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Rendler Tachi


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13 Antworten in diesem Thema

#1 Cogito

Cogito

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Geschrieben 27 Februar 2010 - 04:05

Angreifer

Spielklasse: Unterliga (Ö)
RH: Tuple 119 rot 2,1 mm japan. Schwamm
VH: Friendship 2,omm , 729 SP, schwarz
Holz: Rendler Tachi,Kleinblatt, Biebergriff
summa summarum : 140gr.


Referenz:

BH: 802-40 rot 2,2 mm , Special Super Soft Pro Version
VH: Friendship 2,2mm , 729 SP, schwarz
Holz: Rendler Katana,Kleinblatt, Biebergriff
summa summarum : 160gr.


Gestern abend habe ich zum ersten Mal das Tachi gespielt. Sehr angenehm liegt es in der Hand und ich merke wie die 20gr. weniger Gewicht der Spielfreude förderlich sind. Das Holz wiegt bei mir 54 gr. Nachdem man mir gesagt hat, daß die RH von der Geschwindigkeit irgendwo zwischen Mephisto und Katana liegt und ich den Tuple noch rumliegen hatte, zögerte ich nicht lange und klebte die Rakete drauf.

Die Überraschung war sehr groß als ich nach den ersten Bällen merkte wie hoch die Kontrolle auf der Rückhand ist. Die Geschwindigkeit ist bei moderaten Schlägen oder passivem Block sogar etwas geringer als beim Referenzsetup. Aber wehe ich lege ein Pfund rein, dann schlägt es ziemlich ein auf der anderen Seite.... genau so isses bei aktivem Blockspiel.

Die VH ist vergleichbar mit dem Katana, evt. ein klein wenig flacherer Ballabsprung und evtl. ein wenig langsamer.

Also das Schmankerl am Tachi ist zweifelsohne die enorme Sicherheit auf der RH auch mit max. Belägen ! R.E.S.P.E.K.T

#2 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 28 Februar 2010 - 01:08

Hans57


Spielklasse: ?
Test Taichi
Vorhand: Butterfly Tenergy 64
Rückhand : Was glattes

Ich habe schon viele Re-Impact Hölzer gespielt aber das Taichi ist das beste was ich in Händen hatte.Klasse verarbeitet wie immer, super leicht mit nur 52 Gramm als Kleinblatt.
Mit der Vorhandseite spiele ich überwiegend Schupf und Schuss und die kamen knallhart und sicher und waren immer sichere Punkte.Der Schupfball sicher zu setzen mit enorm viel Schnitt. Für die Gegner war es sehr schwer dagegen zu ziehen.
Aufschläge konnte ich gefährlich und sicher kurz oder lang setzen und macht viele direkte Punkte damit.
Mit der Rückhandseite habe ich viel Probiert, ich kann mit griffigen Noppen einfach nicht spielen.
Die Rückhandseite muss bei mir Glatt sein.Also einen Anti drauf und ich muss sagen auf dem Holz ein Traum.Das erste mal das ich die Neubauers Anti und zwar den Grizzly ABS sicher spielen konnte. Mehr wie zwei mal nachziehen war nicht möglich und gegen leere Bälle was immer mein Problem war konnte ich sicher gegenkontern

#3 Cogito

Cogito

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Geschrieben 28 Februar 2010 - 07:11

Sauernoppe

Tachi , Mittelblatt, 58gr., gerade
VH: Tenergy 25 1,7mm, Gambler Outlaw 2,0mm, beide rot
RH: Grass D-Tecs, Ox, sw

Spielstärke

1.Kreisklasse – Kreisliga, Gegner: 1. Kreisklasse – Bezirksliga im WTTV

Referenz
Taipan, Mittelblatt, 70gr., gerade
VH: Goliath Speed 1,5mm, rot
RH: Grass D-Tecs, OX, sw

Als ich das Holz zum ersten mal in der Hand hatte, war ich sofort begeistert von dem geringen Gewicht. Auch mit den oben aufgeführten Belägen liegt es wunderbar in der Hand und ist nicht kopflastig.
Vorab muss ich sagen, dass ich sehr skeptisch war, als ich davon hörte, dass das Holz eine 6mm Balsaschicht besitzt und trotzdem katapultlos sein soll. Ich kann vorweg nehmen, das meine Skepsis sich nicht bestätigt hat. Besonders auf der RH besitzt es eine Geschwindigkeit abbremsende Wirkung, die mich und meine Gegner schon überrascht hat.

VH

Das Tachi hat seine besonderen Stärken im Block-, Konter- und Schussspiel. Es ist bei diesen Schlagarten sehr fehlerverzeihend und lässt sich für mich wesentlich einfacher spielen als das Taipan. Besonders der Schuss klappt auf Anhieb, trotz meiner bescheidenen Technik, sehr gut. Vom Tempo bewegt es sich im All – All+ Bereich. Daher sind die Schüsse, wenn nicht gut platziert, auch vom Gegner einigermaßen zu retournieren. Es ist aber möglich, ohne Probleme mehrfach hintereinander zu schießen. Ein ganz großer Vorteil sind aber die sehr guten Plazierungsmöglichkeiten. Diese gleichen die Durchschlagskraft locker aus.
Mit dem Tenergy 25 in 1,7mm hatte ich Probleme mit meinen Topspins. Schießen prima, aber Topspins eher bescheiden, da dieser Belag in Verbindung mit dem Tachi für mein Topspinspiel in 1,7 zu hart ist. Spieler mit einer besseren Technik haben diese Probleme wahrscheinlich nicht. Daher habe ich mir den Outlaw in 2,0 aufgeklebt. Und was soll ich sagen, Topspins gehen super, schnelle, aber auch langsame sind kein Problem, sehr gut zu platzieren, auch wenn der Outlaw nicht so besonders weich ist. Beim Block hatte der Tenergy aber die Nase vorn.
Aufschläge können sehr kurz und mit viel Spin gespielt werden. Für mich einfacher als bei Taipan. Da habe ich doch immer Mühe, die Bälle kurz zu halten.

