim alten Schläger. Die Blocks
kommen schneller, der Ballabsprung scheint flacher zu sein. Ich bekam selten
einen harten 2. Topspin vom Gegner zurück (und einen weischen schon gar
nicht). Trotz des Tempozuwachses und des wenigen sommerlichen Trainings sind
die Aktionen sicherer als vorher.

VH: Topspin. Ich zweifle. Auf Block, Konter oder Halbdistanz o.K. aber wenig
Spin. Alles hart gezogen mit einer großen Armbewegung. Bei den Versuchen,
weichere Topspinns zu ziehen, fielen die mir mehrheitlich ins Netz. Aus "der
Hüfte" gezogene Bällen hatten dageben viel Spin und wurden von den Gegnern
unterschätzt. Aber das ist keine Bewegung die ich spielen kann. Aber das
scheint mehr an mir und dem Joola Mambo zu liegen, als an dem Holz. Hier ist
vielleicht auch für meine Spielweise der erwähnte Stiga Belag einen Versuch
wert.

VH: Schuß. Kann ich nicht so gut, ging aber besser als mit meinem alten
Schläger.

VH: Schnittabwehr. Spiele ich nur im Training bekomme aber mit meinem alten
Schläger doch Bälle flach mit Effet auf die Platte. Mit der neuen
Kombination: 0 (Null). Entweder ins Netz oder hinten raus, aber immer ohne
Effet. Ich schiebe es aber auch mal auf den Belag.

VH Fazit: Wenn ich das Topspinnproblem löse, besser als der alte Schläger.

RH: TSP Bamboo 1,0. Als alter LN Schwammspieler natürlich einfacher als OX,
aber nicht wirklich gefährlich. Nichts halbes und nichts ganzes. Entweder ich spiele weiterhin Feint Soft 1,0 mit Konter, Block und Topspinn oder OX (Palio, Superblock, Fakir).

RH Fazit: keine Beurteilung da ich noch mein Spielsystem suche. Will mich
aber mal mit LN OX ein halbes Jahr durchbeissen (die Oberliga Saison 2020/2021 ruft)

In Summe werde ich das Holz weiterspielen und mit otimierten Belägen sehe
ich auch damit mehr Potential für mich.

puh, ....

Und der 2)

Ergänzend zu dem habe ich jetzt mal die Beläge gewechselt und kann folgendes
für mich festestellen:

Holz: siehe Überschrift (wenn es das wirklich ist nach dem Namenswirrwarr).
VH: Andro Revolution 1,5 oder Stiga Tacky 1,5, beide am Tag vorher normal
geklebt
RH: Palio BE, OX
(altes Material: Donic Apelgreen Senso V2, Andro Revolution 1,8, Feint Soft
1,0)

VH: Mit beiden Belägen komme ich besser zurecht im Sinne von kontrolliertem
Spiel und Tempovarianten. Schnelle/Langsame Topspins gehen gut.
Aufschlagananhme, wie schon mal durch den Benjamin beschrieben, ist klasse.
Alles was lang genug ist, kann ich mit Topspin beantworten. War mit dem
Mambo deutlich unkontrollierter.

Auch bei Topspins auf Schnittabwehr bekomme ich viele Bälle auf die Platte,
besonders wenn ich den Ball recht früh am höchsten Punkt treffe mit einer
kürzeren Bewegung. Ist gewohnheitsbedürftig weil ich bisher immer lang
gewartet habe und dann mit großer Armbewegung zu ziehen. Diese kurz
gezogenen Topspins entwickeln aber trotzdem viel Spin (mehr als die
langen??!!??), da sie mir der Abwehrkollege schön hoch in "Schußhöhe" zurück brachte. Tempo war gar nicht so gefragt.

Blocken war nicht ganz so agressiv wie beim Mambo, für mich aber ausreichend schnell und sicher.

Schlußbemerkung: Der Stiga war nur geliehen und deckte deshalb nicht die
ganze Holzfläche ab, hatte im Spinspiel Vorteile. Der Andro war beim Blocken
und schnellen Topspins besser.

