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Neubauer Superblock


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#1 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 13 Februar 2004 - 03:57

BRATI

Hallo Zusammen,

ich hab keinen Thread über den Neubauer Superblock gefunden. Falls ich ihn übersehen habe, bitte dorthin verschieben.


Nach drei in die Hose gegangenen Versuchen, den Neubauer Superblock zu
spielen, hatte ich das Thema "Neubauer und Re-Impact" eigentlich zu den
Akten gelegt.

Eigentlich aber nur, da mir erstens bei der Ansicht des Neubauer'schen
Videos immer wieder die Finger juckten. Und zweiten, da ich mit meinem sonst gespielten Piranja FD
starke Probleme bei harten Topspin's auf meine Rückhand hatte.

Gespielt hatte ich den Superblock dreimal in OX auf einem Krenzer Original
Kombi. Der Belag war zwar relativ sicher, aber auch total harmlos. Die
meisten meiner Trainingspartner (vor allen Dingen die, die relativ effetlos
spielten und dann mit einem plazierten Schuss nachsetzten) konnten mit mir
so eine Art Tontaubenschiessen veranstalten.

Gestern abend wagte ich dann einen neuen Anlauf, allerdings klebte der
Belag auf einem Wangenheim Spezial, Vorhand war mit einem Magna 1,8 mm
(nicht frischgeklebt) bestückt.

Deutlich besser !

Die Lange Unterschnittverteidigung spielte sich sehr sicher. Die Bälle
konnte ich sehr flach halten und problemslos in der Länge variieren. Das
besondere, ist aber die Möglichkeit, den Bällen unterschiedlichen Effet
mit auf den Weg zu geben. Durch Handgelenkseinsatz und richtiges
"Reinhacken" in den Ball ist richtig satter Unterschnitt drin. Wenn ich
die Bewegung aber nicht so explosiv ausführe oder eine mehr seitliche
Bewegung mache (die dann durchaus wieder mit richtig viel
Handgelenkseinsatz sein kann), kamen ziemlich schnittlose Bälle raus. Diese
unterschiedlichen Schläge konnten vom Gegner oftmals schlecht
eingeschätzt werden.

Wenn meine Trainingspartner meine US-Abwehr mit einem Schupfball
beantworteten und ich meine lahmen Knochen mal wieder nicht so richtig in
Gang brachte, ließen sich diese Bälle aber vorzüglich durch einen ganz flachen
und kurzen gehobenen Ball wieder zurück spielen. Mit diesen Bällen konnte
kaum einer was vernünftiges anfangen.

Das geringen Tempo des Belages wirkt sich natürlich sehr positiv beim
Blocken von Topspins aus. Diese Bälle vom Gegner konnte ich nach Belieben
kurz halten oder auch aggressiv in die Ecken drücken. Beim bloßen Hinhalten
war schon einigermaßen Unterschnitt drin. Dieser ließ sich aber durch
geringe Handgelenksbewegungen sehr stark steigern.
Was auch gut funktionierte waren Blockbälle mit einer leicht nach oben
gezogenen Bewegung. Massig Unterschnitt, eierige Flugbahn und ein sehr
flacher Ballabsprung nach dem Auftreffen auf des Gegners Plattenhälfte.
Harte Bälle auf die Rückhand (die, an die ich nur noch im letzten Moment
herankomme und bei denen ich nur noch zum Schläger hinhalten fähig bin),
die ich mit dem Piranja FD meist hinter die Platte setzte, kommen zumindest
noch auf die Platte. Zwar sind sie nicht übermäßig gefährlich für den
Gegner, aber ich bleibe erst mal im Spiel.

Den Schuss kann ich sehr sicher und präzise spielen. Ich vermute, dass
liegt an den harten Noppen.

Angriff auf Unterschnitt habe ich gestern auf zwei Arten getestet.
Einmal als so eine Art Liftball. Dieser lässt sich sehr gut platzieren und
hat auch viel Oberschnitt, so dass diese Bälle insgesamt sehr gefährlich
und unangenehm für den Gegner sind.

Die zweite war so eine Art seitlich weggezogener Druckschupf. Hier sind mir
gestern knallharte Bälle gelungen, die sich, mit einer sehr flachen
Flugkurve und einem sehr flachen Absprung, auch sehr präzise in die Ecken
platzieren ließen.

Wenn ich Schupfbälle des Gegners mit einem Schupfball meinerseits
beantworten wollte, war es wichtig hart in den Ball zu gehen. Habe ich
diese Bälle nicht konsequent genug gespielt, landeten sie unweigerlich im
Netz.

Also gestern war ich zum ersten Mal richtig zufrieden mit dem Belag. Nun
hoffe ich natürlich, dass ich den mittlerweile vierten Eindruck beim
nächsten Training nicht wieder relativieren muss.

Schade ist eigentlich nur, dass es mit dem Belag auf dem Krenzer Kombi
nicht so richtig klappen wollte, denn bei diesem gefällt mir die Vorhand
außerordentlich gut. Ich hatte auch schon mal probiert, den Neos Tacky, den
ich sonst auf dem Krenzer spiele, auf dem Wangenheim zu spielen, aber hier
scheinen mir dann die 1,5 mm zuwenig zu sein. Vielleicht sollte ich hier
nochmal den Tacky in 1,8 mm (gibt es da eigentlich Erfahrungen, wieviel
schneller der als der 1,5er ist) probieren, aber wie erkläre ich das nur
wieder meiner besseren Hälfte ???




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