RH

Auch hier sehe ich eine besondere Stärke beim Block. Ich muss dazu sagen, das ich fast nur passiv blocke. Es ist dabei sehr gut zu spüren, wie die Geschwindigkeit vom Angriffsschlag der Gegners irgendwie aufgesogen wird und wirklich die Möglichkeit besteht kurze Blocks hinter das Netz zu setzen. Welcher Schlägerwinkel dabei der optimale ist, fällt mir noch schwer zu beurteilen, man muss aber den Schläger nicht besonders weit zumachen.
Wie schon von anderer Seite beschrieben, setzt beim Druckschupf aber eine höhere Geschwindigkeit ein, so dass die Bälle aber trotzdem sehr kontrolliert gespielt werden können. Da sie sehr lang gesetzt werden können, sind sie häufig für den Gegner sehr unangenehm.
Mit dem Taipan habe ich mich immer sehr schwer getan, auch mal mit dem D-Tecs anzugreifen. Ich will nicht behaupten, dass es mit dem Tachi einfach ist, aber wesentlich einfacher als mit dem Taipan, wenigstens für mich.
Besonders überrascht war ich über die hohe Fehlerquote meiner Gegner, wenn ich mal in die Defensive gegangen bin. Obwohl die Schnitterzeugung mit dem D-Tecs vom Gefühl nicht so hoch ist, haben meinen Gegner reihenweise ihre Angriffsschläge verschlagen, obwohl die Bälle teilweise relativ hoch lagen. Bitte berücksichtigen: Gegner max. Bezirksliga.

Fazit

Für mich steht fest, dass wird mein neues Holz. Ich bin nur noch unsicher, ab wann ich es in der Meisterschaft einsetze, da ich mit dem Taipan weiterhin sehr erfolgreich unterwegs bin.
Ob ich bei dem Outlaw auf der VH bleibe, weiß ich noch nicht, da ich eigentlich weichere Beläge bvorzuge. Anscheinend kann man aber viele sehr unterschiedliche NI- Beläge, je nach Vorlieben, auf dem Tachi spielen. Hier liegt auch ein großer Vorteil zum Taipan. Wenigstens für mich.

#4 Cogito

Cogito

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Geschrieben 01 Mrz 2010 - 12:54

Marko S.

Spielklasse: ?
Testholz Tachi,Kleinblatt,gerade
VH Barracuda
RH Grass D.Tecs,ox
Referenzholz: ?

Zum Holz kann man nur sagen,wieder bzw,wie immer,sehr gute Verarbeitung,liegt sehr gut in der Hand,sehr leicht und schön handlich.

VH,
-sehr gute kontrolle,egal was man machte
-Block waren kurz,schön Flach
-Konter,Schuß waren gut,könnten noch etwas druckvoller sein
-US wunderbar,flache Ballflugbahn,ordentlich US

RH
-Lange Abwehr war sehr gut,flache Ballflugbahn,ordentlicher US,Hohe Kontrolle
-Block gut,kurze Blocks gingen gut,Bälle waren schön langsam
-sehr gute Platzierung der Bälle
-DS ging wunderbar,wen man etwas mehr nach vorn drückt

#5 Cogito

Cogito

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Geschrieben 03 Mrz 2010 - 01:57

RalfTTMan

Spielstärke: 1.Kreisklasse – Kreisliga,
VH: Globe 999E, 1,0mm, schwarz
RH: Palio CK 531, Grass D-Tecs, 0x, rot

Spielsystem:
ursprünglich reine Schnittabwehr, seit 30 Jahren mit langen Noppen auf der RH und einem dünnen Schnittbelag auf der VH, dabei am Tisch drehend. In den letzten Jahren verstärkt auch am Tisch mit Blockbällen agierend, wenig Angriff, wenn dann kein Topspin sondern VH und RH-Schuss mit dem Schnittbelag.

Referenzholz:
Lindenlaub A3, Mittelblatt, gerade
VH: Globe 999E, 1,0mm, schwarz
RH: Palio CK 531, 0x, rot

Nachdem ich das Holz schon gestern passend zu meinem wöchentlichen Dienstagstraining zum Testen erhielt (Dank an Pete!), wurden die o.g. Beläge in meiner Holz-Standardgröße Mittelblatt schnell aufmontiert. Die Verarbeitung ist Re-Impact-typisch sehr gut, das Holz ist trotz 9mm Dicke sehr leicht.

RH
Ich beginne mal mit der Rückhand, da diese für mein Spiel die absolute Sahneseite des Tachi ist, auch im Vergleich zu allen anderen RI-Hölzern, die ich bisher länger gespielt habe (Historie: T2 - T3B - LLA3).
Zunächst mit einem relativ glatt gewordenen Palio CK531 gegen meinen etwa gleich starken Mannschaftskameraden (großgewachsener Topspin-/Schussspieler mit ausgeprägt guter Vorhand). Hier zeigt sich zum einen ein traumhaftes Blockverhalten des Tachi, der LN-Block ist für eine grLN sehr sicher und die Bälle können sehr kurz und flach gehalten werden, besser als mit meiner bisherigen Referenz, dem LLA3. Im passiven Spiel auf Schupf war die Steuerung der Platzierung besser als mit jedem anderen bisher von mir gespielten Holz. Auch die lange Abwehr geht flach und sicherer als mit dem doch merklich schnelleren LLA3. Nach dem RH-Wechsel auf den DTecs steigt naturgemäß die Fehlerrate etwas an, da ich mit ihm bisher nur testweise gespielt habe. Der Dtecs ist aber auf dem Tachi insgesamt gut kontrollierbar, in etwa vergleichbar zu einem insgesamt wesentlich langsameren und damit ungefährlicheren Hydra. Auf dem LLA3 war mir der DTecs immer zu schnell. Auch die lange Abwehr mit dem Dtecs ist relativ sicher und vor allem mit sehr guter Unterschnittentwicklung ("kein Nachziehen nach dem 2.oder 3. Ball mehr").

VH:
An die VH des Tachi muss ich mich noch ein wenig mehr gewöhnen. Im passiven Spiel zeichnet sie sich durch eine hohe Sicherheit und guten Unterschnitt aus (mehr als beim schnelleren LLA3). Auch die lange Abwehr geht besser als mit dem LLA3.
Beim Block- und Schussverhalten gefällt mir das LLA3 besser, da hier ein wenig mehr Geschwindigkeit und bisher auch Sicherheit in den Ball kommt. Das mag aber noch eine Frage der Gewöhnung sein, ich habe zumindest mit meinen bisherigen Bewegungen etwas mehr Schwierigkeiten gehabt, in den Angriff zu kommen. Ob dies für mein Spiel im Wettkampf allerdings relevant ist, sei dahingestellt. Mehr als ein oder zwei Angriffsbälle pro Satz spiele ich selten.