RH: Obwohl ich noch nicht effektiv mit LN in OX umgehen kann, hat der
Wechsel der VH von 1,8 auf 1,5 einen spürbaren Kontrollgewinn auf der RH
(warum auch immer !!?)gebracht. Ich konnte mit dem Palio viele Abwehrbälle
hintereinander auf die Platte bringen, bei denen sogar die guten
Topspingegner Mühe hatten, mehrfach nachzuziehen. Ist zwar nicht ganz im
Sinne des Belages, ging aber überraschend gut.
Schupfbälle vorne an der Platte und Anschlagannahme ging auch schon deutlich besser.

Blocken und "Angriff" überhaupt nicht, was aber sicherlich nichts mit dem
Material zu tun hat.

Fazit: Ich bleibe auf der VH bei 1,5 (gibt es vielleicht eine preiswerte
Alternative zum dem Stiga Belag??). Es hat Spass gemacht mit dem Holz zu
spielen und ich habe deutlich gemerkt, daß ich auf einmal Bälle bringe,
wovon ich vorher nur geträumt habe. Bedingt durch die höhere Kontrolle des
Holzes spiele ich Bälle mit mehr Risiko und die kommen trotzdem. Verblüft
bin ich (und auch die Gegner) vieviel Effet das Holz mit einem 1,5 Belag
entwickelt (im Topspinduell aus der Halbdistanz gegen einen Holz OFF- mit
Belag MAX Gegner waren meine Topspins gleichwertig).[/i]

#7 Cogito

Cogito

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Geschrieben 13 Februar 2004 - 02:52

BRATI

Nochmaliger Testbericht Krenzer Kombi Spezial.

Nachdem ich dann doch feststellen musste, dass der Magna in 1,8 für die VH
zu schnell war, bin ich dann, nach kurzem Einsatz des Sunpower in 1,8
(Tospins gingen sehr gut, aber ansonsten zu unkontrolliert), zum Neos Tacky
in 1,5 mm gewechselt. Da dieser ungeklebt ein wenig zu langsam war, wird er
jetzt mit einer ganz dünnen Schicht frischgeklebt. Das Ergebnis ist
fantastisch.
Blockbälle, die immer öfter in einen Schuss ausarten, lassen sich sehr
sicher und gefährlich spielen.
Topspins sind, sowohl auf Topspin, als auch auf Unterschnitt sicher und mit
sehr viel Effet möglich. Die Geschwindigkeit und der Effet lassen sich sehr
gut dosieren.
Topspins aus der Halbdistanz kommen erst mit dem Frischkleben so richtig
gut.
Schupfbälle kann ich jetzt mit viel Handgelenkseinsatz spielen. Dies war so
mit dem Magna nicht möglich. Hier sind doch sehr viele Bälle im Aus
gelandet.
Was mich mit am meisten fasziniert, ist die Aufschlagannahme mit der
Vorhand. Früher hatte ich hierbei immer große Probleme und hab
infolgedessen fast alle Aufschläge mit der Rückhand angenommen. Mit dieser
Kombination ist es mir jetzt möglich, auf viele Arten von Aufschlägen
aggressiv zu antworten. Was mir im letzten Training bei der
Aufschlagannahme alles gelungen ist(vor allem auch viele direkte Punkte),
war der Wahnsinn.

Fazit VH: Das beste, was ich bis jetzt gespielt habe.

Dann kommen wir mal zur Odyssee auf der Rückhand.

Am ersten Trainingsabend habe ich den Belag mit dem Palio gespielt (VH war
noch der Magna). Es ging zwar ganz gut, aber im Hinterkopf war schon der
Donic Piranja FD, deswegen erlaube ich mir hier noch kein Urteil.
Dann kam der Donic Piranja FD.
Wie schon auf dem Wangenheim ließ es sich mit diesem sehr gut aggressiv
spielen.
Im Angriff auf US und leere Bälle und beim Schuss ist er für mich immer
noch die Referenz.
Blockbälle kamen relativ sicher, aber ohne viel Unterschnitt. Hier konnten
meine Trainingspartner relativ problemlos nachziehen. Vor allem, da es mir
auch nicht gelang, den Ball kurz genug zu spielen.
Abwehr nahe am Tisch war sicher spielbar und die Bälle enthielten auch viel
Unterschnitt.
Allerdings ist das auch ein Ball, den ich nur auf langsame Topspins spielen
kann. Bei schnellen ist mir hier die Reaktionszeit einfach zu kurz.
Die lange Abwehr war sehr zweischneidig. Teilweise spielte ich die Bälle
mehrmals hintereinander mit sehr viel US auf den Tisch, um dann die
nächsten 5 ins Netz oder über den Tisch zu spielen. Im Endeffekt zu
unkontrolliert, um sein Spiel darauf aufzubauen.
Was mir dabei aber auffiel, war, dass Abwehrbälle, die etwas höher kamen,
viel öfter vom Gegner ins Netz gezogen werden, als die flachen. Kann ich
mir eigentlich nur durch eine andere, schlechter vorhersehbare Flugbahn
erklären.