2. Spiel gegen einer BZK-Spieler, der mit gutem Unterschnitt und ansonsten im Angriff schnittfrei fast nur mit Schüssen agiert, meistens gewinne ich den ersten Satz, verliere die dann folgenden 3. Erstes Spiel mit dem DTecs, gute Sicherheit bis auf einige wenige Fehler auf starken Unterschnitt. Große Probleme allerdings beim Gegner auf den Schnitt des DTecs bei allen Abwehrschlägen und auf den Schnittwechsel zwischen VH und RH, 3:1 für mich. Im zweiten Spiel mit dem Palio, mit dem ich mich bis dato besser und deutlich sicherer gefühlt hatte, ein klares 3:0 für ihn, keine Probleme mit dem Schnitt und mit den Blockbällen des Palio beim Gegner, er schießt die Bälle einfach ab. Am Ende noch einmal ein sehr ausgeglichenes 2:3 für ihn mit dem Dtecs auf meiner Seite.

Wichtiges Fazit für mich:
Der Dtecs ist bei guter Geschwindigkeit auf dem Tachi gut beherrschbar und für den Gegner unangenehm! Mit der VH kann bei hoher Sicherheit ein guter (Unter-)schnitt erzeugt werden.

Ich werde in der nächsten Woche noch einmal meinen griffigeren Palio vom LLA3, mit dem ich bisher eine sehr gute Saison gespielt habe, auf dem Tachi testen und dieses Setting gegen die Variante mit dem Palio auf dem LLA3 und dem Dtecs auf dem Tachi vergleichen. Möglicherweise ist dann das Tachi mein neues Holz und zwar mit dem DTecs!

#6 Cogito

Cogito

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Geschrieben 08 Mrz 2010 - 02:49

jhwissen

Spielklasse: 1. Kreisliga, Mittleres Paarkreuz
Angaben zum Holz (Daten vom Hersteller):
Tachi, Standardblatt, konkaver Griff
Gewicht: ~ 60 g
Dicke: ~ 9,0 mm
Effet: + 100 % der Belagsangabe
Kontrolle: 16
Tempo: Vorhand: ~ 8+
Rückhand: ~4 Preis: Einführungspreis 99,00 €, danach 129,00 €
Angaben zum Belag (Daten vom Hersteller):
GEWO Nano S/Speed Control: (Test mit Vorhand 1,6 mm, Rückhand 1,6 mm)
Tempo 92 Kontrolle 105 Effet 100
Preis pro Belag: 34,90 €
Wichtige Hinweise zum Test:
Dieser Test bezieht sich auf das obige Holz in Verbindung mit den genannten Belägen. Die Daten von den Herstellern sind zur Information. Die im folgenden Test genannten Daten sind alle auf die Holz-Belag-Kombination bezogen und somit wesentlich aussagekräftiger als die vom Hersteller, denn ein Holz mit unterschiedlichen Belägen (Belagdicke, lange Noppen, kurze Noppen, Noppen innen usw.) spielt sich nun einmal ganz anders. Es kommen dann in der jeweiligen Holz-Belag-Kombination ganz andere Werte sowohl für das Holz als auch für die Beläge heraus. Es ist für den interessierten Tischtennisspieler somit klar erkennbar, was genau mit diesem Holz und Belägen machbar und spielbar ist und was eben nicht.
Neben der Beschreibung der Spieleigenschaften (Block, Schuss, Topspin usw.) aus dem praxiserprobten Spiel werden die Bewertungen für das Holz wie bei Rendler, die für die Beläge wie aus den bekannten Katalogen Contra, schöler & micke usw. beibehalten, um einen Vergleich mit den Herstellern zu haben. Außerdem wurde noch ein zusätzliches Bewertungssystem nach den bekannten Schulnoten von 1 bis 6 für das geeignete Spielsystem von Def- bis Off+ eingeführt. Somit ist ein Spieler in der Lage, genau beurteilen zu können, ob die Holz-Belag-Kombination für sein Spielsystem geeignet ist.
DIE AUSWERTUNG FÜR DIESE HOLZ-BELAG-KOMBINATION ERGIBT FOLGENDES ERGEBNIS:
1. Eignung des Spielsystems:
System Def-/ Def/ Def+/All-/ All/ All+/ Off-/ Off/ Off+/
Note 3/ 2/ 2/ 1/ 1/ 1/ 1/ 1/ 2/


2. Angaben zum Holz (Daten mit genannter Holz-Belag-Kombination):
Gewicht: ~ 129 g
Dicke: ~ 16,0 mm
Effet: + 80 % der Belagsangabe
Kontrolle: 15
Tempo: Vorhand: ~ 9+
Rückhand: ~ 7

3. Angaben zum Belag (Daten mit genannter Holz-Belag-Kombination):
GEWO Nano S/Speed Control:
Tempo 110 Kontrolle 143 Effet 180

4. Beschreibung der Spieleigenschaften
4.1. Schupfbälle (schneiden, schieben, heben)
Sehr sicher lassen sich die Schupfbälle spielen. Allerdings muss man schon richtig unter den Balle gehen, denn das Holz ist insbesondere auf der Vorhand, schnell wie der Blitz. Macht man die Schupfbälle zu weit auf, gehen die Bälle hinten raus. Alles aber ein Frage der richtigen Technik. Erfreulich ist, das man beim richtigen Spielen der Schupfbälle sehr schön Tempo in die Bälle bekommt und den Gegner damit unter Druck setzen kann. Den Schnitt der Bälle würde ich als befriedigend bezeichnen. Dafür, dass dieses Holz mit den Gewo Belägen ein Offensivholz ist, sind alle Schupfballarten ausgezeichnet zu spielen.

4.2. Block/Konterblock/Unterschnittabwehr/Angabe
Zunächst zum Block auf der Vorhand: Die Bälle sind unheimlich kontrolliert zu blocken, was noch hinzukommt, ist ein sagenhaftes Tempo, so dass der Gegner einen Blockball um die Ohren bekommt, der eines Schmetterballs würdig ist! Das Konterblock-Spiel ist dementsprechend herausragend. Die Unterschnittabwehr ist aufgrund der Schnelligkeit des Holzes auf der Vorhand nicht so einfach, aber bei entsprechenden Training gut beherrschbar. Bei der Angabe auf der Vorhand fällt auf, das diese zwar nicht schlecht ist, aber irgendwie fehlen ein bißchen Spin und auch Schnelligkeit. Dies liegt jedoch anscheinend am 1,6 mm Belag. Mit 1,8 mm auf der Vorhand müssten die Angaben brandgefährlich werden. Der Rückhandblock ist überragend, da die Rückhand langsamer ist und somit noch kontrollierter. Auch die Unterschnittabwehr im tischfernen Bereich ist sehr gut zu spielen. Bei den Angaben hat sich die Unterschnittangabe als die Beste erwiesen.

4.3. Schmetterball und Topspin
Die Paradedisziplinen dieses Holzes sind jedoch alle Angriffstechniken: Es ist wirklich erstaunlich, aber man kann wirklich (fast) jeden Ball angreifen! Kommt der Ball zum Beispiel kurz hinter das Netz kann man mit einem Flip aus dem Handgelenk den Ball unheimlich beschleunigen. Irgendwie schluckt das Holz jeden Schnitt des Gegners, der Schnitt wird quasi völlig ungefährlich, und führt bei Übergehen in den Angriff zu Staunen beim Gegner („wie kann man den so einen Ball angreifen?“). Das Schmetterball und Topspin in allen Lagen und Variationen herausragend sind, versteht sich von selbst. Nicht nur das der Druck auf den Gegner ungeheuer hoch ist, der Gegner hat, wenn der Ball auf den Körper gespielt wird, keine Chance überhaupt noch zu zucken! Um das schnelle Tempo jedoch zu beherrschen, ist anfangs ein wenig Training nötig, also nicht wundern, wenn ein paar Bälle am Anfang hinten raus gehen. Das Gefühl für das Tempo bekommt man aufgrund der hohen Kontrolle aber schnell hin. Auch die Rückhand ist so konstruiert, das ein „lustiges“ Angriffsspiel möglich ist. Bei etwas reduzierten Tempo aber herausragender Kontrolle können die Bälle super platziert gespielt werden.

Fazit: Beim gegnerischen Angriff schluckt das Tachi jede Geschwindigkeitsspitze und bringt die Bälle unheimlich sicher zurück. Beim Übergang in den eigenen Angriff vergeht dem Gegner Hören und Sehen, die Gefahr, das dem Gegner schwindelig wird, ist enorm: Scheinbar unmögliche Bälle können offensiv angezogen und geschmettert werden. Beim Spielen des Balles auf den gegnerischen Körper hat dieser keine Chance zu reagieren, da die Bälle unglaublich schnell sind. Das Tachi ist für alle offensiven Spieler absolut erste Wahl. Ich selbst habe noch nie ein Holz in der Hand gehabt, was solche herausragenden Offensivmöglichkeiten hat. Aber auch Defensivspieler und Allrounder können mit diesem Holz nichts falsch machen, da die Kontrolle trotz hohem Tempo herausragend ist

#7 Cogito

Cogito

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Geschrieben 14 Mrz 2010 - 01:55

Angreifer

Spielklasse: Unterliga (Öst.)
VH: Donic Coppa Speed , rot 1,9mm
RH: Tibhar Speedy Soft VIP , 2,1mm schwarz


Im Vergleich zu meinem letzten setup ( FS SP 2,0 - 2,1mm / Tuple 119 2,1 mm ):


- Diese Kombi ist nochmal deutlich schneller

- Der RH KN Belag knallt wie beim Kinderfasching .. nach kurzer Anpassung ( Geschwindigkeit ) :alle Schläge sind mir auf Anhieb gelungen
Sehr druckvoll , auch aus der Halbdistanz und natürlich Tachimäßig sehr gut kontrollierbar
- Evtl. durch die hohe Geschwindigkeit und härterer Schwamm etwas weniger Schnitt in den Bällen .. kann aber auch Übungssache sein.
- Megastark im Konter und Abschlag.
- Noppen Topspin geht auch .. dafür gibt es aber vielleicht weichere und bessere KN ... für Vorbereitung des Angriffs aber völlig O.K.

- Der VH NI Belag ist ein Traum ! Bei mäßigem Katapult reichen rtelativ kurze Bewegungen um ordentlich Schnitt und Speed zu erzeugen.
- Er hat einen höheren Ballabsprung als der FS aber Donic sei Dank keinen zu hohen ( für meinen Geschmack ). Das hat mich ein paar mehr Bälle zum Umgewöhnen gekostet .. dann ging es aber super !
- VH Service : Ein Alptraum - für den Gegner ! Gerade durchden moderaten Katapult bin ich in der Lage mit kleinesten Bewegungen großen Effet zu
erzeugen.
- VH Topspin und Gegen Topsping : sehr gut ! .. und vor allem mit weniger Kraftaufwand als mi den FS

Wie gehts weiter:

Tja .. ich laß diese Kombi einfach drauf und spiele die Saison damit weiter !
Einzig und allein der Preis ist natürlich nicht so niedrig wie bei den FS -Belägen

#8 Cogito

Cogito

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Geschrieben 21 Mrz 2010 - 04:33

arrigo

Spielstärke: Kreisliga
Tachi Standardblatt, gerade
VH: Andro Hexer+ 1.7mm rot
RH: DTecS OX schwarz
Gewicht: 118 g (inkl. Griff- und Kantenband)

Vorgeschichte:
grLN erst seit September 2009, davor auf der RH KN und NI.

Spielstil: Aggressives Allroundspiel am Tisch; VH: Topspin, Schuß; RH: Verteilen, Stören, vorbereiten d. VH; alles relativ tischnah;

Zum Test:
Am Freitag, 19.03.´10, ca. 1 Stunde Training, dann am Samstag 20.03.´10 nachmittag gleich das Punktspiel mit dem Tachi bestritten (2 Einzel und ein Doppel).

Am Freitag Abend hab ich schon beim Einkontern auf der VH gemerkt, dass das Tachi ein ganz besonderes Gefühl vermittelt. Der Ballabsprung mit dem Hexer+ ist relativ flach (im Vergleich zu meiner vorherigen Kombi Persson Powerallround mit Baracuda 1.8mm auf der VH sogar um einiges flacher). Dabei ist das Tempo i.V.m. dem Hexer+ sehr gut kontrollierbar und die Bälle sind punktgenau zu setzen.