Druckschupf ist sehr gefährlich, wenn man hart in den Fall geht. Die
Fehlerquote steigt dann aber auch sehr stark an.
Was noch sehr gut auf Topspins geht, ist so eine Art Druckschupf auf
Topspin (Bewegung von hinten links nach vorne rechts bei ganz leicht
geschlossenem Schlägerblatt ? kann ich nicht besser beschreiben). Diese
Bälle kann man sehr flach spielen sehr genau auf die Ecken platzieren.
Äußerst unangenehm für den Gegner.

Das Problem sind harte Bälle des Gegners, die man nicht hundertprozentig
erwischt. Diese gehen mir sehr oft ins Aus, auch wenn es immer nur wenige
Zentimeter waren.

Der Flattereffekt und Ekelfaktor ist im allgemeinen als sehr hoch
einzuschätzen.

Als nächstes kam dann der Neubauer Superblock dran.
Ich bilde mir eigentlich ein, mein Handgelenk sehr stark einzusetzen, aber
es reichte wohl nicht, um mit dem Belag gefährlich zu spielen.
Effetentwicklung und Flattereffekt waren so gut wie nicht zu spüren. Was
sicher ging, war die lange Abwehr, aber leider auch sehr harmlos. Bei dem
Belag würde ich gerne mal ein "Live-Demonstration" erleben, wie man den
gefährlich spielen kann. Das es geht, haben ja einige schon bewiesen.

Der nächste Kandidat war dann der Joola Fakir. Dieser ließ sich ganz gut
spielen, aber insgesamt bot er mir zu wenig Flattereffekt und
Schnittumkehr. Wahrscheinlich ist er zu ausgewogen in seinen Eigenschaften,
dass er wirklich gefährlich ist. Oder er passt nicht zum Holz...

Falls ich bis morgen den Tacky in rot geliefert bekomme, werde ich dann ab
morgen nochmal den Palio in schwarz probieren (da ich so leicht
beeinflussbar bin, habe ich meinen roten gegen einen schwarzen getauscht,
vielleicht bringt es ja wirklich was ...).
Wenn ich es mit diesem schaffe, auf Unterschnittbälle wirksam anzugreifen,
könnte das wieder eine Alternative werden, denn die anderen Qualitäten
(Block, Abwehr, Druckschupf) sind zweifellos vorhanden.

Vor allem da ich mich noch dunkel daran erinnern kann, dass selbst
"Notbälle" noch einigermaßen gefährlich auf die Platte segeln, während sie
mit dem Piranja doch zu oft ins Aus gehen. das sind halt dann am Ende die
entscheidenden Punkte, die mir fehlen.

#8 Cogito

Cogito

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  • 3.562 Beitrge

Geschrieben 13 Februar 2004 - 03:35

COGITO

Das Krenzer Kombi Spezial wurde auf der VH mit Neos Tacky 1,5mm normalgeklebt gespielt, das Lingenau sowohl mit 1,8mm SunPower frisch als auch mit Neos Tacky 1,5mm frisch. RH jeweils Neubauer Superblock OX.