Trotz des Griffbandes (von Achim mitgeliefert) konnte ich die Bälle sehr gut spüren. Ging dann mein Trainingspartner ins Topspinziehen über, fiel auch beim Block die sehr flache Ballflugkurve auf. Die Blocks waren bombensicher und es schien fast so, als ob der Schläger den gegnerischen Spin absorbieren würde. Der eigene Topspin war effetreich und sehr sicher zu spielen und ich glaube dass das Tachi für mich bei der VH-Technik genau der goldene Mittelweg zwischen Taipan und z.B. Offplay ist. Die Armbewegungen müssen nicht ganz so lang ausgeführt werden, wie beim Taipan.

Der Katapult auf der VH setzt erst bei ganz hart geschlagenen Schlagspins und Schüssen ein; da muß ich meine Ausholbewegung noch etwas zügeln, das ist aber ein Technikproblem meinerseits.

Beim Schupfen kam wieder das unglaubliche Gefühl zum Tragen, dass das Holz vermittelt. Die Bälle sind sehr schnittreich und auch eine "passive" Aufschlagannahme ist mit der VH kein Problem, im Gegenteil, der Schläger leitete den gegnerischen Schnitt gnadenlos wieder zurück

Noch ein Wort zu den Aufschlägen mit dem Hexer+: Mein Trainingspartner und auch meine Gegner vom Samstag hatten höchste Probleme mit ganz normalen Seit- Unterschnittaufschlägen, die ich mit der RH relativ lang und schnell servierte; in dem Service war super viel "Suppe" drin. Ich habe einige direkte Punkte damit gemacht oder den Rückschlag mit der VH abgeschoßen.

Nun zur Rückhand mit dem DTecS:
Gleich vorneweg: Überhaupt kein Kontrollproblem mit dem Dtecs!!! Die Bälle waren sicher, für den Gegner unberechenbar und äußerst eklig! Weder mein Trainingspartner noch die Gegner vom Samstag konnten einen zweiten Topspin nachziehen (Kreisliganiveau!) Ich hatte weder mit Unterschnittbällen, noch mit Rollaufschlägen auf meine Noppe Probleme. Im Gegenteil, sogar bei Rollaufschlägen, die ich mit dem DTecS nur kurz an der Platte abhackte war sehr viel Schnitt in den Bällen. Auch Offensivbälle gelangen mit dem DTecs auf Anhieb. Ca. 2 mal mußte ich in der RH aus der Halbdistanz Notbälle mit dem DTecS auf Schlagspins spielen: Beidemale wars ein Punkt für mich

Fazit:
Im kurzen "Vortraining" am Freitag hatte ich das Gefühl, schon eine Ewigkeit mit dem Schläger zu spielen und die Euphorie war so groß, dass ich beschloß das Punktspiel auch gleich mit dem Tachi zu bestreiten. Ergebnis: Doppel 3:0 und beide Einzel 3:0

#9 Cogito

Cogito

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Geschrieben 24 Mrz 2010 - 09:49

twinstar


Spielstärke: 2.Kreisliga
VH: Donic Aconda Soft 1,5mm
RH: Grass Dtecs OX

Referenz Holz: Taipan
VH: Andro Impuls 1,5mm,
RH: Grass Dtecs OX

Nachdem ich jetzt mehrere Trainingseinheiten und Spiele mit dem Tachi absolviert habe, möchte ich kurz meine Eindrücke abgeben.
VH ähnlich wie bei meinem Referenzholz, sehr gute Kontrolle, die Blocks sind die absolute Stärke der VH , oftmals kann man mit Hinhalteblocks direkte Punkte machen.
Bei der US-Schnittabwehr kommen die Bälle oft etwas höher als beim Taipan mit dem Impuls aber im Großen und Ganzen sehr sicher und gut platzierbare Bälle spielbar.
TS, na ja nicht so meine Stärke aber die Schüsse sind die absolute Sahne und fast alles Endschläge, habe sogar noch mit dem Andro Impuls Temporeserven.

Nun zur RH, die spielt sich meines Erachtens etwas kontrollierter aber für den Gegner bereiten die Rückhandreturns weniger Schwierigkeiten, können öfters als beim Taipan angerissen werden
Bei den unterschiedlichsten Blocks muss man nach wie vor immer eine aktive Bewegung machen.
Einfache Hinhalteblocks Blocks kommen höher und länger als beim Taipan und sind dadurch ungefährlicher.
Ich kann nicht sagen, ob die RH langsamer oder schneller ist aber vom Spielgefühl und vom Störpotential finde ich das Taipan für mein Spiel besser, was auch meine Trainingspartner bestätigten.
Die Unterschnitt Abwehr, ob aus dem RR oder am Tisch ist allerdings Spitze.
Auch leicht nach oben aus dem Handgelenk angerissene Blocks meist zur Aufschlagsannahme kommen wiederum sehr kurz und oftmals in einer unchristlichen Flugbahn auf des Gegners Seite an.
In Anbetracht der höheren Fehlerquote beim Gegner werde ich zunächst bei allen wichtigen Spielen beim Taipan bleiben

#10 Cogito

Cogito

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Geschrieben 03 Mai 2010 - 02:24

Ric

Spielklasse: KL
VH: Tibhar Superdefense 40 / 1,6mm
RH: D.Tecs/OX

So, ich bin vermutlich derjenige, der das Tachi am längsten spielt. Seit Januar habe ich es mit unterschiedlichen Belägen getestet (hauptsächlich mit D.TecS in ox, Tibhar Superdefense 40 in 1,6mm). Ich versuche mich sehr subjektiv an Noten, um Stärken und Schwähen der Kombi deutlicher werden zu lassen.

RH:
- Anschlagannahme (1-2): sehr einfach, die Bälle können schön platziert werden, Sie ziehen flach nach unten und flattern leicht, alles allerdings ohne Schnitt.
- Aufschläge (2+): schnelle Rollangaben mit den Noppen sind sehr effektiv, ein getäuschter US-Ball wird häufig hoch zurückgelegt
- Angriff mit dem D.TecS (3): gut ist der Schuss, der Noppentop eher schwierig.
-Schupfball (1-): als DS sehr flach und schnell. Je flacher um so geringer ist der Störeffekt. US auf den Gegner und dann voller DS!
- Block (1): Hackblock ist einfach und produziert oft sehr viel US. Einfacher Block ist sicher, aber leider leicht anzugreifen. Hier muss man immer tangential in die Bälle gehen!!!!!!!!! Dann lassen sich die Bälle super platzieren und sind wegen des extrem flachen Ballabsprungs nur schwer anzugreifen. Harte Bälle dürfen nie frontal genommen werden. Dann ist der passende Einstellwinkel kaum zu treffen. Also wichtig: immer eine Bewegung machen!
- Abwehr (2-3): Anders als mit klassischen Hölzern muss man den Ball früh nehmen und darf nicht nach unten hacken. Das ist gewöhnungsbedürftig. Es empfiehlt sich ein fast vorsichtiges waagerechtes Unter-den-Ball-Gehen. Dann ist u. U. ordentlich Schnitt drin.
- Drehen (1-): Der TSD40 lässt sich unglaublich kontrolliert auf der RH spielen. Wer Drehen will und mit einem weichen Belag klar kommt, sollte diese Kombi unbedingt ausprobieren.

VH:
- Block und Schuss (2+): sehr sicher, natürlich nicht besonders schnell im Vergleich zu Off-Prügeln.
- TS (2-3): sicher, verhältnismäßig spinnig, könnte aber etwas mehr sein.
- Aufschlag mit NI (2): Kurze Aufschläge mit Schnitt gut bis sehr gut. Man kann stark abhacken.
- Schupf (2): sicher, aber nicht spektakulär
- Aufschlagannahme (2-): Nicht optimal, da der TSD40 hier nur durchschnittlich ist. Mit schnelleren und härteren Belägen klappte es deutlich besser.

Fazit:
Mit dem Tachi kann man den Nachteil des schnittlosen Zurücklegens weitgehend wettmachen. Man muss aber immer aktiv in den Ball gehen. Das erfordert eine - jedenfalls für mich - Umstellung in der Spielweise. Kurz, lang, seitlich, Stoppblock, Hackblock, US, Schuss, Drehen, VH-TS usw., usw. sollten sich laufend abwechseln. Wegen der hohen Kontrolle (den D.TecS kann ich mit keinem anderen Holz am Tisch gleichermaßen gut beherrschen!!!) ist diese Spielweise aber sehr gut möglich. Eine längere Treue zum Schläger dürfte sich deshalb unbedingt auszahlen.

Für das Krökelspiel am Tisch dürfte es derezit kein besseres Holz geben. Insbesondere für den D.TecS ist das Tachi ideal.

#11 Cogito

Cogito

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Geschrieben 20 Mai 2010 - 11:01

Nöppchenfreak

Tachi, Kleinblatt, gerader Griff

Spielstärke: 1. KK
VH: Juic Aircondle ( Schwamm ca. 38 Grad) 1,8 mm, sw.,
RH: Curl PH 0,5 mm, rot
Referenzholz Wallenwein Ultra Plus


Spielpraxis ca. 12 Std. intensives Training (teilweise mit Balleimer)
+ ca. 3 Std. am Ballroboter

Vorweg:
Ich gebe hier meine ganz subjektiven ersten Eindrücke vom Tachi wieder!
Ich bin kein „Experte“ bzw. „Vieltester“, so dass ich wenige Vergleiche zu anderen Hölzern habe! Das Wallenwein Ultra Plus (WUP) habe ich bis jetzt ca. 2 Jahre gespielt.
Um einen direkten Vergleich zum Tachi zu bekommen, habe ich die jetzigen Beläge vom WUP auf den Tachi umgeklebt.

Mein erster Eindruck vom Tachi:
Er ist sehr leicht, liegt sehr gut in der Hand, das Holz ist topverarbeitet!

VH

Als ich die ersten Schläge mit der VH gespielt hatte, hatte ich den Eindruck, das ich direkt mit dem Holz selbst spiele und nicht mit dem Juic Aircondle. Der direkte Ballanschlag gibt eine sofortige Rückmeldung in die Schlaghand. Ein tolles Spielgefühl und Kontrolle pur!!!

Schnitt-Aufschläge in den verschiedensten Variationen hatten auf Anhieb mit einen teils mörderischen Schnitt geklappt. Kleine Handbewegungen erzeugten große Wirkungen.
Meine Unterschnittaufschläge landeten bei einem sehr erfahrenen und defensiv eingestellten Vereinskamerad regelmäßig ins Netz. „Kickaufschläge“ haben nicht so gut geklappt!

Das Kontern und blocken war sicher, kontrolliert und platziert. Gegenüber dem WUP hatte ich den Eindruck, dass dies nicht ganz so druckvoll war. Beim passiven Block wurde die ankommende Geschwindigkeit des TS-Balles förmlich absorbiert bzw. „verschluckt“, beim aktiv gespielten Block „katapultierte“ der TT-Ball vom Schläger. Schmetterbälle sind ebenfalls sicher und präzise. Aus der Halbdistanz konnte ich bei locker gespielten gegnerischen TS kontrolliert zurückschießen!

Meine TS selbst hatten viel Effet! Um selbst temporeiche TS zu spielen, musste ich aber mehr Kraft aufwenden als mit dem WUP!

Das Schupfen mit geringem Handeinsatz war flach und schnell und erzeugte viel Unterschnitt. Gegnerischer Unterschnitt wurde vom Tachi quasi „katapultlos aufgesogen“ und mit meinem eigenen Unterschnitt zusätzlich zurückgegeben.

In der langen Unterschnittabwehr, obwohl ich kein Abwehrspieler bin, war jede Menge Saft in meinen Unterschnittbällen drin – super! Kein Vergleich zum WUP, da habe ich die TS fast regelmäßig über den Tisch gehauen!

RH

Schupfbälle und DS sind sehr sicher. Teilweise habe ich meine Gegner durch die guten Platziermöglichkeiten in die Ecken getrieben.

Die Aufschlagannahme auf „leere Bälle“ und Rollaufschläge ist einfach. Entweder direkt ankontern oder bei schnellen gegnerischen Aufschlägen mit einer leichten Bewegung nach unten vom Schlägerblatt „abtropfen“ einfach lassen. Die Bälle konnte ich oft kurz hinters Netz ablegen! Seitenwischer hat hier nicht so gut funktioniert, kamen manchmal etwas zu lang und hoch zurück. Liegt vielleicht auch an meiner Technik.

Konterball mit dem Curl P-H war mit NI-Technik kontrolliert und gradlinig zu spielen, aber nur mit geringem Störeffekt! Für den Gegner waren die Bälle leicht ausrechenbar und gut zu retournieren.

Auf mäßigen Schnitt sowie auf „leere Bälle“ des Gegners waren Noppentops ohne Probleme zu spielen.