Das Krenzer Spezial Kombi

VH
- ein gigantischer Effet beim Topspin
- phantastisches Kurzspiel (Flip, Spin) überm Tisch
- sehr sicherer und schneller Block
- pfeilschneller Schuß, der kaum einer Bewegung bedarf (hier muß ich mit dem Lingenau mehr „arbeiten") - die Beschleunigung ist phänomenal
- US-Schupf ist dann naturgemäß kritisch und bedarf einer sehr lockeren und ruhigen Hand (die Bälle steigen meist zu hoch)

RH
- hier gilt dasgleiche wie für den VH Schupf
- das Holz ist sehr ( zu ?! ) dynamisch für ein Spiel mit OX Noppen; das bietet bei Beherrschung des Tempos sicher Vorteile (Verkürzung der gegnerischen Reaktionszeit), führt zunächst aber zu einer unangenehm höheren Fehlerquote

Weitere subjektive Kommentare meines Testpartners - irgendso eine Nase namens Benjamin :

- meine Schüsse waren schwerer zu parieren, wenn mit dem Lingenau gespielt
- gleiches gilt für den VH Block


Während ich mir vorstellen kann, mir die wirklich phantastischen VH Eigenschaften des Krenzer Kombi - diesbezüglich das bei weitem beste Holz, was ich je in der Hand gehabt habe - so zu erarbeiten, daß ich damit sowohl besser als auch sicherer spiele, habe ich bezüglich der RH da starke Bedenken. Der enorme Katapult macht die Sache für mich derart schwierig, daß meine "RH Ekligkeit" - Basis meines Spieles - entscheidend leidet.

Fazit: ich bevorzuge das Lingenau Spezial, weil ich damit sicherer und gefährlicher spiele; bei anderen/besseren Spieler wird das sicher anders sein.

#9 Cogito

Cogito

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  • 3.562 Beitrge

Geschrieben 10 September 2004 - 05:02

Kelsen

Erster Test, drei Stunden Training mit Spielern aus der Bezirksliga und Verbandsliga Hessen. Aufgrund der Kürze des Tests ist dieser sicherlich nicht das Non-Plus-Ultra und wird ggf. noch korrigiert werden. Für einen ersten Test mag es aber gehen.

VH: Palio CJ 800 Extrem Spin 1,5 mm und Friendship RITC 729 1,8 mm
RH: Dr. Neubauer Super Block ox und DHS C7 1,0 mm

Da ich vor kurzem erst den Krenzer KonterSpin 5 (KKS 5) getestet habe, bietet sich hier ein Vergleich mit dem Krenzer Spezial Kombi (KSK) an.


Vorhand:

- Topspin

Hier punktet der KKS 5. Der Topsin ist leichter und mit kürzerer Armbewegung zu schlagen, dabei wird mehr Effet entwickelt als mit dem KSK. Das Tempo des KKS 5 ist auch etwas höher, so dass ein Spiel aus der Halbdistanz gut möglich ist. Beim Spezial Kombi verhungert der Ball hier schon mal.

Mit weit ausholender Schlagbewegung lassen sich jedoch auch beim KSK starke US-Bälle problemlos ziehen. Die Bälle haben eine niedrigere Flugkurze und einen flacheren Absprungwinkel, was manchen Gegnern wohl Probleme bereiten wird.

- Schuss

hier sehe ich Vorteile beim Spezial Kombi. Hier macht sich der flache Absprungwinkel positiv bemerkbar. Auch scheint mir der Katapulteffekt etwas stärker zu sein, d.h. mehr Power beim Schuss. Trotzdem hatte ich mehr Sicherheit und eine höhere Trefferquote. Möglicherweise ein Vorteil des schnellen Buchefuniers auf der VH.

- Block (VH)

KSK: geht einfach und sehr variabel. Um harte Blocks zu spielen muss man jedoch aktiver sein, dies fällt jedoch bei der top kontrolle nicht schwer. Selbst unter Druck lassen sich noch platzierte Blocks spielen. Punkt für den KSK und dies obwohl der Block vom KonterSpin alles andere als schlecht ist.