Blockbälle mit NI-Technik waren sehr sicher, aber ohne Flattereffekt und teilweise sehr schnell. Beim „abgehackten Block“ kamen die Bälle mit sehr viel Unterschnitt für den Gegner zurück. Blockbälle konnte ich mit dem Tachi sehr kurz hinters Netz ablegen – einfach genial! Wichtig ist hier, dass der Ball in der aufsteigenden Phase gespielt wird. Der Ballabsprung ist dann flach und schnell. Mit dem WUP hatte ich das so nicht geschafft.

In der langen Abwehr konnte ich die TS flach und präzise mit mäßigem Unterschnitt retournieren.

Alle RH-Schläge sind mir nach kurzer Abstimmung schnell gelungen. Leere Bälle konnte ich teilweise „wegschießen“.

Mein Fazit:

Das Tachi ist langsamer als der WUP, hat ein traumhafte Kontrolle und scheint mir für mein Spielsystem am Tische jede Menge Potential bieten! Es macht einfach viel mehr Spaß mit dem Tachi spielen als mit dem WUP. Ergo – mich hat der umhergrassierende „Tachi-Virus“ erwischt. Ich werde von diesem Virus wohl in nächster Zeit auch nicht mehr loskommen..
Ich werde das Tachi auf der VH mit „katapultigen“ Belägen noch testen, um mehr Druck im Spielaufbau zu haben!

Wer für sein tischnahes Spiel ein kontrolliertes Allroundholz mit direktem Ballanschlag sucht und dieses Spielgefühl auch mag, sollte auf jeden Fall das Tachi ausprobieren! Es lohnt sich!!

#12 Cogito

Cogito

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Geschrieben 22 Mai 2010 - 01:07

StevenRoads

VH Joola Energy 2,00 mm schwarz / Joola Expres one 2,00 mm schwarz
RH Grass D Tecs ox rot

Spielklasse KL-BK steht noch nicht fest.

Das sind meine ersten Testeindrücke. Ich werde noch mehr schreiben. Von der Rückhand bin ich einfach nur begeistert. Ich konnte noch nie so sicher legen und angreifen. Zu Glatnoppenzeiten war das Angreifen mit den Noppen eher schwierig. Mit dem Tachi kann man sehr gut auf leere wie auch auf Unterschnit angreifen. Mit dem Taipan konnte ich das auch, aber nicht so sicher. Bei leeren Bällen kann man auch richtig reindrücken. Wie man Schlagspin abwehrt, dass werde ich mit meinen BOL vorne Spielern testen müßen. Bisher konnte ich nur gegen BK vorne spielen und die waren nicht so fest. Sehr gute Kontrolle beim Block. Egal passiv oder dropkick. Das kurz legen und den Ball verteilen geht sehr gut.

Vorhand

Am Dienstag hatte ich erst mal den Joola Expres one in 2,00 mm drauf. Aufschläge waren gut.
Block, Konter gut. Topspin und Schlagspin auch gut. Bei sehr kurzen Armbewegungen ist mir der Ball direkt ins Netz gefallen. Eigentlich für mein Spiel eher schlecht. Schupf keine Probleme.

Am Freitag habe ich mir den Joola Energy in 2,00 mm drauf geklebt. Leider ist der Belag auf meinem Holz geschwommen. Für den Topspin war das klasse, aber der Belag flog 6 Meter weit auf zu einem anderen Spieler. Ein klein wenig überklebt (normaler zugelassener Kleber).
Nach dem ich den Belag mit einem Fön etwas trockener bekkommen hatte wagte ich es noch einmal. Ich spielte gegen BK vorne und gewann 3:1. Man muß dazu sagen, dass ich 1.KK gespielt habe und vorne nur 8:2 spielte. Er hat 12:6 vorne gespielt. Lange Rede kurzer Sinn, der Belag hat dan normal gehalten. Schlagspin fast wie früher mit dem BSS (Backspinstarlight). Muß noch feinjustiert werden. Meine Spezialität abschießen von Topspins sehr gut. Egal ob viel Spin oder schnell sehr einfach gegen zu schießen bzw. zu kontern. Block auch gut, konnte ich aber nicht 100% testen, weil ich gegen ihn fast nur Druck machte. Aufschläge habe ich nicht so wierklich was rein bekommen. Ist für mein Spiel aber eigentlich auch nicht so wichtig. Schupfen war gut. Auch noch ausbaufähig.

Fazit
Mit dem Joola Energy auf der Vorhand spielte sich der D Tecs einfach nur Weltklasse. Beim Express One war die Kontolle auf der Rückhand schlechter, dafür die Vorhand ein klein wenig besser. Nach meinen eresten Tests kommt es mir so vor als währe ein Vorhandbelag mit ca 42 Grad sehr gut in der Kombi mit dem D Tecs. Re-Impact hat mich wieder.

#13 Cogito

Cogito

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Geschrieben 03 Juni 2010 - 08:09

Olaf242

Spielklasse: Bezirksklasse oben (Düsseldorf)
VH Sriver G3 1.9, Friendship 729-08, DHS Skyline TG3 Neo
RH Tackiness C2 1.7, Tackiness C2 1.9

Vergleichshölzer:
Dr.Neubauer Firewall plus
Katana
Mephisto
Wallenwein Omega
Hallmark Enigma
andere Hölzer diverser Hersteller (Butterfly, Stiga usw...)

Vorweg das Negative: der Griff ist lackiert und nach ein paar Minuten Spiel wird er durch Schweiß sehr rutschig - das ist sehr unangenehm - zumindest bei einem geraden Griff. Da ich aber eh immer mit Griffband spiele hat sich das Problem nicht mehr als solches herausgestellt. Das Holz ist 1A verarbeitet - also da gibt es nichts dran auszusetzen, sehr wertig und stabil!