- Kontern

KSK: Präzise und direkt. Ich bin kein Konterspieler, aber es ging damit sehr gut. Weniger Fehler als beim KKS 5. Ich konnten meine Gegner teilweise platziert auskontern und so den Endschlag vorbereiten. Leichte Vorteile beim KSK

- Aufschläge

Beim KSK 5 hatten die alle richtig viel Spin. Mein US-Aufschlag war schön giftig. Das Wort Unterschnitt scheint der KSK nicht zu kennen con . So sehr ich mich auch angestrengt habe, mit dem Palio CJ 8000 konnte jeder meiner Aufschläge einfach angegriffen werden, selbst von Spielern, die das noch nie gegen mich konnten :angry:

Mit dem Friendship wurde dies etwas besser, jedoch war es nicht mit den saftigen Bällen aus der Kombination KKS 5 und Friendship zu vergleichen. Ist der Palio dafür ungeeignet, ist der RITC 729 mit 1,8 mm zu dick (es wird eine Schwammstärke von max. 1,5 mm empfohlen) ?


Kommen wir zur Rückhand (Super Block):

- Block

Der Block mit dem KSK ist einfach nur gut. Hingehalten und sicher mit US zurück geblockt. Fast jeder kam, dies war der Ruin des Verbandsligaspielers. Normalerweise nagelt er mich weg, aber diesmal kam er nicht durch. Spätestens nach dem 3. Topspin ging der Ball ins Netz. Teilweise hab ich ihn auch extrem kurz hinters Netz blocken können. Dann ging gar nix mehr bei ihm bgrin

Beim KKS 5 gingen bei dem gleichen Spieler viele Bälle ins Netz und nach leichter Korrektur der Schlägerhaltung dann hinter den Tisch. Wenn der Block mit dem KKS 5 kommt ist er verdammt gut, aber meine Fehlerquote ist da deutlich höher gewesen als beim Spezial Kombi.

- Druckschupf

geht bei beiden Hölzern sehr gut. Etwas sicherer, platzierter und druckvoller mit dem KSK.

- Kontern und Flippen

Braucht man das mit glatten langen Noppen? Nein! ... was ein Glück. Obwohl getriebene und leicht angeflippte Bälle mit dem Spezial Kombi recht gut gehen. Sogar auf schnittarme Bälle. Beim KKS 5 hab ich dies nur bei Bällen mit viel US hinbekommen. Leichjte Vorteile wieder beim KSK.

- Annahme von Spinaufschlägen

Bei beiden Hölzern gut. Da ich nur gegen mir bekannte Spieler mit dem KSK gespielt habe kann ich wenig sagen. Schlechter ist als mit dem KKS 5 die Annahme damit aber nicht.

- Schnittlose Bälle

das neue KKS 5 zeigt sich hier gutmütig. Die Bälle können angeflippt und schön plaziert werden. Richtig Druck aufbauen ist jedoch schwer, da viele Schläge übers Ziel hinaus schießen. D.h. eher passives Spiel, was viele Gegner gnadenlos ausnutzen.

Beim Spezial Kombi sieht dies anders (besser) aus. Ich konnte selbst auf völlig leere Bälle, recht gut Druck machen und noch präziser Platzieren. Ein Teamkollege, der mir immer schnittlos auf die RH "eiert" und mich dann normalerweise auskontert, weil ich zu wenig machen kann, musste dies neidlos anerkennen.

- Schnittabwehr weit hinter dem Tisch.

Tolle Kontrolle und gieriger US bei beiden Schlägern. Der KSK ist etwas sicherer, dafür erzeugt er ein bisschen weniger US.

Die Rückhand das KSK macht einfach nur Spaß und dies bei fast jedem Ball (Testbelag: Super Block)


RH mit dem C7 von DHS 1,0 mm Schwamm:

Für mich unterscheiden sich die Schläger hier nicht sehr stark, aber ich spiele auch nicht gerne "normale" LN mit Schwamm. Blocken ging sehr gut und der Gegner musste schnell sein. Der Verbandsligist hatte zumindest damit keine Probleme.

Bei beide Schlägern ist das aktive Spiel am Tisch (Blocken, Kontern und Flippen) recht einfach und kontrolliert.


Fazit:

Den KKS 5 würde ich jedem Spieler empfehlen, der sicher, präzise und effektiv am Tisch mit Topspin angreifen will. Ebenso ist er mein Favorit für das Spiel aus der Halbdistanz (sowohl auf der VH-, als auch auf der RH-Seite). Die RH am Tisch hat einen großen Störeffekt ist aber - gerade bei leeren Bällen oder druckvollem Spiel - fehleranfällig*.