Jetzt das Positive: ich habe noch nie ein Holz mit so viel Gefühl auf der Vorhand gespielt. Man hat ein super schönes Ballgefühl einfach, die Bälle kommen leicht angezogen sehr sicher, mit viel Druck gespielt sehr schnell und mit viel Spin. Sowohl Angriff als auch passive Ballonabwehr sind so sicher und mit viel Spaß zu spielen - Wow! - das Spielgefühl hatte ich so noch nie. Dabei ist die Vorhand alles andere als langsam oder unspinnig. Mit etwas angewinkelter Stellung sind die extremsten Topspins zu spielen, die sofort heruntergehen, aber selbst bei der balsatypischen offenen Schlägerhaltung kommen die Bälle einfach genau so, wie ich sie haben möchte. Da ich vorher das extrem katapultstarke Firewall Plus gespielt habe, bin ich auch das extreme Balsagefühl gewöhnt. Hier ist eigentlich kein großer Katapult vorhanden, aber ich kann meine Spielweise fast komplett übernehmen (Schlägerhaltung, Schlagtechnik)...TOLL! - und dabei - mit dennoch mit viel Druck spielen, wenn ich möchte. Auch das passive Spiel ist sehr sicher, Bälle mit viel Speed können schön platziert zurückgegeben werden und die Geschwindigkeit wird herausgenommen, also so - wie ich es normalerweise auch vom Balsaholz gewohnt bin...obwohl ja hier kein Balsa vorliegt. Dabei ist der Anschlag schön weich und gefühlvoll - genau das, was ich mir für eine Vorhand wünsche.

Die Rückhand spielt sich anders - aber auch hier muß ich sagen - genial. Fast jeder Blockball kommt so schnell und sicher zurück, dass ich mehrmals in einem hohen Tempo mit meinem Trainingspartner die Bälle nur so zurückgeblockt/gezogen habe. Das hat richtig Spaß gemacht. Was ich aber noch genialer fand war das Verhalten im passiven Spiel, Unterschnittabwehr, ob an der Platte oder in der Halbdistanz oder ganz weit hinten - alles kam sicher auf die Platte, eigentlich egal wie ich gespielt habe, die Bälle konnten einfach und weich gespielt werden. Auch hier wieder ein weiches Anschlaggefühl - aber man hat nie das Gefühl, dass man die Kontrolle nicht hat - egal ob man hart "reinhackt" oder einfach nur den Ball abtropfen läßt. Beim Rückhandtopspin hatte ich noch einige Probleme - das lag aber daran, dass ich momentan eine Handverletzung habe und ich mich noch nicht richtig traue, komplett das Handgelenk einzusetzen (wie ich es sont gewohnt bin bei überissenen Topspins).

Also der erste Eindruck ist schon sehr sehr positiv - jetzt darf ich mich nicht von dem Gefühl des ersten Spielens verleiten lassen - wo fast immer alles erst mal super ist (weil anders) - aber beim Spielen habe ich auf jeden Fall genau das Ball- und Schlägergefühl empfunden, was mich für weitere Tests (auch gegen andere Spielertypen) motiviert :) ... das Katana und das Mephisto habe ich z.B. nicht ein zweites mal getestet, weil es mir einfach nicht lag - da reichten schon 2-3 Stunden Training - ich denke, dass das Tachi auf jeden Fall mein nächstes Holz wird - so viel Spaß hatte ich selten beim Blocken und Vorhand-Topspins!

#14 Cogito

Cogito

    TT-Focus-Team

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Geschrieben 01 Juli 2010 - 09:48

NetzKanteWeg

Spielklasse: ?
VH: Hexer Duro 2.1
RH: Grass D.Tecs OX
Tachi Mittelblatt gerade

Referenzsetup: NSD / VH: Tenergy 64 1.7 / RH: Drass D.Tecs OX (zuletzt Badman Reloaded OX)


Testeindrücke: Nachdem ich zuvor bereits das Tachi als Großblatt getestet hatte und mit der durch die Blattgröße entstandenen Kopflastigkeit gar nicht zurecht kam, hatte ich schon überlegt, das Mittelblatt gar nicht mehr zu testen und es Achim direkt zurück zu schicken. Zum Glück habe ich mich anders entschieden. Das o.g. Testsetup hat von Anfang an einfach SPASS gemacht. Auch meine Bedenken, dass der Hexer Duro in 2.1 zu schnell sein könnte, waren reichlich unbegründet.

Vorhand: Von vielen als zu langsam befunden, kann ich sagen, dass es mit dem Duro in 2.1 wirklich sehr ausgewogen zu spielen ist. Sowohl kurzes Spiel über dem Tisch als auch die topspinorientierte Offensive geht sehr kontrolliert mit diesem Brett. Verwundert war ich als jemand, der nicht unbedingt ein Topspinmonster ist, dass ich auch einen dritten und einen vierten Topspin auf den Tisch bekam (normalerweise "passiert" mir gelegentlich mal ein zweiter, aber drei Stück nacheinander sind normalerweise für mich "off limits"). Blocken von gegnerischen Topspins geht angenehm flach und auch recht schnell, was den Gegner zusätzlich unter Druck setzen kann. Bekommt man mal einen Turm vom Gegner serviert, so muss man für einen tötlichen Schuss zwar "arbeiten", aber der ist dann auch ausreichend schnell.

Rückhand: Mit dem D.Tecs ist die RH sozusagen DIE AUSGEBURT DES BÖSEN (Anmerkung: Ich habe selber nie GLN gespielt ... vielleicht war ein Superblock NOCH BÖSER ;-) ). Blockbälle kommen unanständig kurz und flach auf die andere Seite zurück. Abstecher bei richtigem Timing sind traumhaft schnittig (Ein zu weit geratener Abstecher von mir fiel zu Boden und erinnerte mich vom Drall im Ball her an den "einen" so viel diskutierten Ball im Fighter-Video vom Doc). ALLE Gegner an diesem Trainingsabend fluchten über krumme Flugbahnen, monierten Vorfälle wie "Der Ball bleibt einfach stehen in der Luft" oder "Auf einmal fällt der runter" ... kurzum: Alles, was Noppenspielers Herz begehrt ! (Immer frei nach dem Motto: Wenn der Gegner flucht und schreit, habe ich alles richtig gemacht ;-) !)

Aufschläge: Meine "Hauptwaffe" war noch etwas zarghaft zu spielen am Anfang, was ich aber mal dem "dicken" Vorhandbelag zuschreibe. Sonst bin ich mit dem dünnen T64 auf dem NSD eher den direkten Kontakt zum Holz gewohnt. Gegen Ende der Session waren meine Aufschläge aber gewohnt erfolgreich und mit lecker Musik versehen.

Fazit: Ich bin begeistert von dem Tachi wie bisher noch von keinem anderen Rendler-Brett. Ich werde das Holz noch 2 oder 3 Mal testen und wenn da nicht die große Ernüchterung kommt, dann werde ich mir auf jeden Fall "mein eigenes" Tachi bei Achim bestellen (Beläge liegen hier schon bereit (Duro und Badman Realoaded)




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