* fehleranfällig ist natürlich relativ. Wenn ich meine alten Hölzer damit vergleiche kommt der KonterSpin mit Bestnote davon !

der Spezial Kombi ist meine persönliche Wunderwaffe direkt am Tisch. Toller Block sowohl auf der Vorhand als auch auf der LN Rückhand. Der Topspin ist gut und für den Gegner - dank flachem Ballabspung - gefährlich. Guter Schuss, da recht kontrolliert und hart. Der Hauptvorteil liegt im sehr variablen, sicheren und effektiven tischnahen Störspiel auf der RH.

Anmerkung: Möglicherweise verbessert sich der Topspin mit einem anderen Belag, der Palio ist wohl nicht der geeignete Belag für dieses Holz. Ich kam mit dem Friendship deutlich besser zurecht, obwohl die empfohlene max. Schwammdicke überschritten war.

Wer über Erfahrungen mit diversen NI-Belägen und dem KSK hat, kann dies ja hier berichten, es würde mich brennend interessieren - da ich die Hoffnung nicht aufgebe wieder einen US-Aufschlag hinzubekommen :unsure:

#10 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

  • Admin
  • 3.562 Beitrge

Geschrieben 09 Juli 2005 - 09:28

ttulli

Spielklasse: Bezirksliga vorne TTVWH
Holz: Krenzer Spezial Kombi
VH: Manbo H 1,8 schwarz
RH: Superblock OX rot


Nach vielen Tests bin ich jetzt beim KSK geblieben und habe das KKS 5 nun beiseite gelegt. Dafür gibt es mehrere Gründe.

1. Die Vorhand macht mit dem KSK einfach nur Spaß. Ich kann damit voll drauf gehen - egal ob Schuss oder Topspin. Beide sind sehr schnell, effektiv und vor allem "sehr sicher" spielbar. Zur gestiegenen Gefährlichkeit meiner Angriffsschläge ist eine größere Sicherheit dazugekommen. Aufschlagannahme und auch Schupfbälle sind sehr kontolliert spielbar. Den immer wieder beschriebenen Effekt, dass der Aufschlag weniger Schnitt mit der Vorhandseite des KSK hätte, konnte ich nicht feststellen. Wahrscheinlich bin ich auch nicht der ganz große Aufschläger.

2.Der flache Ballabsprung des KSK auf der Vorhandseite hat für mich noch einen gigantischen Nebeneffekt. Mit dem Holz gelingt es mir zum ersten Mal den Schläger zu drehen und einen Effettopspin des Gegners mit dem NI-Belag auf der Rückhand zu blocken ohne den Gegner dabei zu verletzten - heißt: Der Block kommt doch tatsächlich auf den Tisch. Das ermöglicht mir den Gegner immer wieder zu überraschen. Mit dem KKS 5 ging das überhaupt nicht.

3. Die Rückhand war ja bisher so ein Bischen der wunde Punkt des Holzes, auch bei mir. Da bin ich jetzt vom Skalpel auf den Superblock gewechselt. Der ist nicht nur deutlich haltbarer, sondern mit ihm kommen die Noppenblocks sicher auf den Tisch und haben auch viel, viel Schnitt. Auch wenn ich mal in die lange Abwehr gedrängt werde, ist das höhere Tempo des KSK bei dem lahmen Superblock hilfreich.
Seit vielen Monaten habe ich ja kaum eine Möglichkeit ausgelassen, den Superblock schlecht zu machen. Jetzt aber muss ich da Abbitte leisten. In Kombination mit dem KSK ist der Superblock einfach genial. Neben Block und Abwehr kann ich in dieser Kombi auch sicher und sehr gefährlich angreifen und die Noppen muss ich im Gegensatz zum Skalpel auch nicht auf dem Boden zusammenkehren.
Ein Test mit dem Virus II verlief dagegen nicht so berauschend. Alle Schläge sind gut spielbar, insgesamt ist der Belag aber zu brav: Weniger Schnitt im Blockball und weniger gefährlich beim Angriff im Vergleich zum Superblock. Die lange Abwehr spiele ich nur im äußersten Notfall.




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